Edgar Schneider neuer NRW-Meister 1998
Seinen steten Aufwärtstrend der letzten beiden Jahre bestätigte einmal mehr Edgar Schneider: nach seinem 2. Platz im letzten Jahr holte er sich in diesem Jahr zum ersten Mal den Titel und dies völlig verdient. Gleich in der 1. Runde mußte sein Vereinskollege und große Nachwuchshoffnung des PSC Lars Osthoff dran glauben. Nachdem Osthoff den 1. Satz mit 9:2 für sich entschied, drehte Schneider auf und gewann die darauffolgenden Sätze mit 9/2 10/9 9/2. Frank Kapplinghaus (3:0) sowie die beiden Bonner Bundesligaspieler Christian Spindler (3:1) und Guido Kirschbaum (3:0) waren die weiteren Stationen bis ins Finale, in dem überraschend der für Köln spielende Ägypter Karim Shody wartete. Auch dieser konnte nur einen Satz lang Widerstand leisten, nach 4 Sätzen hieß der neue NRW-Meister Edgar Schneider.
Im Rahmen ihrer Möglichkeiten spielten die anderen PSC-Spieler:
Bis in das Viertelfinale kam der momentan im Prüfungsstreß stehende Rene Bartel mit Siegen über Martin Jäger und Oliver Post, bevor dann Marco Augustin Endstation war. Ebenfalls bis ins Viertelfinale drang Maik Aldag vor mit Siegen über Jörg Lorberg und Michael Thomas, in dem er dann mit 0:3 gegen Guido Kirschbaum scheiterte.
Lospech hatten die PSC-Spieler, trafen doch von 11 gemeldeten Spielern gleich 6 in der 1. Runde aufeinander. Neben Osthoff (gegen Schneider), der dann in der Trostrunde im Viertelfinale gegen den späteren Sieger Ingo Saam verlor, trafen mit Felix Lobert und Dennis Huitinga 2 Spieler der 2. Herrenmannschaft aufeinander, diese durchaus pikante Begegnung entschied Lobert überraschend deutlich mit 3:0 für sich, für ihn war dann Kirschbaum im Achtelfinale Endstation. Huitinga mußte sich in der Trostrunde dann ebenfalls einem Vereinskameraden beugen: 0:3 hieß es gegen Frank Leidiger. Besagter Leidiger erkämpfte sich nach seiner Auftaktniederlage einen feinen 3. Platz in der Trostrunde mit weiteren Siegen gegen Jörg Lorberg und Patrick Adler.
Bei den Damen spielten die Gütersloherinnen eindeutig die 1. Geige. Hier siegte Daniela Grezenia gegen Simone Korell, Platz 3 ging an Carola Weiß vor Nadine Seemann. Von den Paderbornerinnen kam Ina Meine am weitesten , im Viertelfinale schlug sie Simone Liefels mit 3:0; in einem packenden Viertelfinalspiel unterlag sie dann etwas unglücklich der späteren Finalistin Simone Korell mit 2:3. Simone Leifels hatte vorher ihrerseits mit 3:0 in der 1. Runde gegen Britta Schwung verloren.
Ebenfalls in der 1. Runde trafen Jennifer Aldag und Tatjana Schwarz-Hoffmann aufeinander: Aldag siegte im PSC-internen Duell mit 3:0 und verlor anschließend im Achtelfinale gegen Korell mit 0:3. Für Tatjana Schwarz war dann letztendlich Britta Schwung Endstation.