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Paderborner Squash Club |
1. Bundesliga Damen Nord 2000/2001
Meisterrunde
Zusammenfassung 11. und 12. Spieltag:
Die Meisterschaft war schon vor zwei Wochen entschieden, so dass die große Spannung fehlte am letzten Spielwochenende. Dennoch muss nochmals der Mannschaft von Play-Off Rackets Herford für ihre Leistung gratuliert werden, denn das Team spielte über die ganze Saison unheimlich konstant und wurde letztlich verdient Meister. Die Titelfeier am Samstag wurde nur wenig getrübt, auch wenn man zuvor den Ostwestfalenklassiker in eigener Halle verloren hatte. Doch ohne ausländische Spitzenspielerin und ohne die deutsche Rekordmeisterin Sabine Schöne war gegen Paderborn nichts zu gewinnen. Schon das erste Spiel auf Position 4 von Tanja Bobel gegen PSC-Neuzugang Britta Schwung ging verloren. Kathrin Kühme kam beim ihrem ersten Saisoneinsatz zwar zu einem Sieg über die Paderbornerin Julie Carnell auf Position 3, jedoch die Hoffnung auf Mehr währte nur kurz. Sabine Baum, beste Deutsche im Ahorn-Park-Team ließ der Deutschen Vizemeisterin (in Abwesenheit von Sabine Baum) keine Chance und brachte den PSC wieder in Front. Den Schlusspunkt setzte dann Simone Leifels, die gegen die Herforderin Katharina Witt ebenfalls in drei Sätzen gewann und den 3:1 Endstand herstellte. PSC-Manager Andreas Preising zollte den Herforderinnen seinen Respekt: "Play-Off Rackets Herford ist verdient Meister geworden." Paderborn erreichte nachdem am Sonntag noch Ottobrunn geschlagen wurde zumindest das Minimalziel Platz 3. Den undankbaren 2. Platz belegen die Gütersloher Damen, die am Samstag in Regensburg einen klaren Erfolg holten und auch am Sonntag in München-Solln gewannen. Den Gütersloher Damen bleibt der Trost, dass sie als Gewinnerinnen des Europapokals trotz Platz 2 in der Meisterschaft auch in diesem Jahr zusammen mit Herford Deutschland bei den European Club Championships vertreten werden. Auf den hinteren Positionen in der Tabelle änderte sich nichts mehr: Regensburg blieb auf Rang 4, dann Aufsteiger SC München-Solln und schließlich Dasa SG Ottobrunn als Schlusslicht, da die Mannschaft beim Münchner Derby nicht über ein Unentschieden hinaus kam.
Die Begegnungen des 12. Spieltages am Sonntag:
SC München-Solln - Gütersloher SC 1:3
Beim Spiel um die "Goldene Ananas" triumphierte erwartungsgemäß der Deutsche Mannschaftsvizemeister aus Gütersloh. Auch ohne ausländische Spitzenspielerin waren die Damen aus der Bertelsmannstadt mit Daniela Grzenia als Nummer 1, dahinter Simone Korell, dann Nadine Seemann und Sandy Suck zu stark für Carola Weiss, Doris Lewalski, Manuela Mayer und Selma Boztepe. Einzig Manuela Mayer konnte in hart umkämpften fünf Sätzen den Ehrenpunkt im Spiel gegen Nadine Seemann holen, die anscheinend nach ihrer Verletzung noch nicht die alte Form erreicht hat.
Dasa SG Ottobrunn - Paderborner SC 1:3
Ein Sieg über Paderborn wäre für die Ottobrunner Damen nötig gewesen, um die Rote Laterne im letzten Spiel der Saison noch an den Müchner Konkurrenten vom SC München-Solln abgeben zu können. Wie schon am Samstag in Herford spielte Paderborn mit Sabine Baum, Simone Leifels, Julie Carnell und Britta Schwung. Die Gastgeber vertrauten auf Katrin Rohrmüller, Monika Menke, Christine Altmeyer und Melanie Mittermaier. Letzere war es auf Position 4 die den einzigen Punkt für ihre Mannschaft erkämpfte, da sie Britta Schwung in vier Sätzen bezwang.