Paderborner Squash Club
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Mannschaftsweltmeisterschaft vom 8. bis 14. Dezember 2005 in Islamabad/Pakistan

Deutschland Zehnter, Nicol und Willstrop Weltmeister
 

Großer Erfolg für die beiden für den Paderborner Squash Club spielenden Engländer Peter Nicol und James Willstrop, sie gewannen im pakistanischen Islamabad mit der englischen Nationalmannschaft (noch im Team Lee Beachill und Nick Matthew) die Squash Mannschafts Weltmeisterschaft und sicherten dem englischen Favoriten nach 1997 wieder den international wertvollsten Titel. Im Endspiel siegte England über den Geheimfavoriten Ägypten insbesondere Dank der Leistungen von James Willstrop und Peter Nicol. James Willstrop gelang dabei das Kunststück in knapp einer Stunde Spielzeit den ägyptischen Einzel Weltmeister Amr Shabana in vier Sätzen zu schlagen. Peter Nicol blieb es vorbehalten im 2. Spiel des Tages bereits vorzeitig für die Entscheidung zu sorgen. In einem fast fehlerfreien Spiel siegte er deutlich über den Ägypter Mohamed Abbas in drei Sätzen, so dass Lee Beachill gegen den Top Spieler Karim Darwish nicht mehr eingreifen musste. Peter Nicol fügte damit einen weiteren großen Erfolg in seiner internationalen Karriere hinzu, für James Willstrop ist Pakistan ein gutes Pflaster, gewann er doch dort vor knapp einem Jahr sein erstes großes Weltranglistenturnier und nun mit der Nationalmannschaft sogar die Weltmeisterschaft.

Nicht ganz so erfolgreich, aber voll im Soll und mit einem unter dem Strich außerordentlich guten Ergebnis kehren auch die beiden Paderborner Stefan Leifels und Simon Rösner aus Pakistan an die Pader zurück. Platz 10, nach einer knappen 1:2 Niederlage gegen das starke Team aus Südafrika ist eine der besten Platzierungen der deutschen Nationalmannschaft in den letzten Jahren. Insbesondere in den wichtigen Begegnungen gegen Neuseeland und Indien aber auch Wales zeigte die Nationalmannschaft mit den beiden an Nummer 1 und 2 gesetzten Paderbornern Stefan Leifels und Simon Rösner, dass man auch international auf dem richtigen Weg ist und sich mittelfristig im Bereich von Position 5 bis Position 12 etablieren will. Im gestrigen Spiel unterlag Stefan Leifels in drei Sätzen dem Südafrikaner Rodney Durbach, Simon Baker glich durch einen 5-Satzsieg über Clinton Leeuw aus bevor dann Simon Rösner nach knapp einstündiger Spielzeit sich in vier hartumkämpften Sätzen Mike Toothill geschlagen geben musste.
Eine tolle Weltmeisterschaft für die beiden Paderborner im Duett mit den beiden Stuttgartern Simon Baker und Patrick Gässler. Bundestrainer Barry Dodson war mit seiner Mannschaft mehr als zufrieden.

Die Endreihenfolge: 1. England, 2. Ägypten, 3. Frankreich, 4. Kanada, 5. Titelverteidiger Australien, 6. Malaysia, 7. Pakistan, 8. Wales, 9. Südafrika, 10. Deutschland, 11. Indien, 12. Niederlande, 13. USA, 14. Schottland, 15. Neuseeland, 16. Kuwait, 17. Spanien, 18. Finnland, 19. Irland, 20. Iran, 21. Hongkong, 22. Österreich.