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Eine erfolgreiche Weltmeisterschaft spielte jetzt der
Paderborner Simon Rösner mit der bundesdeutschen Nationalmannschaft, ging er
doch im dänischen Odense an den Start und verhalf seinem Team in der
Gesamtwertung zu einem ausgezeichneten 11. Platz. Damit wurde das schlechte
Ergebnis aus dem Jahre 2007 beim Wettbewerb in Indien mit Rang 16 mehr als
wettgemacht. Mit diesem Ergebnis ließ Deutschland so traditionelle Squash Teams
aus Wales, den Niederlanden und Schottland deutlich hinter sich.
Mit einer 4-köpfigen Mannschaft reiste Bundestrainer Oliver Pettke zu den
diesjährigen Weltmeisterschaften, wo 24 Nationalmannschaften sich in Odense über
8 Tage versammelten hatten, um den Weltmeister auszuspielen. Die bundesdeutsche
Nationalmannschaft bestand aus Simon Rösner, Ex PSC` er Stefan Leifels, dem
Wormser Jens Schoor und erstmals im Team Junioreneuropameister Raphael Kandra
aus Erlangen.
In den Vorrundenspielen ging es zunächst gegen Österreich, Japan und England.
Österreich und Japan wurden jeweils geschlagen, gegen den Topfavoriten England
gab es eine 1:2 Niederlange. Im Achtelfinale erwischte Deutschland dann den
späteren Weltmeister Ägypten und unterlag trotz sehr guter Leistungen mit 0:3.
Die deutsche Nr.1 Simon Rösner konnte dabei der Weltnummer 1 Karim Darwish
immerhin einen Satz abtrotzen.
Im wichtigen Spiel um die Plätze neun bis sechzehn besiegte die bundesdeutsche
Nationalmannschaft auch Dank der Schützenhilfe von Simon Rösner, der in einer
kleinen Revanche vom ECC den schottischen Nationalspieler Alan Clyne aus
Aberdeen bezwingen konnte, Schottland erfolgreich und qualifizierte sich für die
Spiele um Platz neun bis zwölf. Gegen Malaysia, dort setzte Simon Rösner dann
aus, war man noch chancenlos, im Prestige Duell gegen die USA sprang dann ein
hart erkämpfter 2:0 Sieg heraus. Dabei besiegte Simon Rösner den 33. der
Weltranglisten Julian Illingworth mit 3:2 Spielen. Stefan Leifels machte dann
das 2:0 sodass Jens Schoor nicht mehr antreten brauchte. Mit diesem 11.Platz hat
Deutschland ein wahrlich gutes Ergebnis erzielt, welches auch Grundlage für die
Setzung in zwei Jahren bei der nächsten Mannschaftsweltmeisterschaft hoffentlich
dann im heimischen Paderborn, sein könnte.
Aber auch weitere PSC-Spieler aus dem Bundesligakader gingen an den Start und
erreichten zum Teil tolle Erfolge. Ramy Ashour wurde mit der ägyptischen
Nationalmannschaft nach einem dramatischen Finale gegen Frankreich Weltmeister,
für James Willstrop und Peter Barker blieb nach der Verletzung von Nick Matthew
nur der vierte Platz. Unter seinen Möglichkeiten spielte Dänemark mit Rasmus
Nielsen aus Odense, die sich in ihrem Heimatland nicht unter den Top 16
qualifizieren konnten. Ebenfalls stark im Einsatz Ong Ben Hee, der mit der
malaysischen Nationalmannschaft letztendlich neunter wurde.
Insgesamt eine spannende Weltmeisterschaft mit einigen organisatorischen
Schwächen, für Simon Rösner und die anderen geht es jetzt weiter mit ersten
Bundesligaspielen, für die absolute Weltelite mit den Hongkong Open in wenigen
Tagen.
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Simon Rösner
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