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Kuwait, Qatar und Irland, dass waren die letzten
Stationen der PSC-Asse um Simon Rösner, Nick Matthew, James Willstrop, Borja
Golan und Neuzugang Ramy Ashour.
Und die Jungs waren erfolgreich wie selten zuvor. Bei einem der größten
Squash-Turniere der Weltrangliste in diesem Jahr, den Kuwait Squash Open 2007 in
Kuwait City siegte der Paderborner Neuzugang, der 19jährige Ägypter Ramy Ashour
im Endspiel gegen den amtierenden Weltmeister und Nr. 1 der Welt Amr Shabana aus
Ägypten glatt in drei Sätzen und sorgte schlicht hin für eine Sensation.
Ramy Ashour ist zurzeit der überragende Spieler in der Welt, kometenhaft
aufgestiegen und nach seinen beiden Junioren-Weltmeisterschaftstiteln
katapultartig in der Weltrangliste mittlerweile in den Top 5 angekommen. In
Kuwait zeigte er einmal mehr seine derzeitige Ausnahmestellung und das was die
Fans von ihm in den nächsten Jahren noch erwarten können. In der 1. Runde fegte
der Joey Barrington aus England vom Platz, besiegte dann den malaysischen
Spitzenspieler Ong Beng Hee ebenfalls glatt in weniger als 30 Minuten und schlug
auf dem Weg ins Endspiel seinen ägyptischen Landsmann Wael El Hindi sowie den
wieder erstarkten Schotten John White glatt. Im Endspiel dann ein furioser
Auftritt und mit 11:5, 11:3 und 11:10 nach nur 34 Minuten ein überraschender
Sieg gegen den Weltmeister.
Damit nicht genug bei den anschließenden Qatar Squash Classic in Doha
wiederholte er seinen Erfolg und schlug im Endspiel den Ex-Weltmeister David
Palmer aus Australien. Von den anderen PSCern erreichte Nick Matthew in Kuwait
das Viertelfinale, James Willstrop unterlag in der 2. Runde seinem Landsmann Lee
Beachill.
In Qatar zeigte insbesondere Nick Matthew vom PSC gute Leistungen und besiegte
u.a. Omar Mosaad aus Ägypten und Peter Barker. Im Halbfinale verlangte er seinem
Teamkameraden Ramy Ashour alles ab und unterlag erst hauchdünn im 5. Satz nach
82 Minuten. James Willstrop erreichte immerhin das Viertelfinale, musste sich
dann aber Ramy Ashour geschlagen geben. Mit diesen beiden Weltranglistensiegen
hat Ashour ein eindrucksvolles Ausrufezeichen hinterlassen und angedeutet zu
welchen Leistungen er in den nächsten Jahren fähig sein wird. Für die
Paderborner Zuschauer wird Ramy Ashour in der nächsten Saison beim PSC
aufschlagen.
Nicht ganz so weit unterwegs in Europa dann Simon Rösner und Borja Golan aus dem
Bundesliga-Team des PSC bei den Irish Open in Dublin. Simon Rösner musste in die
Qualifikation, sicherte sich aber nach zwei Siegen zuletzt über den Waliser
Robert Sutherland sicher einen Platz im Hauptfeld. Der Spanier Borja Golan blieb
die Qualifikation als an Nr. 1 gesetzter Spieler und Titelverteidiger erspart.
In der 1. Hauptrunde sorgte Simon Rösner für die große Überraschung und besiegte
den an Nr. 7 gesetzten und in der Weltrangliste deutlich vor ihm platzierten
Inder Ritwik Bhattacharya mit 11:6, 11:10 und 11:8. Borja Golan schlug den
Ungarn Mark Krajcsak ebenso wie dann im Viertelfinale den Engländer Stacey Ross.
Der an Nr. 4 gesetzte Jonathan Kemp aus England zeigte dem Qualifikanten Simon
Rösner dann bei seinem drei Satzsieg noch seine Grenzen auf und zog sicher ins
Halbfinale gegen Alex Gough. Mit dem Erreichen des Viertelfinales ist aber Simon
Rösner ein kleines Ausrufezeichen im Kampf um Weltranglistenpunkte und Plätze
wieder einmal gelungen und sieht den anstehenden Squash Europameisterschaften
mit der Nationalmannschaft in Italien, zusammen mit seinem Vereinskameraden
Stefan Leifels, optimistisch entgegen.
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Ramy Ashour

Borja Golan

Simon Rösner

Nick Matthew |