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Großer Erfolg für die beiden Paderborner Stefan Leifels
und Simon Rösner bei den Mannschafts -Europameisterschaften der
Nationalmannschaften im italienischen Riccione belegte das Team um Bundestrainer
Oliver Pettke einen ausgezeichneten 5. Platz bei teilnehmenden 27 Nationen. Mit
dabei auf den Positionen 1 und 2 Simon Rösner und Stefan Leifels vom Paderborner
Squash Club, die zusammen mit Jens Schoor (Worms), Andre Haschker (Bremen),
Patrick Gässler (Stuttgart) und Tim Weber (Koblenz) die Deutsche
Nationalmannschaft bildeten.
In den Vorrundenspielen startete die Deutsche Nationalmannschaft zunächst
schlecht und unterlag dem späteren Vierten Wales und auch der ersatzgeschwächten
Mannschaft aus Frankreich bevor es dann gegen die spielstarken Spanier,
angeführt vom PSCer Borja Golan, ein 3:1 Erfolg gab. Simon Rösner hatte die
härtesten Spiele u.a. gegen Top 20 Weltranglistenspieler Alex Gough und Renan
Lavigne. In der Zwischenrunde, wo es für die Teams um die Plätze 5-12 ging,
trumpfte Deutschland groß auf und besiegte im wichtigen Spiel Dänemark auch Dank
der Erfolge von Simon und Stefan und erreichte die Platzierungsspiele von 5-8.
Von den anderen PSC-Spielern waren James Willstrop und Nick Matthew im
siegreichen englischen Team, welches unangefochten alle Spiele klar und deutlich
gewann und auch im Endspiel die Niederlande glatt mit 4:0 schlagen konnte.
Matthew und Willstrop blieben in allen Begegnungen ungeschlagen und standen
zusammen im Aufgebot mit Adrian Grant, Peter Baker und Lee Beachill.
Die Begegnung gegen Schottland war dann für das Deutsche Nationalteam die
Bewährungsprobe, gingen doch drei der vier Spiele über fünf Sätze und über eine
Dauer von über 70 Minuten. Lediglich Simon Rösner machte kurzen Prozess und
besiegte Harry Leitch in vier Sätzen. Mit einem 3:1 zog Deutschland wie im
letzten Jahr in das Play Off Spiel um Rang 5 gegen Irland ein. Irland hatte
zuvor die Schweiz und Schweden glatt besiegt. In einer verbissenen Partie
unterlag Simon Rösner dem Top 40 Spieler Liam Kenny die anderen Deutschen und
insbesondere Stefan Leifels gewannen aber ihre Spiele und sicherten dem
deutschen Team einen insgesamt guten 5. Platz.
Die Damen der Nationalmannschaft u.a. mit Katharina Witt aus Herford belegten im
Endklassement hinter den siegreichen Engländerinnen und Holländerinnen nach
einer Niederlage gegen Dänemark Rang 4.
Die Abschlußergebnisse in der Übersicht:
1. England, 2. Niederlande, 3. Frankreich, 4. Wales, 5. Deutschland, 6. Irland,
7. Schweden, 8. Schottland, 9. Dänemark, 10. Schweiz, 11. Spanien, 12. Finnland.
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Simon Rösner

Stefan Leifels |