Paderborner Squash Club
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Squash Bundesliga Vorbericht Spieltag 10. Oktober 2015

Deutscher Meister PSC startet mit Auswärtsspiel in die Saison - PSC II mit schwerer Aufgabe

Nach dem Europapokal der Landesmeister im polnischen Krakau und dem herausragenden 2. Platz der Herren geht es jetzt für den Deutschen Meister und Titelverteidiger wieder los in der Bundesliga Gruppe Nord, um sich dort für die Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft wieder zu qualifizieren. Und der Modus ist der gleiche wie im vergangenen Jahr. Es gibt eine 3-geteilte Bundesliga Nord, Mitte (mit PSC 2) und Süd, die jeweiligen Gruppensieger qualifizieren sich für die Endrunde zzgl. des besten Zweiten, der in einer Relegation ausgespielt wird.

Im Norden nichts Neues? Hanse Squash Hamburg ist in dieser Saison nicht mehr dabei, sonst aber bleibt alles unverändert. Nach dem ersten Spieltag, der Paderborner SC hatte noch spielfrei, haben sich die neuformierten Sportwerk Hamburg und Bremen gleich an die Tabellenspitze gesetzt, gefolgt von Diepholz, Aplerbeck, Neumünster und Mülheim, die letztgenannten sind mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet. Der große Favorit ist sicherlich wieder der Paderborner Squash Club, der mit fast unverändertem Kader in die kommende Saison gestartet ist. Abgänge gab es nicht zu verzeichnen, zum Team stieß Nachwuchstalent Felix Auer, zuletzt bei Hanse Squash Hamburg, der in Paderborn ein Studium aufnimmt. Mächtig aufgerüstet hat Sportwerk Hamburg durch die Verpflichtung von Ex-PSCer Norman Junge, Nationalspieler Rudi Rohrmüller und in der Rückrunde soll Ramy Ashour, der ägyptische Weltmeister das Team verstärken. Ein ernsthafter Gegner ebenso wie Bremen im Kampf um Rang 1. Der Auftakt für den Paderborner Squash Club gestaltet sich am kommenden Wochenende etwas entspannter, auch wenn Simon Rösner und Raphael Kandra wegen den in Philadelphia stattfindenden US Open sich nicht im Aufgebot befinden.

Gegner ist am Samstag ab 14.00 Uhr beim Auswärtsspiel in Dortmund-Aplerbeck das Team, welches mit 2:2 Punkten in die Saison gestartet ist und voraussichtlich mit Spitzenspieler Markus Voit, Felix Göbel etc. antreten wird.
Die PSC-Verantwortlichen haben für das Wochenende den rekord-international Spieler Tim Garner vom PSC auf der Spitzenposition im Aufgebot. Tim Garner hat mittlerweile weit mehr als 100 nationale und internationale Einsätze für den PSC in den letzten Jahren „gefahren“. Das auch in diesem Jahr vom Hauptförderer Lightpower unterstützte Team wird voraussichtlich in der Besetzung Tim Garner, Lennart Osthoff und Lucas Wirths antreten, die Position 4 soll entweder Jairo Navarro, der Deutsch-Kolumbianer in Diensten des PSC oder Friedrich Scheel besetzen. Alles andere als ein Erfolg in Dortmund zum Saisonauftakt wäre trotz der Spielstärke der Dortmunder eine Überraschung.

Parallel dazu spielt PSC (2) am Samstag kurioserweise in Worms gegen die Squash-Tigers Brüggen, eine harte Aufgabe in der Besetzung Cederic Lenz, Felix Auer, Philipp Kern und Frank Leidiger, am Sonntag dann ab 14.00 Uhr im Paderborner Ahorn-Sportpark kommt dann auf dem Center Court im Ahorn-Squash hoher Besuch. Der 4 x in Folge erfolgreiche Europapokalsieger Black & White Worms gibt sein diesjähriges Gastspiel bei der 2. Vertretung des PSC und die Zuschauer können sicherlich auf interessante Spiele hoffen. Mannschaftsführer Friedrich Scheel verspricht eine kampfstarke und auch spielstarke Mannschaft aufs Feld zu schicken, um vielleicht nicht zum Schluss den Sieg davon zutragen, aber das Wormser Team ein bisschen zu ärgern. Mit einem Team aus erfahrenen und jungen Spielern hofft er auf möglichst viele Satzgewinne beim 2. Heimspiel nach dem Erfolg über Seligenstadt. Saisonauftakt bei den 1. Herren, die 2. Mannschaft hofft gegen starke Gegner auf den ein oder anderen Punkt – für Spannung beim Paderborner Squash Club ist wieder gesorgt.

Während Raphael Kandra in Philadelphia in die Qualifikation muss, ist Simon Rösner, in der neuesten Ausgabe der Squash Weltrangliste wieder auf Position 6 geführt, bereits im Hauptfeld und wird versuchen sein gutes Vorjahresergebnis bei den US Open zu bestätigen.

 

 

 


Friedrich Scheel