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Paderborner Squash Club |
1. Bundesliga Herren 2000/2001
Zusammenfassung 13. und 14. Spieltag:
Noch sind zwei Spieltag zu absolvieren bis zum Ende der Hauptrunde und dem Beginn der Play-Offs. Doch die Gratulation gilt schon heute den Mannschaften aus Paderborn und Ingolstadt. Beide Teams bekleckerten sich am Wochenende zwar nicht mit Ruhm, haben aber die Qualifikation in der Tasche. Der PSC verlor vor heimischem Publikum gegen Bonn-Pennenfeld mit 1:3, wobei zur Ehrenrettung gesagt werden muss, dass Paderborn ohne Ausländer am Freitagabend spielte und ohne den Deutschen Einzelmeister Lars Harms, der auf dem Züricher Flughafen festsaß, weil alle Flüge wegen Nebels gekanzelt worden waren. Maik Aldag vergab dann noch vier Matchbälle gegen Kai Klosa und Lars Osthoff zog sich im 2. Satz eine Bänderdehnung zu und musste aufgeben. Den einzigen Punkt holte Geburtstagskind Stefan Leifels gegen Guido Kirschbaum. Gratulation zum 28. Geburtstag. Die Ingolstädter machten es ihnen am Sonntag nach und verloren im oberbayerische Hexenkessel von Rosenheim ebenfalls mit 3:1. Hinter den beiden Qualifizierten entbrennt jedoch ein zusehends härter werdender Kampf um die letzten beiden Play-Off-Ränge. Aussichtsreichste Kandidaten sind die Court-Wieseler aus Bonn-Pützchen, die am Freitag Schängel Koblenz bezwangen, am Sonntag dann im Bonner Vorortderby gegen die Pennenfelder nicht über eine Punkteteilung hinaus kamen. Pennenfeld ist der zweite Kandidat mit guten Play-Off-Karten. Sie liegen nach Minuspunkten sogar einen Punkt besser nun als Court-Wiesel Pützchen. Noch nicht abzuschreiben sind die Rosenheimer. Sie gewannen am Freitag in Gießen und am Sonntag gegen den amtierenden Meister Ingolstadt, liegen somit vier Punkte hinter den Play-Off-Plätzen. Einen Punkt schlechter stehen die Karlsruher, die durch die Niederlage am Freitag in Ingolstadt und das Unentschieden zu Hause gegen Bremen etwas Boden verloren haben. Nur noch theoretischer Natur sind die Chancen für Schängel SC Koblenz das große Ziel Play-Offs zu erreichen. Nach Monaten haben die Bremer endlich die Rote Laterne an die Squash-Pointers Gießen abgegeben. Die Entscheidung, welche Mannschaft von beiden zum Schluss absteigen muss, wird wohl erst am 16. März im direkten Vergleich entschieden.
Vorgezogen auf Samstag, 17. Februar
Schängel SC Kobl. - Squash-Pointers Gießen 4:0
Ein klares 4:0 spielten die Koblenzer gegen die Squash-Pointers Gießen heraus. Nachdem Marius Spiekermann am Freitag noch knapp gegen Stuart Johnson (Court-Wiesel Pützchen) verloren hatte, bestätigte er am Samstag gegen Felix Paal seine Fähigkeiten und brachte das Team in Führung. Uwe Peters zeigte am Wochenende erneut wie wertvoll er für den Schängel SC ist. Er gewann am Freitag gegen seinen Trainingspartner Christian Spindler und am Sonntag gegen den Giessener Ralf Föhre. Den Mannschaftssieg machte Andreas Hubbert am Samstag perfekt. Er schlug Sascha Pfau in drei Sätzen. Den Schlusspunkt setzte der Engländer Tony Hand, der trotz einer leichten Zerrung, die er sich im Spiel gegen Del Harris zugezogen hatte, am Samstag seinen Landsmann Adham Abou Taleb sicher im Griff behielt.
