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Paderborner Squash Club |
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Kein geringerer Gegner als der amtierende Deutsche
Meister und Europapokalsieger die Sport Insel Stuttgart, wartet auf den
Paderborner Squash Club als Halbfinalgegner bei den am kommenden Wochenende
in Bremen stattfindenden Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Squash.
Qualifiziert sind die ersten vier Teams der Bundesliga nach Hin- und
Rückrunde, d.h. im Einzelnen Paderborn als Tabellenführer, gefolgt von
Koblenz, Worms und Stuttgart. Gespielt wird in der ULC Sportwelt Bremen am
Samstag mit den Halbfinalbegegnungen Schängel SC Koblenz gegen Black & White
Worms gegen 10.00 Uhr, ab 15.00 Uhr dann das 2. Halbfinale zwischen
Paderborn und der Sport Insel Stuttgart. Auch die Damen spielen ihren
Meister parallel in Bremen aus, zunächst trifft der 1. SC Bordesholm auf den
bayrischen Vertreter Squash Insel Taufkirchen, anschließend stehen sich der
SC Deisenhofen gegen den ostwestfälischen Vertreter Match & Motion Gütersloh
gegenüber. Die Finalspiele finden dann am Sonntag gegen 10.00 Uhr Damen und
14.30 Uhr Herren statt. Der Paderborner Squash Club geht dabei mit großen Hoffnungen nach Bremen, wenn auch die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft so offen wie nie zuvor war. Alle vier Teams können sich berechtigte Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen und die Tagesform und vielleicht etwas Glück werden das Pendel in die ein oder andere Richtung dann geben. PSC-Spielertrainer Tim Garner und Manager Norman Farthing hoffen dabei nicht nur am Samstag, sondern auch am Sonntag auf dem Court mit ihrem Team stehen zu können. Für Paderborn auf der Spitzenposition vorgesehen ist James Willstrop Top Ten Spieler der Welt und zurzeit in guter Form. Dies ist aber auch nötig, steht ihm doch gegen Stuttgart entweder der französische Weltranglistendritte Gregory Gaultier, allerdings zuletzt noch verletzt, bzw. sein englischer Landsmann Joey Barrington gegenüber. Manager Arno Limmeroth kann aus einem großen ausländischen Kader schöpfen und ist immer für eine Überraschung gut. Bei den deutschen Spitzenspielern haben sich zuletzt Simon Rösner und Stefan Leifels bei den Bavarian Open bzw. in Schweden entsprechend erfolgreich fit gehalten. Auf der deutschen Spitzenposition vorgesehen Stefan Leifels, dahinter dann der zurzeit starke Simon Rösner, zuletzt Nr. 1 der Deutschen Nationalmannschaft bei den Europameisterschaften in Italien. Die wichtige Position 4 soll innehaben Routinier Lars Osthoff, der in den Teamwettkämpfen jeweils beginnen soll. Dahinter dann die starke Bank der Aspiranten angeführt von Friedel Scheel, zuletzt mit einem Sieg über Jens Schoor aufhorchend sowie Lennart Osthoff und Marco Beer, beide zuletzt in Prüfungsstreß. Physiotherapeut ist wie gewohnt Guido Krüger, der die Mannschaft optimal vorbereiten soll. Unterstützt wird das Team neben dem Spielertrainer Tim Garner von Peter Nicol, der seine internationale Karriere ja bekanntlich beendet hat und aber als Supporter nach Bremen kommen wird. Und die Gegner sind nicht von Pappe. Stuttgart hat sich bereits für den Europapokal in Budapest qualifiziert und kann die Endrunde entspannt angehen ohne das Ziel Deutsche Mannschaftsmeisterschaft aus dem Auge zu verlieren. Gaultier oder Barrington oder ein weiterer Topspieler dahinter dann Simon Baker, Deutsch-Australier in Diensten der Stuttgarter vor dem zuletzt mit starken Ergebnissen aufhorchenden Patrick Gässler ebenfalls Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft bei den letzten Europameisterschaften. Auf der Position 4 sicherlich Moritz Dahmen, mit ein bisschen Heimvorteil, hat er doch zuletzt in Bremen gespielt und ist dort wohnhaft. Moritz Dahmen zeigte bei den Bavarian Open ebenfalls sehr gute Leistungen und schlug u.a. den Ex-Meister Hansi Seestaller. Stuttgart – eine harte Nuss für das Paderborner Team, das aber versuchen wird das sonntägliche Endspiel zu erreichen. Die Mannschaft aus Worms hat sich bereits zum 2. Male für die Final Four qualifiziert und wird voraussichtlich in der Besetzung mit dem ehemaligen australischen Weltmeister David Palmer, dem deutschen Nationalspieler Jens Schoor sowie Daniel Hoffmann und Edgar Schneider bzw. Matthias Scholl an den Start gehen. Die Chancen im Halbfinale gegen Koblenz stehen 50:50, Koblenz vertraut insbesondere auf die spielstarken Positionen 3 und 4 mit Oliver Pettke und Nationalspieler Tim Weber. Die Position 2 ist mit Hansi Seestaller besetzt auf der Spitzenposition wird der Holländer Laurens Jan Anjema erwartet, aber auch Joe Kneipp könnte der Spitzenmann sein. Der Paderborner Squash Club wird wieder begleitet von vielen Schlachtenbummlern aus dem Umfeld des PSC, Manager Norman Farthing ist aber auch bei noch kurzfristigen Anfragen behilflich bei der Organisation der entsprechenden Eintrittskarten bzw. von Hotelunterkünften. Der Paderborner Squash Club hat das Ziel Deutscher Meister zu werden, um sich für den im September im ungarischen Budapest stattfindenden Europapokal zu qualifizieren und seine doch schon seit Jahren andauernde Serie der Teilnahme an ECC-Wettbewerben und den damit verbundenen Anspruch auf Internationalität fortführen zu können. Von daher sind spannende Spiele in der Sportwelt Bremen am 19. und 20. Mai 2007 zu erwarten.
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