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Erster Neuzugang für
die Herren des Paderborner Squash Club in der Saison 2007/08 ist der 19jährige
ägyptische Junioren Weltmeister Ramy Ashour. Der zurzeit interessanteste und von
vielen Vereinen umworbene Junioren Weltmeister der Jahre 2004 und 2006 und
aktueller Fünfter der Weltrangliste wechselt von der Sport-Insel Stuttgart zum
Paderborner Squash Club. Mit dieser Verpflichtung haben die Verantwortlichen des
Paderborner Squash Club um Norman Farthing und Andreas Preising die Weichen für
die Zukunft auf der ausländischen Spitzenposition gestellt. Nach der Beendigung
der Karriere von Peter Nicol hat man sich bereits zur Rückrunde mit dem
Weltranglistensiebten Nick Matthew aus England, einem absoluten Teamspieler,
zielstrebig verstärkt, mit dem am 30. September 1987 in Kairo geborenen Ramy
Ashour gelang jetzt der große Coup, den „Rising Star“ der aktuellen Squashszene
nach Paderborn zu holen.
*Bild: Fritz Borchert
Die Entwicklung von Ramy Ashour gerade in den letzten zwölf Monaten war
phänomenal, nach dem Gewinn der Junioren Weltmeisterschaft im neuseeländischen
Christchurch kletterte er Platz um Platz in der Weltrangliste nach oben. War er
im Februar 2006 noch auf Position 27 gelistet, ging es im August 2006 über
Position 21 auf Position 13 und dann erstmals im November in die Top Ten mit
Position 9. Ausgezeichnet zum besten Nachwuchsspieler der Spielervereinigung PSA
bestanden schon Kontakte durch Simon Rösner und Norman Farthing seit November
2006 zum jungen Ägypter. Zwei große Siege bei Weltranglistenturnieren in den USA
und Kanada im Januar, sowie einem 2. Platz bei den Hongkong Open im Februar
katapultierten Ramy Ashour in der Weltrangliste mittlerweile auf Position 5. Auf
seinem Weg dorthin schlug er reihenweise Spieler vom Kaliber wie David Palmer,
John White und andere. Sein Coach ist der früher in der Bundesliga spielende und
jetzt in Kairo lebende Deutsch-Ägypter Ashraf Hanafi.
Ramy Ashour verkörpert die neue Generation im Squash, spielt spektakulär und
offensiv und hat offensichtlich das Talent zu einem Ausnahmeathleten.
Seine Paderborner Freunde werden den weiteren Weg von Ramy Ashour in den
nächsten Monaten genau beobachten und ihn möglichst schnell in Paderborn dem
Squash begeisterten Paderborner Publikum auch zu präsentieren. In der noch
laufenden Saison steht noch der letzte Bundesliga Spieltag im April an, wo es um
die Platzierungen für die Halbfinales um die Deutsche Mannschaftsmeister-schaft,
die im Mai in Bremen ausgetragen wird, geht. Dabei hofft, dass PSC Team sich
wieder für den Europapokal der Landesmeister im September in Budapest/Ungarn zu
qualifizieren.
Mit der Verpflichtung von Ramy Ashour hat der PSC ein Ausrufezeichen auch im
Hinblick auf die kommende Saison bereits gesetzt.
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