Paderborner Squash Club
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1. Bundesliga

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2. Spieltag am Samstag, 3. November:

Die Tabelle der 1. Bundesliga Damen-Nord zeigt – zumindest teilweise – ein nicht ganz erwartetes Bild. Keine Überraschung ist sicherlich, dass die Paderborner Damen nach Großeinkauf von Linda Charman, Daniela Grzenia und Simone Korell die Tabelle mit 8:0-Punkten anführen. Sie ließen sich am Samstag auch von Aufsteiger Blumental Krefeld und von Oldenburg nicht die Butter vom Brot nehmen. Und dies, obwohl sie auf ihre beste deutsche Spielerin Sabine Baum verzichteten und ohne Ausländerin antraten. Die überforderten Krefelder gewannen ganze 27 Punkte in den vier Spielen. Bei Oldenburg konnte zumindest die niederländische Nationalspielerin Daphne Albada-Jelgersma gegen Daniela Grzenia gewinnen, so dass der PSC mit 3:1 die Oberhand behielt. Zu einer Punkteteilung kam es im direkten Vergleich zwischen Oldenburg und den Krefeldern.

Dass St. Augustin diese Saison stark sein würde war klar, dass sie so stark sein würden, überrascht schon. Am Samstag landeten sie einen 3:1-Sieg über den amtierenden Mannschaftsmeister aus Herford. Play-Off-Rackets-Spielerin Lisa Seidensticker verlor bei ihrem ersten Einsatz im neuen Team gegen Petra Färber von St. Augustin. Postwendend glich Silke Bartel jedoch gegen Jennifer Post aus. Im dritten Spiel machte sich dann die fehlende Kraft bei Sabine Tillmann bemerkbar, die letztes Mal verletzungsbedingt pausieren musste. Die Weltranglistenelfte Rebecca Macree bei St. Augustin gewann in vier Sätzen gegen die 15-fache Deutsche Einzelmeisterin. Den Sieg für Augustin holte Neuzugang Nadine Seemann gegen Katharina Witt, allerdings erst im fünften Satz als die Kräfte bei der Herforderin nachließen. Im zweiten Match gewann Herford souverän gegen Aufsteiger Tespo Büttgen/Neuss, die ohne Tine Hannes angetreten waren. Augustins Sieg über die Neusser fiel ebenso deutlich aus.

Auf Platz 3 der Tabelle sind die Damen aus Münster zu finden, die Wuppertal 4:0 bezwangen und gegen Bordesholm 1:3 verloren. Münster ist damit dem Ziel Klassenerhalt einen gehörigen Schritt näher gekommen. Mit einer in Normalform spielenden Tanja Scheer wäre vielleicht sogar gegen Bordesholm ein Unentschieden drin gewesen. Das Team aus dem Norden, mit der dänischen Nationalspielerin Ellen Hamborg-Petersen, das zu den heißen Endrunden-Favoriten zählt, büßte unerwartet gegen Wuppertal einen Punkt ein und steht "nur" auf Platz 4, jedoch vor Meister Herford. Oldenburg, Wuppertal und Krefeld zieren mit je einem Pluspunkt das Tabellenende.