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Paderborner Squash Club |
1. Bundesliga |
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Deutsche Squash Liga
Zusammenfassung 9. und 10. Spieltag:
Die Würfel sind gefallen, im Norden wie im Süden haben sich die Mannschaften sortiert und die Reihenfolge der vier Teams steht fest. Am 2. März beginnen dann die Viertelfinalspiele in der Überkreuzrunde: Der Erste im Norden gegen den Vierten im Süden, der Zweite im Norden gegen den Dritten im Süden, der Dritte im Norden gegen den Zweiten im Süden und der Vierte im Norden gegen den Ersten im Süden. Doch vorher wurde am Samstag und Sonntag noch einmal hart gekämpft, vor allem um die Platzierungen hinter den beiden Führenden. Souverän mit 17:1-Punkten sicherte sich der Paderborner SC Platz 1. Er gewann sowohl gegen den amtierenden Meister Herford als auch gegen St. Augustin. Gegner wird damit Königsbrunn sein, das nach zwei weiteren Niederlagen nicht mehr von Platz 4 im Süden wegkam. Für den PSC ist das Halbfinale ein Muss. Durch ihren Sieg über Bordesholm schoben sich die Herforder noch vor St. Augustin auf den zweiten Platz und haben mit der Dasa SG Ottobrunn nun den vermeintlich leichteren Gegner. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Ostwestfalen bislang ihre Spitzenspielerin Sarah Fitz-Gerald noch nicht eingesetzt haben. Der 1. SBC St. Augustin muss gegen das Team aus Regensburg ran. Die haben sich durch zwei Siege am Wochenende den zweiten Platz geholt und sind sicher ein harter Brocken, denn sie haben mit Nathalie Pohrer noch eine echte Weltklassespielerin in Petto. Bordesholm, das nicht mehr vom vierten Platz sich verbessern konnte, trifft auf die Damen des SC München-Solln, die ebenso wie Paderborn kein Spiel bisher verloren haben und mit der französischen Nationalspielerin Isabelle Stoehr noch einen echten Trumpf in der Hinterhand haben.
Paderborner SC - 1. SBC St. Augustin 4:0
Das Ergebnis sieht deutlicher aus, als der Spielverlauf in Wahrheit war: Die Paderborner hatten gegenüber dem Vortag auf zwei Positionen umbesetzt: Für Sabine Baum und Milja Dorenbos kamen Simone Leifels und Julie Carnell. Beide überzeugten und gewannen gegen Petra Färber und Störte Becker jeweils in drei Sätzen. Daniela Grzenia hatte auf der Spitzenposition danach jedoch mehr Mühe als ihr lieb war gegen Nadine Seemann, die stark spielte und sich erst im fünften Satz geschlagen gab. Ebenso hartnäckig kämpfte Jennifer Post gegen die favorisierte Paderbornerin Simone Korell. Das Spiel wurde gar erst im Tie-Break mit 10:8 für Korell entschieden.
POR Herford - 1. SC Bordesholm 3:1
Ihren Einstand feierte Petra Knöner im Team der Herforderinnen, allerdings war diesem nicht das Glück beschieden. Sie unterlag ihrer Gegnerin Daniela Schumann klar in drei Sätzen. Doch auf ihre Mannschaftskameradinnen war Verlass: Zunächst glich Silke Bartel gegen Jessica Reese aus, dann war es Sabine Tillmann, die einmal mehr ihre Extra-Klasse unter Beweis stellte, und die südafrikanische Nationalspielerin Annelize Naude in fünf Sätzen niederrang. Den Siegpunkt holte schließlich Katharina Witt gegen Gesa Frese. Der Lohn für diese Energieleistung der Herforder war der zweite Platz zum Abschluss der Zwischenrunde.
Dasa SG Ottobrunn - Ratisbona ST Regensb. 1:3
Mit dem Auswärtssieg über die Ottobrunnerinnen unterstrichen die Damen von Ratisbona ST Regensburg, dass sie zu Recht auf dem zweiten Platz der Tabelle im Süden stehen. Möglich wurde dies durch den erstmaligen Einsatz in dieser Saison der US-Amerikanerin Ivy Pochoda, die zwar ihr Spiel gegen Katrin Rohrmüller verlor, dafür punkteten aber ihre Mannschaftskolleginnen Andrea Schneider gegen Susanne Fest, Sonja Hupfer gegen Melanie Mittermaier und Melanie Kreisel gegen Monika Menke.
Königsbrunner SC - SC München-Solln 0:4
Nach einem hervorragenden Start in die Saison bauten die Königsbrunner Nachwuchsspielerinnen in den vergangenen Wochen stark ab. Gegen den SC München-Solln jedoch wäre auch sonst nichts zu holen gewesen, denn das Team ist mit Nationalspielerin Karin Beriere, Carola Weiss, Doris Lewalski und erstmals Maureen Sulmann ausgeglichen und stark besetzt. So blieb letztlich Jessica Reichart, Pia Kaindl, Janine Frei und Sandra Kaindl nur der Trost, dass das Viertelfinale erreicht wurde. Doch dort wartet der hohe Meisterschaftsfavorit Paderborn. Die Königsbrunner Damen können dennoch stolz auf ihre Leistung sein. Sie haben als Aufsteigerinnen mehr erreicht, als sie selbst gedacht und Experten erwartet hätten.