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Paderborner Squash Club |
1. Bundesliga Herren 2000/2001
Zusammenfassung 15. und 16. Spieltag:
Die Teilnehmer an den Play-Offs am 11. und 12. Mai in Duisburg stehen fest: Der Tabellenführer Paderborner SC. Nur drei Verlustpunkte musste das Team vom Ahorn Sportpark bislang hinnehmen. Qualifiziert war die Mannschaft schon vorher. Am Freitag und Sonntag fertigten sie zu Hause die Karlsruher mit 4:0 ab und holten ein 3:1 in Bremen. Ebenfalls schon fest stand der amtierende Meister aus Ingolstadt. Ohne Ausländer reichte es zwar zu einem Sieg über Bremen, aber in Koblenz ging man mit 1:3 baden. Den Sack zugemacht haben die beiden Bonner Mannschaften am Wochenende. Court Wiesel Pützchen liegt nach einem Sieg über Karlsruhe auf Rang 3 punktgleich mit den Pennenfeldern, die am Samstag zwar in Gießen gewannen, aber zu Hause nur unentschieden gegen den Aufsteiger aus Rosenheim spielten. Die Bayern haben damit zwar ihr geheimes Wunschziel, die Play-Offs, nicht erreicht, doch man muss vor der Mannschaft den Hut ziehen. Sie spielte die ganze Saison vorne mit, brachte einige der etablierten Teams gehörig ins Schwitzen und scheiterten nur knapp: 16:16 Punkte, Rang 5, eine respektable Platzierung. Nicht ganz gereicht hat es auch für die Koblenzer mit 15:17 Punkten jetzt auf Rang 6. Die Überraschungsmannschaft der Saison bleiben weiterhin die Karlsruher, auch wenn sie verletzungsbedingt nun etwas zurückgefallen sind. Noch nicht entschieden ist der Kampf um den letzten Abstiegsplatz. Da die Erlanger ihre Mannschaft zurückgezogen haben, steht ein Absteiger bereits fest, der zweite wird zwischen Bremen und Gießen am vorletzten Spieltag in Bremen ausgespielt.
Die Begegnungen des 16. Spieltages am Sonntag:
1. SC Karlsruhe - Court Wiesel Pützchen 0:4
Die Luft ist raus bei Karlsruhe. Ohne Chance auf die Play-Offs, dazu mit Absagen und Verletzungen geplagt, war gegen die hoch motivierten Court Wieseler aus dem Bonner Vorort Beuel-Pützchen nicht mehr drin. Die wollten nämlich die letzten Zweifel an ihrer Teilnahme bei der Endrunde beseitigen und fast in Bestbesetzung an. Also mit Stuart Johnson, Christian Spindler, Oliver Kowalski und dem Schweden Peter Sjösten, der für Daniel Forslund zum Einsatz kam. So musste sich auch nur Sjösten gegen Daniel Hoffmann strecken, um in fünf Sätzen zu gewinnen, während die anderen Teammitglieder gegen Matthias Scholl, Ruben Glatt und Matthias Heinemann leichtes spiel hatten.
Bremer SC - Paderborner SC 1:3
Auch ohne ausländischen Spitzenspieler waren die Paderborner eine Nummer zu groß für die Bremer. Einzig Jungtalent Felix Lobert musste gegen Andree Heyat noch Lehrgeld zahlen, denn die Erfahrung des Bremers gab im fünften Satz den Ausschlag, und er gewann letztlich mit 17:16. Ohne Probleme waren dagegen Stefan Leifels gegen Julian Wollny, Edgar Schneider gegen Thorsten Maurer und der Deutsche Einzelmeister Lars Harms gegen Heiko Schwarzer. Für die Mannen um Willi Eickworth geht es erst am Freitag, den 16. März um die Wurst, im Abstiegsschlager gegen die Squash-Pointers Gießen.
Schängel SC Kobl. - OSC Ingolstadt 3:1
Die Koblenzer zeigten beim vorletzten Heimspiel ihren Anhängern noch einmal Squash vom Feinsten. Mit dem australischen Spitzenspieler Joseph Kneipp, Uwe Peters, Marius Spiekermann und Markus Hilland, der für verletzten Andreas Hubbert zum Einsatz kam, schlugen sie den amtierenden Meister aus Ingolstadt. Die Sensation war dabei sicherlich der Sieg von Uwe Peters über Jungnationalspieler Stefan Oppolzer an Position 2. Peters hatte bereits am Freitag seine derzeitige Stärke unter Beweis gestellt, als er sich für die Vorrundenniederlage gegen den Rosenheimer Straub revanchiert hatte. Schon im ersten Spiel deutete sich an, dass die Koblenzer Großes vorhatten am Sonntag. In seinem ersten Bundesligamatch bezwang Hilland OSC-Teammanager und Ersatzspieler Alfred Aurbach. Da Marius Spiekermann erwartungsgemäß trotz gewonnenen ersten Satzes der Erfahrung von Florian Pößl Tribut zollen musste, steuerte Kneipp gegen Simon Frenz den dritten Punkt bei und erfüllte nachdem er am Freitag bereits den Rosenheimer Bradley Ball geschlagen hatte, die in ihn gesetzten Erwartungen.
1. SC Pennfeld - KSC Rosenheim 2:2
Gleich im ersten Spiel erhielten die Hoffnungen der Pennenfelder auf einen Sieg einen erheblichen Dämpfer. Obwohl Kai Klosa vor Rainer Böck in der Rangliste platziert ist, hatte der Rosenheimer am Ende des fünften Satzes mehr Substanz und gewann schließlich mit 15:10. Oliver Post demonstrierte anschließend, dass er nicht umsonst zu den Hoffnungsträgern des deutschen Squash gehört. Er bezwang Norbert Straub in vier Sätzen und glich für die Pennenfelder aus. Dass Guido Kirschbaum gegen den Rosenheimer Jugendmeister U 19 Hansi Seestaller einen schweren Stand haben würde, war klar, dass er aber mit 0:3 untergehen würde, doch eine Überraschung. So war letztlich der Sieg des niederländischen Nationalspielers Tommy Berden, der gegen den Engländer Bradley Ball gewann der Punktgewinn für die Pennenfelder und somit die sichere Qualifikation für die Play-Offs.