Paderborner Squash Club
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1. Bundesliga Herren

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Noch vier Spieltage sind es bis die Play-Off-Kandidaten feststehen und es bleibt spannend. Obwohl mittlerweile zwei Mannschaften bereits qualifiziert sind: Allen voran natürlich der Paderborner SC, der mit 23:3-Punkten die Tabelle souverän anführt und als der heißeste Kandidat auf die Meisterschaft gehandelt wird. Gegen Karlsruhe und in Bremen am Sonntag sind die PSCler hoher Favorit. Drei Punkte dahinter ist der amtierende Meister aus Ingolstadt zu finden. Der OSC kann ebenfalls nicht mehr aus den Play-Offs vertrieben werden und muss gegen Bremen und in Koblenz ran. Hinter den beiden Titelaspiranten ist der Kampf um die verbleibenden Play-Off-Plätze noch nicht ganz entschieden. Mit den besten Karten ausgestattet sind die beiden Bonner-Mannschaften. Court-Wiesel-Pützchen liegt momentan auf Platz 3 mit 18:10-Punkten, die Pennenfelder stehen mit 17:9 jedoch nach Minuspunkten besser. Pennenfeld trifft am Samstag (Spiel wurde verlegt) auf Gießen und ist favorisiert. Die Nuss am Sonntag in Rosenheim ist jedoch etwas schwerer zu knacken. Die Court-Wieseler haben nur ein Spiel. Sie müssen am Sonntag nach Karlsruhe, wo sie favorisiert sind, da die Badener derzeit aus verschiedensten Gründen (Krankheit, berufliche Verhinderung) nicht in bester Besetzung auflaufen können. Wer will den Bonnern noch die Plätze streitig machen. In Frage kommen eigentlich nur die Rosenheimer, da die Karlsruher aus oben genannten Gründen ausfallen. Die Bayern haben jedoch ein schweres Programm am Wochenende. Zunächst haben sie am Freitag die Koblenzer zu Gast und am Sonntag reisen sie nach Bonn zu den Pennenfeldern. Die Koblenzer können nur noch theoretisch die Play-Offs erreichen, würden aber gerne Spielverderber sein, die Pennenfelder wollen mit einem Sieg alle Klarheiten über ihre Qualifikation beseitigen. Im Keller geht es um den letzten zu vergebenden Abstiegsplatz, den im Moment die Squash-Pointers aus Gießen inne haben. Daran wird sich am Samstag vermutlich nichts ändern, aber auch die Bremer, die punktgleich auf Rang 8 stehen, sind gegen Ingolstadt und Paderborn nur Außenseiter.

15. Spieltag am Freitag, 2. März:

Paderborner SC - 1. SC Karlsruhe

Nichts geht mehr beim 1. SC Karlsruhe: Nachdem Daniel Uhlke seit Wochen mit einer Viruserkrankung flach liegt und Daniel Hoffmann am Freitag noch beruflich verhindert ist, haben die Badener das Ziel "die Play-Offs" für diese Saison abgehakt. Sehr schade, denn der 1. SC Karlsruhe hat in dieser Saison phänomenal gespielt und lange Zeit den Großen das Fürchten gelehrt. Sie reisen mit Matthias Scholl, Holger Saam, Ruben Glatt und Patrick Schädle zum Paderborner SC nach Ostwestfalen, der gegen das Karlsruher Rumpfteam voraussichtlich mit dem Deutschen Einzelmeister Lars Harms, Edgar Schneider, Stefan Leifels und Maik Aldag antreten wird. Noch nicht wieder fit ist nach seiner Bänderdehnung der junge Lars Osthoff. Beim PSC sieht man die restlichen Spiele bis zu den Play-Offs gelassen. "Wir unterschätzen die Karlsruher aber nicht, wollen aber beide Punkte haben", betont PSC-Vorsitzender Andreas Preising.

OSC Ingolstadt - 1. Bremer SC

Beim Meister müssen die Bremer antreten. Die Aufstellung hat Willi Eickworth nicht bekannt gegeben. Aber es ist zu vermuten, dass er einen Profi einsetzen könnte, um so einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf zu ergattern. Der OSC spielt mit Simon Frenz an Position 1, dahinter dann Stefan Oppolzer, Florian Pößl und an Position 4 wird Teammanager Alfred Aurbach ins Geschehen eingreifen. Genau da liegt aber auch die Chance der Bremer. Wenn das mit dem Engländer Peter Genever, Heiko Schwarzer, Torsten Maurer und Julian Wollny antritt, ist auf den Positionen 1 und 4 ein Punkt drin und somit ein Unentschieden.

KSC Rosenheim - Schängel SC Koblenz

Die Rosenheimer wollen ihre letzte Chance für die Play-Offs wahren und werden in Bestbesetzung antreten. Anstelle von Greg Gaultier spielt als Nummer 1 Bradley Ball, aktuelle Nummer 50 der Weltrangliste, dann Hansi Seestaller, Norbert Straub und Rainer Böck. Doch auch die Koblenzer treten mit ihrem A-Team an. Also mit dem Australier Joseph Kneipp, Nr. 22 der Welt, Andreas Hubbert, Uwe Peters und Marius Spiekermann. Koblenz’ Teammanager Edgar Krott sieht denn auch die Begegnung als völlig offen. Spielentscheidend wird seiner Meinung nach gleich das erste Match zwischen Spiekermann und Böck. Uwe Peters will laut Krott die Heimniederlage vergessen lassen. Interessant das Spiel an Position 2, wo der zweifache Deutsche Seniorenmeister Ü 35, Andreas Hubbert auf den fünffachen Deutschen Jugendmeister Hansi Seestaller trifft.

verlegt von Freitag auf Samstag, 3. März., 17 Uhr:

SP Gießen - 1. SC Bonn-Pennenfeld

Einen Sieg wollen die Pennenfelder am Samstag aus Gießen mitnehmen. Allerdings haben sie noch Sorgen um Teammanager und Spieler Guido Kirschbaum, der an einer Schulterverletzung laboriert. Sollte er nicht einsatzfähig sein, wird Thomas Sonnenschein auf Position 4 nachrücken. Trotzdem sind die Bonner gegen die Squash-Pointers aus Hessen favorisiert. Zu ausgeglichen ist die Mannschaft mit dem niederländischen Nationalspieler Tommy Berden, Kirschbaum, Oliver Post und Kai Klosa. Gießen wird wohl mit Adham Abou Taleb, Sascha Pfau, Sascha Trumheller und Ralf Föhre spielen.

16. Spieltag am Sonntag, 4. März:

Zusammenfassung:

Bei den Sonntagsspielen trifft Karlsruhe zu Hause auf Court-Wiesel, Bonn. Obwohl die Badener wieder Daniel Hoffmann zur Verfügung haben, sind die Court-Wieseler mit Oliver Kowalski, Christian Spindler, Stuart Johnson und Thassilo Slembeck Favorit. Ebenso die Pennenfelder vor eigenem Publikum gegen Rosenheim. Kaum Hoffnungen auf einen Heimsieg können sich die Bremer machen, selbst wenn sie mit Genever antreten, zu stark sind die Paderborner auch ohne Ausländer. Ein Punkt ist dagegen für die Koblenzer in Ingolstadt drin, denn Kneipp gegen Frenz und Spiekermann gegen Aurbach dürften gewinnen.