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Paderborner Squash Club |
1. Bundesliga Damen Nord 2000/2001
Meisterrunde
Gratulation! Der alte Meister ist der neue Meister und dies bereits vor dem letzten Spieltagswochenende : In souveräner Manier holten sich die Damen von Play-Off Rackets Herford nunmehr bereits den dritten Titel und schlossen damit zu den Güterslohern auf. Krönung war sicherlich, dass der Titel am Sonntag in der Höhle des Löwen, bei den Güterslohern geholt wurde und zwar mit 4:0, in einer Deutlichkeit, die nichts zu wünschen übrig ließ. Überglücklich waren am Schluss Spielerinnen und Teammanager Rolf-Dietmar Witt. "Dass wir so klar gewinnen würden, war nicht vorhersehbar, meinte Witt. Zwar wurde mit einem Gläschen am Ende des Spiels angestoßen, aber die große Feier findet erst am Samstag, 17. März, in Herford nach dem Spiel gegen Paderborn statt. Dann soll der Titel im Beisein der Sponsoren begossen werden. Mit Herford ist verdientermaßen das beste und das konstanteste Team über die ganze Spielzeit Meister geworden. Ausschlaggebend war sicherlich die "Ersatzbank" der Mannschaft aus Ostwestfalen. Wie kein anderes Team konnte Herford auch bei Verletzungen wichtiger Spielerinnen immer noch eine Mannschaft aufbieten, die jeder Mannschaft das Fürchten zu Lehren imstande war, angefangen bei der Ex-Weltmeisterin Sarah Fitz-Gerald über die englische Nationalspielerin Fiona Geaves, dann Deutschlands beste Squasherin aller Zeiten Sabine Schöne, Vizemeisterin Karin Beriere, Silke Bartel, Katharina Witt, Kathrin Kühme, Melanie Dique und Tanja Bobel. Der Dominanz der Herforder Mannschaft musste sich letztlich auch das Team des Gütersloher SC beugen, obwohl die Damen aus der Bertelmannstadt den Titelkampf lange offen hielten. Bis zum Heimspiel am Sonntag führten die Herforderinnen nur mit einem Punkt Vorsprung. Noch nicht entschieden ist der Kampf um Platz 3, denn Paderborn und Ratisbona ST Regensburg liegen nach Pluspunkten gleichauf. Hier fällt die Entscheidung erst am Sonntag, 4. März 2001, wobei letztlich das Spiele- oder sogar das Satzverhältnis den Ausschlag geben könnte.
Die Begegnungen des 10. Spieltages am Sonntag:
SC München-Solln - Paderborner SC 1:3
Im Schongang holten sich die Paderborner Damen zwei Punkte aus München ab. Zunächst sah es jedoch nicht danach aus, denn Britta Schwung verlor gegen Katja Rüdiger glatt in drei Sätzen. Die Engländerin Julie Carnell, die immer besser in Form kommt gegen Selma Boztepe, Simone Leifels gegen Doris Lewalski und Sabine Baum besorgten dann aber doch noch das standesgemäße Endresultat, so dass der PSC am Ende der Saison, die eine Mannschaft im Umbruch gesehen hat, noch einen dritten Platz erreichen kann. Einkalkuliert ist dabei eine Niederlage in Herford und ein Sieg in Ottobrunn.
Gütersloher SC - POR Herford 0:4
Vor dem Match mutmaßten die Experten, dass ein knapper Sieg oder ein Unentschieden möglich wären, dass dann aber ein solch klarer Erfolg für Herford herausspringen würde, war doch überraschend. Knackpunkt war sicherlich das erste Spiel der Begegnung, in dem die routinierte Sandy Suck auf Gütersloher Seite auf die junge Katharina Witt traf. Vier Sätze wogte das Spiel hin und her und die Zuschauer waren begeistert von dem kampfbetonten Spiel. Nachdem Sandy Suck den vierten Satz knapp mit 10:8 in der Verlängerung gewonnen hatte, und viele dachten, dass damit dank Sucks Routine auch das Match entschieden sei, konterte Katharina Witt kühl und spielte ihre besser Physis aus. Mit dem 9:2 im fünften Satz, war die halbe Miete eingebracht. Karin Beriere benötigte nur vier Sätze dann um über ihre Halbfinalkonkurrentin bei den Deutschen Einzelmeisterschaften, Simone Korell, erneut die Oberhand zu behalten. Den Mannschaftssieg komplettierte dann bereits Ex-Weltmeister Sarah Fitz-Gerald, die wenn sie gesund ist, auf dem Court immer noch eine Klasse für sich darstellt. Die Australier schlug die Engländerin Jane Martin in drei Sätzen. Das i-Tüpfelchen setzte abschließend die grippegeschwächte vierzehnfache Deutsche Meisterin Sabine Schöne über Daniela Grzenia.
Ratisobona ST Regensb. - Dasa SG Ottobrunn 4:0
Ohne Kathrin Rohrmüller hatte die Dasa SG Ottobrunn gegen Regensburg nichts zu bestellen. Andrea Schneider, Sonja Hupfer, Melanie Kreisel und die US-Amerikanerin Ivy Pochoda ließen ihren Gegnerinnen Jenny Allen, Melanie Mittermaier, Christine Altmeyer und Monika Menke als Nummer 1 keine Chance. Einzig Sonja Hupfer musste über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen, alle anderen Spiele waren nach drei Sätzen beendet. Die Regensburgerinnen wahrten damit ihre Chance auf Platz 3 am Ende der Saison.