Paderborner Squash Club
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Herren Team-WM 2009:
Simon Rösner führt Team Deutschland auf Rang 11
 

 

Eine erfolgreiche Weltmeisterschaft spielte jetzt der Paderborner Simon Rösner mit der bundesdeutschen Nationalmannschaft, ging er doch im dänischen Odense an den Start und verhalf seinem Team in der Gesamtwertung zu einem ausgezeichneten 11. Platz. Damit wurde das schlechte Ergebnis aus dem Jahre 2007 beim Wettbewerb in Indien mit Rang 16 mehr als wettgemacht. Mit diesem Ergebnis ließ Deutschland so traditionelle Squash Teams aus Wales, den Niederlanden und Schottland deutlich hinter sich.

Mit einer 4-köpfigen Mannschaft reiste Bundestrainer Oliver Pettke zu den diesjährigen Weltmeisterschaften, wo 24 Nationalmannschaften sich in Odense über 8 Tage versammelten hatten, um den Weltmeister auszuspielen. Die bundesdeutsche Nationalmannschaft bestand aus Simon Rösner, Ex PSC` er Stefan Leifels, dem Wormser Jens Schoor und erstmals im Team Junioreneuropameister Raphael Kandra aus Erlangen.
In den Vorrundenspielen ging es zunächst gegen Österreich, Japan und England. Österreich und Japan wurden jeweils geschlagen, gegen den Topfavoriten England gab es eine 1:2 Niederlange. Im Achtelfinale erwischte Deutschland dann den späteren Weltmeister Ägypten und unterlag trotz sehr guter Leistungen mit 0:3. Die deutsche Nr.1 Simon Rösner konnte dabei der Weltnummer 1 Karim Darwish immerhin einen Satz abtrotzen.
Im wichtigen Spiel um die Plätze neun bis sechzehn besiegte die bundesdeutsche Nationalmannschaft auch Dank der Schützenhilfe von Simon Rösner, der in einer kleinen Revanche vom ECC den schottischen Nationalspieler Alan Clyne aus Aberdeen bezwingen konnte, Schottland erfolgreich und qualifizierte sich für die Spiele um Platz neun bis zwölf. Gegen Malaysia, dort setzte Simon Rösner dann aus, war man noch chancenlos, im Prestige Duell gegen die USA sprang dann ein hart erkämpfter 2:0 Sieg heraus. Dabei besiegte Simon Rösner den 33. der Weltranglisten Julian Illingworth mit 3:2 Spielen. Stefan Leifels machte dann das 2:0 sodass Jens Schoor nicht mehr antreten brauchte. Mit diesem 11.Platz hat Deutschland ein wahrlich gutes Ergebnis erzielt, welches auch Grundlage für die Setzung in zwei Jahren bei der nächsten Mannschaftsweltmeisterschaft hoffentlich dann im heimischen Paderborn, sein könnte.

Aber auch weitere PSC-Spieler aus dem Bundesligakader gingen an den Start und erreichten zum Teil tolle Erfolge. Ramy Ashour wurde mit der ägyptischen Nationalmannschaft nach einem dramatischen Finale gegen Frankreich Weltmeister, für James Willstrop und Peter Barker blieb nach der Verletzung von Nick Matthew nur der vierte Platz. Unter seinen Möglichkeiten spielte Dänemark mit Rasmus Nielsen aus Odense, die sich in ihrem Heimatland nicht unter den Top 16 qualifizieren konnten. Ebenfalls stark im Einsatz Ong Ben Hee, der mit der malaysischen Nationalmannschaft letztendlich neunter wurde.

Insgesamt eine spannende Weltmeisterschaft mit einigen organisatorischen Schwächen, für Simon Rösner und die anderen geht es jetzt weiter mit ersten Bundesligaspielen, für die absolute Weltelite mit den Hongkong Open in wenigen Tagen.




 





Simon Rösner