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Die Deutschen
Mannschaftsmeisterschaften, der Saisonhöhepunkt für die Squasher des
Paderborner Squash Club findet in diesem Jahr relativ spät Ende Mai in
Paderborn im Ahorn Sportpark statt. Im Rahmen der Vorbereitung sind die PSC
Akteure national und international unterwegs um sich für dieses Großereignis
bestens einzuspielen. Internationale Erfahrungen sammelt Stefan Leifels nach
seinen sechs Einsätzen für die Deutsche Nationalmannschaft bei Turnieren in
Italien und Luxemburg. In Italien musste er in die Qualifikation und
unterlag dort dem spielstarken Engländer Joey Barrington mit 15:12, 15:11
und 15:7. Besser lief es beim Grand Prix Turnier in Luxemburg wo er sich für
das Endspiel qualifizieren konnte. Nach einem Auftaktsieg über Nathan
L´huillier siegte Stefan Leifels auch über den stärke eingestuften Raj Nanda
aus Australien in fünf hartumkämpften Sätzen. Das Spiel dauerte 1 Stunde und
45 Minuten und kostete viel Kraft, das Stefan Leifels im Endspiel gegen den
Weltranglistenspieler Joseph Kneipp in drei Sätzen den Kürzen zog. Dennoch
mit der Endspielteilnahme hat er weitere internationale Erfahrungen sammeln
können.
Nach seiner Verletzung in Tritt kommen will auch der Deutsch-Schweizer im
Team des PSC Lars Harms. Bei den italienischen offenen Meisterschaften in
Brescia unterlag er aber dem spielstarken Laurens Anjema aus den
Niederlanden in drei Sätzen. Anjema ist mittlerweile Mitglied der
Trainingsgruppe um Peter Nicol und lebt in London. Das Viertelfinale
erreichte Teamkollege Ben Garner, der dann dem Ägypter Hisham Ashour in fünf
Sätzen unterlag.
Die schwerste Aufgabe hatte Peter Nicol, Nummer 1 nicht nur im Team des PSC,
sondern auch in der Weltrangliste bei den Super Series in London. Dort
traten acht der zehn besten Profis an und spielten ihren Champ aus. In den
Vorrundengruppen setzte sich Peter Nicol mit 3:2 über Lee Beachill aus
England durch, ebenfalls 3:2 siegte er über den Schotten Martin Heath. Ein
3. Erfolg über den zuletzt äußerst erfolgreichen Franzosen Thierry Lincou
brachte ihn ins Halbfinale gegen den Australier Anthony Rickets. Glatt mit
3:0 erreichte Nicol das Endspiel und traf dort auf seinen Dauerkonkurrenten
Jonathon Power. 107 Minuten schenkten sich beide nichts nach einer 2:1
Satzführung glich Power zum 2:2 aus und siegte mit dem knappsten aller
Ergebnisse, dem 15:14 im Endspiel und entriss Peter Nicol den
Vorjahreserfolg bei den Super Series in London. Weiter geht es für Peter
Nicol auf dem Weg nach Paderborn mit den Katar Open, einem 120.000 $
Turnier, welches Anfang der Woche bereits gestartet ist. Peter Nicol wird
kurz vor den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften am 31. Mai in Paderborn
eintreffen und versuchen mit seinen Teamkollegen aus dem Grohe-Team den
Vorjahrestitel zu verteidigen.
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