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Paderborner Squash Club |
| 2. Pressemitteilung 07.05.2001 Bundesliga-Endrunde vom 11. bis 12. Mai 2001 |
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Drei gegen Einen bei den Play-Offs
Paderborner SC ist Favorit bei Endrunde Deutsche Meisterschaft in Duisburg
Wer wird Deutscher Mannschaftsmeister 2001? Würde man Wetten annehmen auf den Titelgewinn, dann wäre mit dem Paderborner SC nicht viel Geld zu gewinnen. Zu stark scheint das Team vom Ahorn-Park, das die Saison als souveräner Tabellenführer abgeschlossen hat. Drei gegen Einen lautet quasi das Motto bei den Play-Offs im Soundgarden in Duisburg am Hauptbahnhof. Die Großraumdiskothek ist Schauplatz dieses Highlights im Squash-Terminkalender. Neben dem Paderborner SC spielen der amtierende Meister OSC Ingolstadt sowie die beiden Bonner Vereine vom 1. SC Pennenfeld und Court Wiesel Pützchen.
Im Halbfinale, das am Freitagabend ausgetragen wird, kommt es ab 17 Uhr gleich im ersten Spiel zu einem Lokalderby reinsten Wassers: Die beiden Bonner Vorortclubs Pennenfeld und Court Wiesel Pützchen treffen aufeinander, und die Zuschauer erwartet ein heißer Kampf, denn beide Mannschaften sind in etwa gleich stark und die Tagesform wird vermutlich über Sieg und Niederlage entscheiden.
Auf Position 1 bei Court Wiesel, das in der Tabelle nach Abschluss der Vor- und Rückrunde überraschend Platz 2 belegte, steht der englische Ex-Nationalspieler Del Harris (Platz 16 der Weltrangliste). Er muss gegen den laut Papierform neun Plätze besser stehenden Schotten australischer Herkunft, John White, antreten. Ein leichtes Plus für Pennenfeld, obwohl White zur Zeit nicht in Bestform zu sein scheint. Auf Position 2 ist dagegen Court Wiesels Oliver Kowalski hoher Favorit gegen Pennenfelds Guido Kirschbaum. Von besonderer Brisanz ist das Spiel auf Position 3. Christian Spindler, (Court Wiesel), hat Jungnationalspieler Oliver Post zum Gegner, der nächste Saison zu Court Wiesel wechseln wird. Post gilt als leicht favorisiert. Eher umgekehrt ist es auf der Position 4, wo Stuart Johnson und der Pennenfelder Kai Klosa aufeinandertreffen werden. Laut Court Wiesel Teammanager Uli Albrecht ist alles drin. Er tippt auf ein 3:1 seiner Mannschaft und den Einzug ins Finale am Samstag.
Das zweite Spiel des Abends ist ein echter Knaller. Tabellenführer gegen Meister, Paderborn gegen Ingolstadt, Nord gegen Süd, ein Duell das seit Jahren die Squashszene fasziniert. Beide Teams sind gespickt mit Topspielern. Allen voran Paderborns Nummer 1, Peter Nicol Weltmeister und derzeit Nummer 2 der Weltrangliste dahinter spielt auf Position 2 Lars Harms, der es als Deutsch-Schweizer geschafft hat, in diesem Jahr die Deutsche und die Schweizer Einzelmeisterschaft zu gewinnen. Auf Position 3 spielt Edgar Schneider, auf Position 4 Stefan Leifels. Sie belegen hinter Lars Harms die Position 2 und 3 in der Deutschen Rangliste.
Der OSC Ingolstadt, dreifacher Deutscher Mannschaftsmeister, spielt mit dem Belgier Stefan Casteleyn an Position 1, dahinter der Deutsche Vizemeister Simon Frenz. Schwer trifft das Team um Manager Alfred Aurbach die Verletzung ihrer Nummer 3, Stefan Oppolzer, dafür rückt der ehemalige Einzelmeister Florian Pößl auf Platz 3 auf und Jochen Arndt rückt als Ersatz ins Team nach. Die Vorteile von Paderborn liegen klar auf den Positionen eins und vier. Ingolstadt hat Chancen auf zwei und drei. Ein 2:2 wäre möglich, dann müsste das bessere Satzverhältnis den Ausschlag über den Einzug ins Finale geben. "Wir wollen natürlich Meister werden, die Chance ist da, aber die Gegner sind schwer", meint Teamchef Andreas Preising. Der zweite Titel ist für Paderborn in greifbarer Nähe. Ein Fanbus wird ebenfalls nach Duisburg kommen. Der rollt am Samstag an. Ein Zeichen, dass die Paderborner nicht unter mangelndem Selbstbewusstsein leiden, denn da steht um 21.30 Uhr das Finale auf dem Programm