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Paderborner Squash Club |
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Großer Erfolg für den Paderborner Stefan Leifels bei den European Individual Championship 2004 im slowakischen Bratislava gelang ihm der Sprung ins Viertelfinale und unterlag erst auf dem Vier-Seiten Glascourt dem späteren Sieger Gregory Gaultier aus Frankreich, einem der Top Ten Spieler der Welt. Drei harte Spiele für Stefan Leifels, die dann bei der tags darauf stattfindenden Deutschen Squash Rangliste ihre Auswirkung haben sollten. In diesem hochklassigen Feld der Europäischen Meisterschaften, u.a. an Nummer 1 gesetzt John White, mit dabei James Willstrop und Adrian Grant aus England erwischte Stefan Leifels zu Beginn ein gutes Los mit dem Slowaken Andrej Schmidtmayer und siegte in drei Sätzen. Im Achtelfinale spielte er gegen die ungarische Nummer 1 Sandor Fulop und hatte beim 5 Satz Erfolg hart zu kämpfen. Nach zwischenzeitlichem 1:2 Rückstand dreht Leifels auf und siegte zum Schluss eindeutig. Im Viertelfinale wartete mit Gregory Gaultier der große Favorit auf Stefan Leifels, der zuvor auch den zweiten Deutschen Patrick Gässler aus Stuttgart in die Schranken gewiesen hatte. Stefan Leifels versuchte gut ins Spiel zu kommen, doch beim 0:9, 2:9 und 3:9 zeigte Gaultier wer Herr im Hause war. Gaultier siegte auch deutlich im Halbfinale über den PSC Neuzugang James Willstrop, immerhin Junioren Weltmeister und Nummer 13 der Weltrangliste. James Willstrop hatte zuvor die beiden spielstarken Schotten Martin Heath bzw. Derek Ryan aus Irland glatt ausgeschaltet. In der oberen Turnierhälfte setzte sich John White durch, hatte aber im 5 Satzfinale gegen Gaultier keine Chance und konnte den Titel des Europameisters für sich nicht erringen. 600 zusätzliche Autokilometer in den Knochen, das war auch für Stefan Leifels dann zuviel bei der Deutschen Rangliste in Straubing. Bereits in der 2. Runde unterlag er, nach eigenen Aussagen ziemlich kaputt, dem Marburger Andre Haschker in fünf Sätzen beim 9:2, 8:9, 9:5, 5:9 und 9:7. Andre Haschker konnte aber aus diesem überraschenden Sieg nicht Kapital schlagen, unterlag er doch im Viertelfinale dem Koblenzer Guido Kirschbaum. Felix Lobert vom PSC hatte es zum Auftakt gleich mit Christian Radeke, einem ehemaligen Nationalspieler zutun und unterlag trotz guter Leistung in vier Sätzen. Für Lennart Osthoff kam es knüppeldick, musste er doch zu Beginn gegen Johannes Voit vom 1. SRC Wiesenthal antreten, der sich im Verlaufe des Turnieres bis ins Endspiel vorspielen konnte. Trotzdem zeigte Lennart beim 5:9, 4:9, 4:9 gute Leistungen und hat insgesamt seinen Platz im Herren-A-Feld bestätigt. Lars Osthoff schlug zum Auftakt Markus Serr vom 1. SC Beindersheim in drei Sätzen ebenfalls Tobias Böhm aus Karlsruhe glatt in drei Sätzen. Im Viertelfinale besiegte Matthias Heinemann aus Marburg, dem zuvor die Überraschung bei seinem Sieg über Daniel Hoffmann gelang. Im Halbfinale gegen den Deutschen Vize-Meister lief es dann nicht mehr so rund, Hansi Seestaller zog durch ein glattes 3:0 ins Endspiel gegen Voit ein. In der unteren Hälfte überraschend der glatte Sieg von Patrick Gässler gegen das große Talent Simon Rösner, anschließend unterlag aber Gässler dem starkspielenden Hansi Seestaller. Einige kleine Überraschungen, die neue Saison hat für die Squasher sehr dynamisch begonnen, die Deutsche Rangliste wird einige Veränderungen aufweisen.
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