Aller guten Dinge sind Drei –
der Countdown zum Saisonhöhepunkt der 1. Herrenmannschaft des Paderborner
Squash Club hat begonnen. Nach der Bundesliga Hin- und Rückrunde belegt der
amtierende Deutsche Mannschaftsmeister der Jahre 2002 und 2003 hinter dem
Erzrivalen aus Court Wiesel Bonn/Mülheim wie in den Vorjahren den 2.
Tabellenplatz, eine glänzende Ausgangsposition für die am kommenden
Wochenende im Baden württembergischen Gerlingen bei Stuttgart findende
Deutsche Mannschafts Meisterschaft. Das Ziel der Paderborner Squasher um
Delegationsleiter Norman Farthing ist klar definiert, mit einem Sieg am
Freitag gegen den spielstarken SRC Wiesental soll das für Samstag ab 15.00
Uhr terminierte Endspiel erreicht werden. Dann ist sicherlich alles offen,
denn auch die Mannschaft aus Bonn/Mülheim macht sich wieder berechtigte
Hoffnungen auf ihren ersten Deutschen Meistertitel. Aber der Reihe nach.
Bereits am Feiertag, Christi Himmelfahrt, starten die Damen mit den
Halbfinalspielen Bonn/Mülheim gegen München-Taufkirchen und St. Augustin
gegen München-Solln. Mit dabei die Ex-PSCerinnen Daniela Grzenia, Simone
Leifels etc., die versuchen werden für ihre Mannschaften das Beste bei den
Deutschen Meisterschaften zu erreichen. Für die Herren wird es am Freitag
Ernst, trifft doch im 1. Halbfinale die Mannschaft von Court Wiesel
Bonn/Mülheim auf die Überraschungsmannschaft der Saison die Skwosch Frösche
aus Marburg. Im 2. Halbfinale am Freitag ab 18.00 Uhr muss dann der
amtierende Meister Paderborn seine Visitenkarte gegen SRC Wiesental abgeben,
die beiden Sieger des Halbfinales sowohl bei den Damen als auch bei den
Herren qualifizieren sich für dann am Samstag um 11.00 bzw. 15.00 Uhr
stattfindenden Endspiele auf dem 4-Seiten-Glascourt in Gerlingen. Mit
Gerlingen ist ein interessanter Austragungsort gewählt worden, finden dort
doch drei Tage später nach langer Abstinenz wieder die German Open mit
Spielern der Weltelite statt.
Die Außenseiterrolle obliegt sicherlich den Skwosch Fröschen aus Marburg,
die eine glänzende Saison gespielt haben und sich insbesondere zur Rückrunde
nochmals verstärkten. Mit dem Schotten Martin Heath bzw. dem Australier John
Williams verfügt man über zwei sehr gute Ausländer, auf der Deutschen
Spitzenposition mit Martin Maierhofer agiert ein Spieler, zuletzt bei den
Deutschen Ranglisten aufhorchen ließ. Auf der Position 3 vorgesehen der
ehemalige Nationalspieler und Geschäftsführer des Deutschen Squash Verbandes
Florian Pößl, der ein erfolgreiches Comeback in der Bundesliga feiert. Auf
der Position 4 voraussichtlich im Einsatz Andre Haschker, zuletzt ebenfalls
mit guten Resultaten ausweisend. Auch der PSC Gegner am Freitag verfügt über
eine sehr spielstarke Mannschaft und brachte den PSC bislang seine einzige
Rückrundenniederlage in der Saison bei. Auf der Ausländerposition wird der
Engländer Bradley Ball bzw. sein irischer Kollege Liam Kelly erwartet, die
Position 2 hat inne der langjährige Nationalspieler und Oldie Christian
Bernard. Auf der Position 3 nicht zu unterschätzen Johannes Voit,
Jungnationalspieler und zuletzt bei der Europameisterschaft in Rennes /
Frankreich überzeugend. Die Position 4 hat inne sein Bruder Markus,
ebenfalls von den Bundesligaspielen bzw. der Deutschen Rangliste bestens
bekannt.
Court Wiesel Bonn hat in diesem Jahr eine etwas ungewöhnliche Taktik gewählt
und bereitet sich intern vor und ließ das letzte Deutsche Ranglistenturnier
in Regensburg aus. Es bleibt abzuwarten wie gut die Mannschaft um Simon
Frenz, Oliver Kowalski und Oliver Post bzw. Ex-Weltmeister David Palmer an
den Start gehen wird. Sorgen sie vielleicht für die große Überraschung?
Insbesondere Oliver Post blieb in 16 Bundesligabegegnungen ungeschlagen und
gilt z.Zt. als beste Nummer 4. David Palmer, der Australier ist für jede
Überraschung gut und zählt zu den Top 4 Spielern der Welt, Simon Frenz ist
nervenstark ebenfalls wie Oliver Kowalski und spielt weiter exzellentes
Squash.
Das Paderborner Team geht mit Peter Nicol, seit dem 1. Mai wieder Nr. 1 der
Weltrangliste an den Start. Daneben steht auch Teamkollege Tim Garner der
Mannschaft zur Verfügung. Das Deutsche Aufgebot wird angeführt von Lars
Harms, unlängst noch beim Weltranglistenturnier in Atlanta erfolgreich.
Stefan Leifels, Edgar Schneider, Lars Osthoff brennen auf den Einsatz,
ebenfalls mit dabei natürlich Felix Lobert, Lennart Osthoff und
Physiotherapeut Guido Krüger. Die Mannschaft hat im Laufe des Jahres
gezeigt, wie kompakt sie ist und insgesamt nur schwer zu schlagen sein wird.
Nichts desto trotz werden bei einer Endrunde die Karten jeweils neu
gemischt, am Ende einer langen Saison entscheidet dann die Tagesform.
Delegationsleiter Norman Farthing vertraut auf die zahlreichen PSC-Fans, die
sicherlich den Weg nach Stuttgart antreten werden und für die notwendige
Unterstützung sorgen wollen.
Im September eine weitere große Aufgabe für das Herrenteam des PSC. Der
amtierende Europapokal Sieger hat seinen Titel im österreichischen Linz zu
verteidigen, die Konkurrenz ist in diesem Jahr aber extrem schwer.
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