Paderborner Squash Club
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British Open 2002

Peter Nicol gewinnt renom
miertestes Turnier der Welt!

Peter Nicol, Tim Garner und Lars Harms waren für den Paderborner Squash Club international aktiv und besonders die guten Leistungen bei den Pakistan Open und den British Open sprechen für Nicol's physische Stärke nach seiner schweren Verletzung Anfang März. In einem seit über 60 Jahren wieder rein britischem Endspiel trafen bei den traditionsreichen British Open der Schotte John White und Peter Nicol vom PSC aufeinander. Nicol siegte überlegen 3:0 und holte sich seinen zweiten British Open Titel.

Bereits Ende März spielte die gesamte Weltelite der Herren bei den Pakistan Open in Lahore. An Nr. 1 gesetzt, Peter Nicol vom PSC. Bereits in der schweren Qualifikation schied leider Lars Harms in der letzten Runde gegen den Ägypter Wael El Hindi aus. Auch der an Nr. 2 gesetzte David Palmer verlor sein Halbfinalspiel gegen den Kanadier Jonathon Power, Nr. 3 der Weltrangliste. Für Peter Nicol war es nach seiner Verletzung das erste Turnier und er musste bis ins Finale schwere Spiele absolvieren. Hier war dann gegen den frischer aufspielenden Power an diesem Tage die Hürde zu hoch - 3:1 siegte Power.

Bei dem renomiertesten Turnier der Squasher, den British Open, war tragischerweise für Lars Harms wiederum Wael El Hinde in der Quali der Gegner und trotz tollem Spiel gab es erneut nach 66 Minuten eine Niederlage. Titelverteidiger David Palmer, der auch am Wochenende für Pützchen Bonn in Paderborn im Bundesligafinale spielt, schied schon in der 2. Runde gegen den Waliser Alex Gough aus. Auch Pakistan Open Gewinner Jonathon Power erreichte nicht das Endspiel, er musste sich im Halbfinale John White aus Schottland nach einem langen 5-Satchmatch geschlagen geben. Gleich die erste Runde war für Peter Nicol ein harter Meilenstein. Nach 5 langen Sätzen gewann er knapp gegen den Qualifikanten Renan Lavigne aus Frankreich. In der Runde 2 und 3 gab es dann aber zwei glatte Siege gegen seine Landsmänner Paul Johnson und Chris Walker. Im Halbfinale dann wieder ein Franzose. Thierry Lincou, Nr. 1 seines Landes, war jedoch nicht so stark wie erwartet und Nicol konnte durch ein 3:0 das Endspiel erreichen. Das erste rein britische Duell in diesem Turnier nach über 60 Jahren war somit perfekt. Die Experten hatten nach dem schlechten Turnierstart von Peter Nicol noch mit guten Chancen für den gebürtigen Australier White gerechnet. Doch trotz genialem druckvollen Spiel Whites hatte Nicol zu jeder Zeit die passende Antwort und siegte überlegen mit 15:9, 15:8 und 15:8 in 46 Minuten. Am kommenden Wochenende wird es bei den Bundesligafinalspielen in Paderborn voraussichtlich zur Neuauflage dieses Matches kommen. White startet mit Bonn-Pennenfeld und trifft im Halbfinale auf den Paderborner Squash Club mit Peter Nicol.