Paderborner Squash Club
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Bericht Squash Europameisterschaften in Malmö/Schweden

Deutschland guter Fünfter
 

 

Die diesjährigen Squash Europameisterschaften der Nationalmannschaften fanden mit Rekordbeteiligung von 28 Herren- und 21 Damenteams im schwedischen Malmö statt. Mit dabei auch die beiden Paderborner Simon Rösner und Stefan Leifels, die von Bundestrainer Oliver Pettke für die Nationalmannschaft nominiert wurden, und neben Jens Schoor aus Worms, Andre Haschker aus Augsburg und Moritz Dahmen aus Stuttgart die deutsche Nationalmannschaft bildeten. Dabei wurde Simon Rösner als Deutschlands Nr. 1 auch auf der Spitzenposition nominiert, dahinter dann Jens Schoor und Stefan Leifels auf der Position 3. In den insgesamt sechs Begegnungen dieser Europameisterschaft hinterließen insbesondere die Paderborner einen sehr guten Eindruck. In den Vorrundenspielen hatte es Deutschland mit Spanien, England und Wales zutun, spielte gut mit und scheiterte an einem Einzug ins Halbfinale nur gegenüber dem schlechteren Satzverhältnis von Wales. Stefan Leifels besiegte den starken Spanier David Vidal und unterlag nur knapp dem früheren Top Weltklassespieler Alex Gough. Simon Rösner hatte die Aufgabe auf der Spitzenposition zunächst gegen David Evans zu spielen, den früheren Weltranglistenfünften besiegte er überraschend klar mit 3:0, musste sich dann aber seinem Vereinskameraden aus Spanien Borja Golan, Nr. 12 der Welt in vier Sätzen geschlagen geben. Auch gegen Nick Matthew, dem überragenden Spieler des Turnieres hatte er beim 7:11, 8:11 und 4:11 keine Chance.

In der Platzierungsspielen hatte Deutschland zunächst gegen Dänemark anzutreten und gewann trotz hartem Widerstand sicher mit 4:0. Das engste Spiel lieferte sich Simon Rösner gegen den ebenfalls für den PSC gemeldeten Ramus Nielsen beim knappen 3:2 Erfolg. Stefan Leifels besiegte Michael Frilund in vier Sätzen. In den weiteren Platzierungsspielen um die Plätze 5-8 siegte Deutschland knapp gegen Finnland, die auf der Spitzenposition mit Olli Tuominen angetreten waren. Dabei steuerte Stefan Leifels einen wichtigen 3:0 Sieg gegen den spielstarken Matias Tuomi bei. Im abschließenden Spiel um Platz 5 gegen Schottland gewann Schottland zwar viele Sätze, am Ende aber Deutschland immer die Gesamtspiele. Simon Rösner besiegte Alan Clyne auf der Spitzenposition in vier Sätzen, das gleiche wiederholte Stefan Leifels gegen Chris Small. Im Endergebnis steht ein sehr guter 5. Platz unter 28 Mannschaften für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Papier. Dies sichert auch eine gute Setzung bei den nächstjährigen Europameisterschaften und zeigt, dass das Deutsche Squash insbesondere Dank Simon Rösner und den beiden Junioren Europameistern Rudi Rohrmüller und Raphael Kandra auf dem Vormarsch ist.

Mannschafts Europameister wurde wie schon so oft die englische Nationalmannschaft, angeführt von Nick Matthew, der im Finale den französischen Spitzenspieler Gregory Gaultier besiegte und damit den Grundstein zum 3:1 Erfolg über Frankreich legte. Dritter wurde Wales knapp vor den Niederlanden. Deutschland dann auf Platz 5 gefolgt von Schottland, Irland und Frankreich. Spanien mit Borja Golan belegte einen guten 9. Platz.

Die Deutsche Damenmannschaft belegte ebenfalls Rang 5 nach guten Leistungen und dem letzten Platzierungsspiel gegen Dänemark.

Weiter geht es für die deutschen Spitzenspieler im Mai mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Krefeld. Dabei trifft das Herrenteam des Paderborner Squash Club im Halbfinale auf die Sport Insel Stuttgart.



 





Simon Rösner