Die Begegnungen des 14. Spieltages am Sonntag:
KSC Rosenheim - OSC Ingolstadt 3:1
Noch lange nicht geben sich die Rosenheimer beim Kampf um die Play-Off-Plätze geschlagen. Der Aufsteiger vom Fuß der Alpen schaffte eine echte Überraschung und schlug vor heimischem Publikum den Meister. Den Grundstein hatte Rainer Böck gegen OSC-Ersatzspieler Stefan Triebel gelegt. Doch Routinier Florian Pößl glich gegen Norbert Straub postwendend aus. Dann hatte eigentlich alles auf den Bayerischen Meister Stefan Oppolzer getippt. Die Nummer 2 der Deutschen Rangliste musste gegen den Deutschen Jugendmeister Hansi Seestaller ran und konnte seiner Favoritenrolle nur im ersten Satz gerecht werden. Danach kam der 18-Jährige immer besser ins Spiel und siegte schließlich in vier Sätzen. Ein hochklassiges Match sahen anschließend die Zuschauer im Spitzenspiel. Rosenheim setzte auf den französischen Juniorenvizeweltmeister Greg Gaultier. Ingolstadt spielte mit dem frischgebackenen Deutschen Vizemeister Simon Frenz. Fünf Sätze brauchte der junge Franzose, ehe er dann konditionell im fünften Satz die besseren Karten hatte und gewann.
1. SC Karlsruhe - Bremer SC 2:2
Beide Teams spielten ohne Ausländer an Nummer 1 und so war eigentlich mit einem Sieg des 1. SC Karlsruhe zu rechnen. Ruben Glatt bestätigte diese Hoffnungen durch seinen Dreisatzsieg über den Südafrikaner Harry Jason. Dass Holger Saam gegen Andree Heyat verlieren würde, war wieder einkalkuliert, ebenso wie der Sieg von Matthias Scholl auf Position 2 gegen Julian Wollny. Daniel Hoffmann sollte dann gegen den Bremer Heiko Schwarzer den Mannschaftssieg unter Dach und Fach bringen. Aber Schwarer, mittlerweile Nummer 7 in Deutschland verfügte über die bessere Physis und gewann gegen Hoffmann der am Schluss konditionell nachließ in fünf Sätzen. Bei Hoffmann macht sich immer noch der Trainingsrückstand nach langwierigem grippalen Infekt bemerkbar. Bremen holte mit dem Unentschieden einen wertvollen Punkt im Kampf gegen den Abstieg.
1. SC Pennenfeld - Court-Wiesel Pützchen 2:2
Derbys haben immer ihre eigenen Gesetze. Das ist in der ehemaligen Bundeshauptstadt nicht anders. Beim Schlagerspiel zwischen den beiden Vorortvereinen in Pennenfeld und Beuel-Pützchen wurden zwar die prognostizierten Einzelergebnisse über den Haufen geworfen, aber das Endergebnis stimmte dann wieder. Zunächst gewann Kai Klosa gegen einen Stuart Johnson der völlig von der Rolle schien. Nach drei Sätzen war bereits alles vorbei. Völlig überraschend dann die Niederlage von Pennenfelds Jungnationalspieler Oliver Post gegen den erfahrenen Christian Spindler in fünf Sätzen. Post hatte zwei Sätze das Match dominiert, ehe es im dritten völlig kippte und Spindler noch gewann. Dass der Deutsche Meister des Jahres 2000 trotz leichter Erkrankung gegen Guido Kirschbaum gewinnen würde, war vorhersehbar. Zudem verletzte sich Kirschbaum an der Schulter im zweiten Satz und gab den dritten kampflos ab. Nicht zu erwarten war, dass der niederländische Nationalspieler Tommy Berden, Nummer 1 in Pennenfeld gegen den englischen Weltranglistenzwölften Del Harris gewinnen würde, wobei sich Harris mit einer Verletzung am Handgelenk plagte. Die Punkteteilung am Ende war gerecht, beide wird man ziemlich in den Play-Offs wieder sehen.
Die nächsten Spiele
Freitag, den 02.03.2001 |
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Paderborner SC |
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1.SC Karlsruhe |
OSC Ingolstadt |
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1.Bremer SC |
KSC Rosenheim |
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Schängel SC Koblenz |
Samstag, den 03.03.2001 |
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Squash-Pointers-Gießen |
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1.SC Bonn-Pennenfeld |
Sonntag, den 04.03.2001 |
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1.SC Bonn-Pennenfeld |
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KSC Rosenheim |
1.Bremer SC |
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Paderborner SC |
1.SC Karlsruhe |
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Court-Wiesel Pützchen |
Schängel SC Koblenz |
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OSC Ingolstadt |