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23.32 Uhr – Ende eines
Spitzenspieles der besonderen Art im Paderborner Ahorn Sportpark. Paderborn
gegen Vizemeister Squash Inn Hamborn in der 3. Auflage dieser Saison. Das
möglicherweise vorentscheidende Spiel im Kampf um Platz 2 und damit der
verbundenen Endspielteilnahme um die Deutsche Meisterschaft ging vielumjubelt
vom noch zahlreichen Paderborner Anhang zu Ende mit einem unerwarteten 3:1
Heimerfolg des PSC.
Die Vorzeichen sehen ein paar Stunden bei Spielbeginn noch anders aus. Hamborn
wie erwartet in stärkster Besetzung und dem WRL 9. Anjema, Paderborn ohne den am
Knie verletzten Peter Barker, dafür mit Simon Rösner auf der 1 und Chris Simpson
auf der Position 2. Hamborn mit der großen Chance auf den Dreier.
Und der Auftakt für Hamborn gleich nach Maß. Stefan Leifels, noch ungeschlagen
in dieser Saison behält seine reine Weste in seinem ehemaligen Paderborner
“Squash Wohnzimmer“ durch einen letztendlich glatten 3:0 Erfolg gegen Lennart
Osthoff.
Dann der Kampf auf Biegen und Brechen. Rudi Rohrmüller und Norman Junge.
Paderborn unter enormen Zugzwang, Hamborn mit der Chance vorzeitig eine
Vorentscheidung zu erreichen. Lange Ballwechsel, strittige Szenen, manches
erinnerte zwischendurch nur wenig an Squash. Junge kontert nach verlorenem 1.
Satz und siegt nach 1 St. 25 Min. in vier Sätzen.
Anjema versus Rösner, das absolute Top Spiel zweier Squasher der Extraklasse.
Laurens Jan Anjema legte los wie die Feuerwehr und liess dem Lokalmatador
zunächst wenig Raum für sein Spiel. Ab Mitte des 2. Satzes dann ein anderes
Bild. Simon Rösner immer sicherer, super Ballwechsel und Ausgleich im Tiebreak.
52 Minuten für nur zwei Sätze! Der dritte Satz dann wieder an Rösner der mit
zunehmender Spieldauer den holländischen Neunten der Weltrangliste immer
sicherer in den Griff bekam und eine 6:0 Führung im vierten Satz dann sicher
nach Hause brachte. 2: 1 damit für Paderborn, welche Wende und Superleistung von
Simon.
Den Sack zu machte im abschließenden Match vor immer noch voller Tribüne der gut
aufgelegte Chris Simpson gegen den deutschen Nationalspieler Raphael Kandra, der
in den ersten beiden Sätzen keinen wirklichen Stich bekam und erst im dritten
Satz beim 9:11 seine eigentlichen Qualitäten zeigte. Deutliches 3:0 für Simpson
und damit die nicht erwarteten drei Punkte für den Gastgeber, die damit aller
Voraussicht nach einen Platz im Finale gegen Meister Worms gebucht haben.
Abschluss einer „Superwoche“ für den Paderborner Squash Club der mit der
Präsentation seines neuen Hauptförderers LIGHTPOWER die Zeichen für weiteres
erfolgreiches Squash aus Paderborn für die nächsten Jahre gesetzt hat.
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Simon Rösner

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