![]() |
Paderborner Squash Club |
1. Bundesliga |
|
1. Bundesliga Damen-Nord
4. Spieltag am Samstag, 8. Dezember:
Die Würfel sind gefallen im Norden: Die vier Mannschaften, die nach der "Winterpause" in der Meisterrunde gegeneinander antreten müssen, stehen fest. Schon vor dem Spieltag am Samstag war klar, dass der Paderborner SC dazu gehören würde. Die Damen um "Altmeisterin Sabine Baum demonstrierten auch den letzten beiden Spielen der Vorrunde, dass die Meisterschaft in diesem Jahr nur über sie läuft. Beeindruckend vor allem der Sieg über die Bordesholmerinnen mit 4:0, die sich aber ebenfalls als Vierte noch für die Meisterrunde qualifizierten und damit den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte erzielten. Was die ehemalige Weltklassespielerin Baum noch drauf hat, musste die aktuelle Nummer 20 der Welt, Ellen Hamborg-Petersen (Bordesholm) schmerzlich erfahren sie verlor in fünf Sätzen. Kürzeren Prozess machten Daniela Grzenia mit Gesa Frese, Simone Korell mit Jessica Reese und die Niederländerin Mirja Dorenbos mit Janina Jasper. Dennoch gehört dem jungen Bordesholmer Team die Zukunft.
Wieder zurück gemeldet hat sich auch der noch amtierende Meister aus Herford. Mit zwei 4:0-Siegen über Oldenburg und Münster rückte Play-Off Rackets Herford auf Rang 3 vor. In beiden Spielen gaben Sabine Tillmann, die belgische Nationalspielerin Kim Hannes, Katharina Witt und Silke Bartel keinen Satz ab.
Auch ohne ihre ausländische Spitzenspielerin Rebecca Macree festigte der 1. SBC St. Augustin durch zwei 4:0-Erfolge über MSC Eiland Wuppertal und CSC Blumental seinen zweiten Platz und hat sich damit als "Squash-Großmacht" im Norden etabliert. Dabei überzeugten vor allem die beiden Neuzugängen Nadine Seemann und Jennifer Post, aber auch die Etablierten Petra Färber und Störte Becker trugen ihren Teil zum Erfolg bei.
Auf dem etwas undankbaren 5. Platz und damit Teilnehmer der Rückrunde, bei der es um die "kleine Nordmeisterschaft" geht, landete der 1. SQC Münster. Dahinter stehen die Wuppertaler Damen, gefolgt von den Oldenburgerinnen, beide jedoch punktgleich. Am Tabellenende im Moment rangieren die beiden Aufsteigerteams von Tespo Büttgen/Neuss mit drei und CSC Blumental Krefeld mit einem Pluspunkt.
1. Bundesliga Damen-Süd
4. Spieltag am Samstag, 8. Dezember:
Hauchdünn war schließlich der Vorsprung, den die Damen von Ratisbona ST Regensburg auf den 1. Erlanger SC hatten: Beide punktgleich auf Platz 4 und 5 mit 7:7-Punkten, die Regensburgerinnen nur mit zwei Match-Erfolgen mehr. Doch dies macht den Unterschied zwischen Meisterrunde und dem Kampf um die "kleine Südmeisterschaft". Dass es so spannend wurde, lag an der Niederlage von Ratisbona gegen die Königsbrunner Damen und dem Unentschieden gegen ZWF Squash Team Saar, während Erlangen sein letztes Spiel in der Vorrunde gegen die Homburgerinnen mit 3:1 gewann.
Wie stark die "Küken"-Truppe des Königsbrunner SC mit Jessica Reichart, Pia Kaindl, Janine Moll und Janine Frei ist, musste Regensburg leidvoll erfahren, obwohl mit Sonja Hupfer und Andrea Schneider sowie Iris Stockbauer und Margit Scholl erfahrene Spielerinnen im Court standen. Allerdings fehlte Melanie Kreisel und auf die Nummer 1, Nathalie Pohrer wurde verzichtet. Hupfer und Stockbauer sicherten dann die zwei Punkte zum Unentschieden gegen die Saarländerinnen, die nach der Vorrunde nur den letzten Platz belegen. Ungestört zogen dagegen die Damen von München-Solln an der Tabellenspitze ihre Kreise. Mit Karin Beriere, Carola Weiss, Manuela Mayer und Selma Boztepe gewannen sie gegen Dasa SG Ottobrunn 3:1, wobei nur Manuela Mayer gegen Melanie Mittermaier verlor. Überraschend war sicherlich, dass die frisch gebackene bayerische Meisterin Katrin Rohrmüller gegen Karin Beriere chancenlos war und 0:3 verlor.
So überzeugend die Münchner Vorstädter ohne Punktverlust Platz 1 sicherten, so überlegen landete Königsbrunn mit drei Verlustpunkten auf Platz 2 vor Dasa SG Ottobrunn. Zusammen mit Ratisbona ST Regensburg sind dies dann die vier Mannschaften, die in der Meisterrunde zunächst einmal untereinander die Plätze 1 bis 4 ausspielen, ehe es gegen die vier Teams aus dem Norden und in den Endkampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft geht.