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Paderborner Squash Club |
1. Bundesliga Herren |
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Sechs Spieltage sind es noch bis zu den Play-Offs in Duisburg und zwei Mannschaften können sich ziemlich sicher sein, dabei zu sein. Als Erstes natürlich der Tabellenführer aus Paderborn, der gerade einmal einen Verlustpunkt bislang hinnehmen musste. Dies ausgerechnet gegen die Pennenfelder, die am Freitagabend im Ahorn Squash Park in Paderborn zu Gast sind. Mit einem Sieg über die Bonner Vorstädter hätte der PSC auch den letzten theoretischen Zweifel ausgeräumt. Denn am Sonntag hat man spielfrei und somit stehen nur noch vier Begegnungen auf dem Programm. Etwas schwerer hat es da schon der amtierende Meister aus Ingolstadt mit augenblicklich vier Verlustpunkten. Gegen Karlsruhe zu Hause und am Sonntag in Rosenheim will man die Ernte vollends einfahren. Die Tickets Nummer 3 und 4 sind dagegen noch zu haben. Kandidaten: Court-Wiesel Pützchen mit neun Minuspunkten, Bonn-Pennenfeld mit acht, Karlsruhe mit zehn. Noch nicht ganz abgeschrieben werden dürfen die Mannschaften aus Koblenz und aus Rosenheim. Also vier Teams kämpfen um zwei Plätze. Dies verspricht für den Rest der Saison bis zum Sonntag 18. März noch eine Menge Spannung. Spannend ist es auch bei der Frage, wer den zweiten Abstiegsplatz belegt, da der Erlanger SC durch seinen Rückzug zur Halbzeit als erster Absteiger schon feststeht. Wer muss den Weg zurück in die 2. Bundesliga antreten: Mit fünf Punkten auf Rang 8 steht der Aufsteiger von den Squash-Pointers aus Gießen. Die rote Laterne hält im Moment die Mannschaft von Willi Eickworth, der 1. Bremer SC mit vier Verlustpunkten. Hier könnte die Entscheidung am vorletzten Spieltag fallen, da müssen nämlich die Giessener in den hohen Norden zu den Bremern.
13. Spieltag am Freitag, 16. Februar:
Paderborner SC - 1. SC Bonn-Pennenfeld "Wir sind die einzige Mannschaft, die den Paderborner bislang einen Punkt abgeknöpft haben, ein erneuter Punktgewinn wäre ein absoluter Erfolg, eine Niederlage kein Beinbruch. Derart locker sieht der Pennenfelder Teammanager und Spieler Guido Kirschbaum die Situation vor dem Auswärtsspiel. Nicht gewinnen zu müssen, nimmt den Druck von den Bonnern, gleichzeitig zeigt aber ihre Aufstellung, dass sie nicht gewillt sind, zu verlieren. Denn sie bieten den schottischen Nationalspieler und Weltranglistenzwölften John White auf, während Paderborn entweder in einer rein deutschen Aufstellung antritt oder mit dem Engländer Tim Garner. In beiden Fällen ist White klarer Favorit. Spielt Lars Harms beim PSC auf Nummer 2 ist er gegen Guido Kirschbaum klar favorisiert, was man dagegen von Edgar Schneider gegen Neuzugang Oliver Post nicht unbedingt sagen kann. Der frühere Kölner Post, gerade 20 Jahre alt, hat bei den Deutschen Meisterschaften überzeugend das Viertelfinale erreicht. Schneider hat trotz Erreichens des Viertelfinales nicht in dem Maße überzeugen können. Recht eindeutig verteilt sind dagegen die Gewichte auf Position 4, auf der Kai Klosa oder Thomas Sonnenschein es mit dem neuen und alten PSC-Spieler Stefan Leifels zu tun haben. Der hat in dieser Saison nämlich noch kein Spiel verloren und will seine weiße Weste bis zum Ende behalten. Dennoch eine Punkteteilung ist drin für die Pennenfelder.
