Paderborner Squash Club
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Das Projekt Partnerschaft für Ausbildung und Sport
in Paderborn PASST trägt erste Früchte
 





Das Paderborner Projekt PASST „Partnerschaft für Ausbildung und Sport in Pader-born“ kümmert sich seit knapp drei Jahren um leistungsstarke Talente aus den Paderborner Spitzensportvereinen, um deren Leistungssport und die berufliche Ausbil-dung besser vereinen zu können. Jetzt ziehen die Inititatoren eine erfolgreiche Zwischenbilanz. Die Teilnehmer dieses Projekts trafen sich mit den beteiligten Paderborner Unternehmen Benteler und Wincor Nixdorf im Ahorn-Sportpark zum Gedan-kenaustausch.

Die Nachwuchsspieler von den Paderborn Baskets Martin Schmeling und
Leonid Ekimov, Felix Wennigkamp (Benslips Baskets) sowie Thomas Rath (SC Pa-derborn 07), Heiko Schumacher, Daniel Hinz (beide Untouchables) und Oliver Brock gehören derzeit zu den jungen Sportlern, die bei einem der am Programm beteiligten Unternehmen eine Ausbildung begonnen haben. Die Ausbildungsleiter der Unter-nehmen Wincor Nixdorf AG, Kurt Reichert, und Benteler AG, Thomas Koch, zeigen sich mit dem bisherigen Verlauf des Projektes überaus zufrieden. „Wir haben noch keine Sekunde bereut, diesen jungen Leistungssportlern eine berufliche Perspektive geboten zu haben“, sagt Reichert. „Im Gegenteil, bislang haben sich alle ganz her-vorragend in unser Ausbildungssystem integriert“. Selbst die zu Beginn befürchteten möglichen Ausfallzeiten aufgrund erhöhten Trainings- oder Wettkampfes habe es so gut wie nicht gegeben. „Man ist eben darauf vorbereitet und stimmt sich besser ab“, so Reichert.
Auch in der Berufsschule gibt es keine Fehlzeiten zu beklagen. Verantwortlich dafür ist das Siemens Berufskolleg ATIW, welches die schulischen Lehrinhalte für die Aus-bildungsberufe, wie beispielsweise Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker/-in Systemintegration, IT-Systemkaufmann/-frau, Elektroniker/-in für Geräte und Systeme und Industriemechaniker/-in vermittelt. „Das ATIW Berufskolleg ist der ideale Partner für die PASST-Initiative“, erklärt Thomas Doerk, Geschäftsführer der ATIW GmbH. Squash-Talent Lennart Osthoff absolviert als Bundesliga-Spieler des Paderborner Squash-Clubs bei der Siemens AG neben der Ausbildung zum IT-Systemkaufmann noch ein weiterführendes kaufmännisches Studium.

Weitere positive Aspekte sieht auch Thomas Koch: „Die Talente, die im Sport erfolgreich sind, übertragen dies in aller Regel auch auf ihre Ausbildung. Sie arbeiten zielgerichtet und sehr motiviert. Die jungen Sportler stellen sich dabei in ihrer Ausbildung den gleichen Anforderungen wie alle anderen Auszubildenden.“ Das vorrangige Ziel, den sportlichen Talenten mit der beruflichen Ausbildung ein zweites Standbein zu schaffen, gehe damit voll auf. Ein weiterer – durchaus beabsichtigter – Nebeneffekt: Die jungen Sportler werden an die Paderborner Vereine gebunden. „Für die Leis-tungssportvereine in Paderborn ist es auf jeden Fall ein schlagkräftiges Argument, wenn es darum geht, junge Spitzensportler nach Paderborn zu holen und auch hier zu halten“, so der Sprecher des Forums Paderborner Spitzensport, Ulrich Kramer.
Während Sportler wie Thomas Rath und Heiko Schumacher demnächst ihre Ausbil-dung abschließen werden, haben im September fünf weitere Talente eine Aufnahme in das PASST-Projekt gefunden.