Paderborner Squash Club
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Spielbericht Squash Bundesliga gegen Worms

Spitzenspiel im Paderborner Ahorn Sportpark. Vor vollbesetzten Rängen schlägt der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister einen seiner Herausforderer, den Tabellenzweiten Black & White Worms zum Rückrundenschluss mit 3:1.
 


Foto: Marc Köppelmann


Worms war gehandicapt durch die Verletzung von Jens Schoor und die berufliche Abwesenheit von Matthias Scholl. Beim PSC gibt erstmals Nachwuchstalent Cederic Lenz eine Chance und verzichtet auf Lennart und Lars Osthoff, Oliver Post, Lars Harms und Friedrich Scheel.

Ein Auftakt nach Maß beim Debütanten Cederic Lenz gegen Christian Barz. Nach naturgemäßer anfänglicher Nervosität und hart umkämpften 1. Satz fand der frischgebackene NRW U19 Meister aus Paderborn zu seinem Spiel und setzt sich auch in den beiden folgenden Sätzen klar durch.

Routinier Stefan Leifels gegen den immer stärker aufspielenden Schützling von Barry Dodson Carsten Schoor war doch eine klare Angelegenheit für den Paderborner Nationalspieler, in schnellen drei Sätzen war der Sieg eingefahren und es stand bereits 2:0 für Paderborn.
Dann das Spiel des Tages. Rösner, die deutsche Nr.1 und Davide Bianchetti aus Italien (WRL Nr.31). Fast zwei Stunden auf dem Court, zum Schluss waren Spieler und Zuschauer absolut Pausenreif. Ein guter Start von Simon Rösner in den ersten Minuten, ruhig und abgeklärt setzte er die Akzente. Bianchetti hielt dagegen, sprach des öfteren lautstark und gestikulierend mit dem in machen Entscheidungen unglücklich agierenden Schiedsrichter und die Emotionen kochten wie so oft hoch. Die 2:1 Satzführung kann Rösner im Laufe des 4. Satzes nicht entscheidend halten, Bianchetti konterte und siegte nach einem spannenden Spiel in fünf Sätzen.
Damit wieder kurze Spannung im Hinblick auf das Gesamtergebnis. Aber Tim Garner vom PSC zeigte seine Klasse, überstand einige kritische Situationen im engen zweiten Satz und siegte verdient mit 3:0 gegen Daniel Hoffmann.
Insgesamt hat sich der Tabellenführer und sicherlich auch Meisterschaftsfavorit Paderborn keine Blöße gegeben und kann beruhigt und konzentriert zu den Playoffs nach Krefeld reisen. Aber abgerechnet wird erst zum Schluss und keine der anderen drei qualifizierten Teams aus Koblenz, Stuttgart und Worms wird unterschätzt werden.