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Paderborner Squash Club |
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Großer Erfolg für den, für den Paderborner Squash Club spielenden Engländer Peter Nicol, bei einem der größten Weltranglistenturniere in diesem Jahr, bei der mit insgesamt 125.000 $ dotierten Bermuda Open erreichte Peter Nicol im Weltklassefeld das Endspiel und unterlag dort erst nach hartem Kampf dem ägyptischen Weltmeister und aktuellen Nr. 1 Spieler der Weltrangliste Amr Shabana. Bermuda war der Schauplatz des großen Weltranglistenturnieres im April nach den Commonwealth Spielen in Melbourne/Australien. Dort hatte Peter Nicol bekanntlich das Einzel gewonnen und ebenfalls im Doppel eine Goldmedaille für England erringen können. Bei dieser Standortbestimmung auf den Bermudas war die komplette Weltelite am Start und zeigte wieder Spitzensquash. An Nummer 6 gesetzt besiegte er zunächst seinen britischen Landsmann Jonathan Kemp in vier Sätzen, anschließend dann im Achtelfinale den Ägypter Karim Darwish nach fünf hartumkämpften Sätzen. Im Viertelfinale wartete mit David Palmer, dem Australier in Diensten von Court Wiesel Bonn/Mülheim einer harte Aufgabe, die er aber souverän in drei Sätzen überraschend lösen konnte. Auch der Franzose Gregory Gaultier, für Stuttgart in der Bundesliga spielend und zuletzt mit sehr guten Resultaten aufweisend, konnte die Serie von Peter nicht stoppen. In 54 Minuten unterlag Gaultier mit 5:11, 8:11 und 5:11. Für eine Überraschung sorgte der frühere PSC-Spieler Ong Beng Hee, der den an Nummer 2 gesetzten Australier Anthony Ricketts schlagen konnte und erst nach guten Leistungen im Viertelfinale Gregory Gaultier unterlag. James Willstrop, aktuelle Nummer 3 der Weltrangliste und beim Turnier an Nummer 5 gesetzt erreichte nach einem Auftaktsieg über den Kanadier Shahier Razik und einem weiteren Kanadier mit Graham Ryding das Viertelfinale und unterlag in einem begeisternden Spiel dem späteren Sieger Shabana in vier Sätzen nach fast 1 ½ Stunden Spielzeit. Im Endspiel dann vor rund 800 Besuchern Spitzenleistungen von beiden Athleten, die Satzfolge von 9:11, 11:6, 11:7, 2:11 und 11:8 letztendlich zeigt die Dramatik des Spiels. Amr Shabana hatte das bessere Ende für sich und siegte erstmals bei den Bermuda Masters. Für Peter Nicol geht es jetzt weiter mit internationalen Turnieren u.a. in England, bevor er dann anlässlich der Endrunde vom 19. bis 21. Mai 2006 in Böblingen für den Paderborner Squash Club aufschlägt. |
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