OSC Ingolstadt - 1. Karlsruher SC
In rein deutscher Besetzung läuft das Duell Bayern gegen Baden. Der Meister fühlt sich schon relativ sicher und verzichtet auf seine ausländischen Stars wie Stewart Boswell oder Alex Gough. Auch bei Karlsruhe will man es ohne Lincou, Jenson oder Bianchetti versuchen, so dass Simon Frenz gegen den Karlsruher Daniel Hoffmann favorisiert ist. Auf Position 2 trifft OSC-Neuzugang Stefan Oppolzer auf Matthias Scholl. Der Jungnationalspieler ist nicht nur nach der Papierform klar stärker einzuschätzen als der routinierte KSCler. Auf Position 3 greift bei Karlsruhe Teammanager Holger Saam selbst ins Geschehen ein, allerdings ohne große Siegchance gegen Florian Pößl, der zwar konditionell nicht mehr der Stärkste, aber technisch immer noch brillant ist. Was den Karlsruhern Recht ist, ist den Ingolstädtern billig. Also setzen sie auf Position 4 ebenfalls ihren Teammanager Alfred Aurbach ein. Wie Saam hat auch Aurbach keine Chance. Der Ingolstädter muss gegen Ruben Glatt antreten.
Squash-Pointers Gießen - KSC Rosenheim
Wenn die Rosenheimer ihre geringen Chancen auf das Erreichen der Play Offs noch wahren wollen, dann muss am Freitagabend in Gießen ein Sieg her. Damit dies gelingt, benötigen die Bayern in Hessen einen ihrer ausländischen Stars, ob Greg Gaultier oder Marc Cairns, wäre egal. Beide wären gegen den Engländer Adham Abou Taleb in Diensten der Giessener Favoriten. Die Hessen hoffen außerdem wieder auf Sascha Trumheller, der zwischen Sascha Pfau und Ralf Föhre spielt. Beim KSC ist auf Position 2 Hansi Seestaller sicher im Vorteil gegenüber Pfau, auch Norbert Straub hat gute Karten gegen Trumheller. Gegen Föhre würde der KSCler Rainer Böck antreten müssen.
Court Wiesel Pützchen - Schängel SC Koblenz
Auf ein 3:1 hofft Court Wiesels Teammanager Uli Albrecht vor eigenem Publikum gegen die Koblenzer. Um den Erfolg zu sichern und die Teilnahme an den Play Offs nicht zu gefährden, spielt an Position 1 der englische Nationalspieler Del Harris, augenblicklich Nummer 17 der Weltrangliste. Er trifft aller Voraussicht nach auf seinen Landsmann Tony Hands. Greifen die Koblenzer aber tiefer in die Trickkiste und holen den Australier Joseph Kneipp hervor, wird es eng, denn Kneipp steht in der Weltrangliste nur fünf Plätze hinter Harris. Keine Diskussionen gibt es auf Position 2. Niemand glaubt, dass Oliver Kowalski gegen den Koblenzer Routinier Andreas Hubbert verlieren könnte. Anders sieht es dagegen einen Platz weiter hinten aus: Christian Spindler von Court Wiesel Pützchen hat gegen den Koblenzer Uwe Peters nur Außenseiterchancen. Auf der hinteren Position sind dagegen die Bonner mit Stuart Johnson besser besetzt als die Koblenzer mit Marius Spiekermann oder Michael Grunenberg.
14. Spieltag am Sonntag, 18. Februar:
Zusammenfassung:
Bereits am Samstagabend treffen in Koblenz die Mannschaft des Schängel SC und die Giessener aufeinander mit klaren Vorteilen für Koblenz. Am Sonntag dann kommt es in Bonn zur inoffiziellen Stadtmeisterschaft zwischen den Vorortclubs aus Pennenfeld und Beuel-Pützchen. In der Hinrunde trennten sich beide Teams unentschieden. Ein Ergebnis, das auch dieses Mal nicht aus der Welt ist. Helfen würde es beiden auf dem Weg zur Endrunde. Dahin wollen auch die Karlsruher, die zu Hause das Schlusslicht aus Bremen empfangen. Also muss ein Sieg her. Schon mit einer Punkteteilung wären die Rosenheimer zufrieden, die den OSC Ingolstadt zu Gast haben.