Die
diesjährige Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Damen
und Herren findet in Saarbrücken statt. Qualifiziert haben sich für diese
Veranstaltung der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister Paderborner
Squash Club, der Tabellenerste nach der Hin- und Rückrunde Black & White
RC Worms sowie der Tabellenzweite Schängel SC Koblenz und die Sport Insel
Stuttgart. Bei den Damen kommt es gleich zum Endspiel am Samstag zwischen
der Squash Insel Taufkirchen und der SC Turnhalle Niederrhein. Bei den
Herren stehen am kommenden Freitag ab 14.00 Uhr bzw. 18.30 Uhr die
Halbfinals auf dem Programm, das Endspiel ist dann für Samstag ab 15.00
Uhr vorgesehen.

Nach zweimal Krefeld und zuvor Bremen wurde in diesem Jahr die Endrunde
der Fotobuch.de Squash Bundesliga in das Saarland nach
Saarbrücken-Güdingen vergeben. Nachdem der Paderborner Squash Club in den
letzten drei Jahren jeweils die Oberhand behalten hat, ist für das junge
Paderborner Team bereits das Erreichen des Halbfinals das erklärte
Saisonziel gewesen. In diesem Halbfinale trifft der Paderborner Squash
Club am Freitag ab 18.30 Uhr auf den Tabellenzweiten der Bundesliga
Schängel SC Koblenz. Im ersten Halbfinale stehen sich Worms und Stuttgart
gegenüber. Teammanager Norman Farthing hat seine Mannschaft gut
vorbereitet und erwartet einen offenen Schlagabtausch in der Begegnung
gegen Koblenz. Dabei vertraut er insbesondere auf die Spielkunst des
Weltranglistensechsten James Willstrop, der für die Finalspiele seine
Mannschaft verstärkt. Als weitere Ausländer stehen der
Weltranglistensiebte Peter Barker und Tim Garner als weiterer
Teamkoordinator zur Verfügung. Aber auch die anderen Konkurrenten um die
Deutsche Mannschaftsmeisterschaft haben exquisite Spieler in ihren Reihen.
Topspieler bei Worms wird der Australier David Palmer sein, bei den
Koblenzern wird Topspieler Laurens En Anjema aus den Niederlanden und bei
Stuttgart werden voraussichtlich Gregory Gaultier aus Frankreich bzw. Wael
El Hindi aus Ägypten erwartet. Die absolute Weltelite in Saarbrücken,
wobei ein Großteil der Spieler möglichst schnell dann die Reise Richtung
Kairo antreten wird, wo am Montag dann ein großes Weltranglistenturnier,
die Sky Open, beginnen wird.
Auf der Deutschen Spitzenposition für den Paderborner Squash Club wie
gewohnt im Einsatz Simon Rösner, nach seiner Deutschen Einzelmeisterschaft
auch bei den Europameisterschaften der Nationalmannschaft überzeugend und
mit voller Motivation nach ein paar Tagen Regeneration wieder im Einsatz.
Auf der Position 3 ist vorgesehen Lennart Osthoff, der eine gute Saison
gespielt hat, zuletzt bei den Deutschen Einzelmeisterschaften das
Viertelfinale und letztendlich Rang 6 als sein bestes Ergebnis bislang
erzielend nennen konnte. Auf der Position 4 vorgesehen Bruder Lars Osthoff
und der wiedergenesene Cederic Lenz, der seinen Bänderriss mittlerweile
auskuriert hat und wieder voll im Training steht. Darüber hinaus stehen
der Mannschaft Oliver Post und Friedrich Scheel zur Verfügung.
Physiotherapeut wird in bewährter Weise wieder Guido Krüger sein, der die
Mannschaft bislang immer gut motivieren konnte.
Halbfinalist Koblenz wird ein harter Brocken sein, spielt doch der
Bundestrainer Oliver Pettke auf der Position 4 und ist dort nur schwerlich
zu bezwingen. Schlüsselspiel dann voraussichtlich zwischen dem in der Nähe
von Saarbrücken lebenden Johannes Voit und Lennart Osthoff. Das Ergebnis
könnte für den weiteren Verlauf der Begegnung entscheidend sein. Auf der
Spitzenposition ist James Willstrop leichter Favorit gegen Anjema, wobei
Koblenz ggf. auch auf den Briten Nick Matthew zurückgreifen könnte. Zum
Abschluss dann die Spitzenbegegnung gegen Simon Rösner und Stefan Leifels.
Hier liegt die Favoritenrolle wohl bei Simon Rösner, entscheidend wird
sein, ob Stefan Leifels für sein Team Sätze oder einen kompletten Sieg
einfahren muss.
Im anderen Halbfinale ist Worms leichter Favorit gegen Stuttgart und tritt
u.a. mit den beiden Nationalspielern, dem Deutschen Vize-Meister Jens
Schoor und Andre Haschker an. Auf Stuttgarter Seite sind insbesondere
Moritz Dahmen und Patrick Gässler neben Spitzenspieler Gregory Gaultier zu
beachten. Beide Halbfinalspiele sind offen, es wird die Tagesform
entscheiden.
Nur der Deutsche Meister ist für die nächste Ausgabe des Europapokales der
Landesmeister im englischen Pontefract im September 2010 qualifiziert. Auf
Paderborner Seite werden wieder eine Reihe von Fans die Mannschaft
begleiten und versuchen das Team lautstark zu unterstützen.
Das erklärte Ziel von Teammanager Norman Farthing und Präsident Andreas
Preising ist das Erreichen des Endspieles, nach einem spannenden Freitag
soll dann am Samstag um die Meisterschaftskrone gespielt werden.