Paderborner Squash Club
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Simon Rösner gewinnt Deutsches Ranglistenturnier
 

 

Zweite Deutsche Rangliste – Zweiter Paderborner Sieg. Nach den Wiesental Open, gewonnen vom PSCer Stefan Leifels, ging jetzt die komplette deutsche Squashelite beim Deutschen Ranglistenturnier in Straubing an den Start. Vom Paderborner Squash Club mit dabei insgesamt vier Akteure aus dem Bundesligakader, James Willstrop spielte parallel dazu den English Grand Prix in Manchester, um sich optimal auf die Europameisterschaften in Budapest in wenigen Tagen vorzubereiten.

Das beste Ergebnis erzielten Simon Rösner und Stefan Leifels mit Platz 1 bzw. Platz 4, Lennart Osthoff erreichte Rang 9, während sich Friedrich Scheel mit Platz 14 begnügen musste.
Simon Rösner besiegte zum Auftakt Jan-Ole Bleil vom Bundesligisten Stuttgart in drei Sätzen ebenso Florian Silbernagel vom Aufsteiger TBS Sharks Augsburg. Im Viertelfinale gewann 11:6, 11:2 und 11:7 gegen den Ex-PSCer Edgar Schneider, der zuvor Friedrich Scheel in vier Sätzen ausgeschaltet hatte. Simon Rösner traf im Halbfinale dann auf den PSCer Stefan Leifels und siegte ebenfalls in drei Sätzen 11:7, 11:4 und 11:7. In der unteren Spielhälfte setzte sich Tim Weber letztendlich über einen vier Satzerfolg über Jens Schoor durch, der zuvor Patrick Gässler ausgeschaltet hatte. In einem nur teilweise spannenden Finale behielt Simon Rösner deutlich die Oberhand, auch wenn der 2. Satz glatt verloren ging. Mit 11:4, 1:11, 11:5 und 11:5 sicherte sich Simon Rösner wichtige Ranglistenpunkte und bleibt Nr. 1 der Deutschen Rangliste.

Etwas Verletzungspech hatte Stefan Leifels, der schon beim Auftakt gegen Kevin Schwendtner über fünf lange Sätze gehen musste. Vier Sätze benötigte er beim 3:1 Sieg über seinen Mannschaftskollegen Lennart Osthoff, die einzelnen Sätze 13:15, 13:11, 11:4 und 11:9. Die beste Leistung schaffte Stefan im Viertelfinale gegen den gesetzten Andre Haschker aus Augsburg, er besiegte ihn in vier Sätzen. Eine Knieverletzung machte das Spiel dann um Platz 3 gegen Jens Schoor unmöglich, so dass er sich mit Rang 4 begnügen musste.

Friedrich Scheel besiegte zum Auftakt den Allershausener Christian Lasin in vier Sätzen und unterlag dann wie erwähnt Edgar Schneider ebenfalls in vier Sätzen. In den Platzierungsspielen von Rang 9 bis 16 ging es gegen Florian Silbernagel über die volle Distanz, Friedrich Scheel unterlag knapp mit 10:12 im 5. Satz. Nach einem 3:0 gegen Matthias Scholl unterlag er im Spiel um Platz 13 dem Wiesentaler Johannes Voit, an diesem Wochenende sicherlich unter Wert geschlagen in vier Sätzen.

Lennart Osthoff erwischte eine schwierige Auslosung, besiegte zunächst Simon Krewel aus Wiesental in drei Sätzen, traf dann aber bereits im Achtelfinale auf seinen Kollegen Stefan Leifels und verkaufte sich sehr achtbar. In den Platzierungsspielen kam er zunächst kampflos gegen Matthias Scholl weiter und besiegte dann Florian Silbernagel in vier Sätzen. Rang 9 sicherlich eine gute Ausbeute bei diesem hochkarätig besetzten Deutschen Ranglistenturnier.

James Willstrop für den PSC mit in Budapest dabei, zeigte sich beim Prince English Grand Prix von seiner besten Seite, besiegte zum Auftakt den Engländer Bradley Ball, danach den gesetzten Peter Barker in vier Sätzen und zeigte eine Topleistung im Halbfinale gegen David Palmer aus Australien, an Nr. 1 gesetzt. In 95 Minuten gewann er ein sehr ausgeglichenes und hartumkämpftes Match mit 3:2, davon 11:9 im 5. Satz. Im 2. Halbfinale setzte sich der Franzose Thierry Lincou knapp gegen seinen Landsmann Gregory Gaultier mit 3:2 Spielen durch und trifft im Endspiel dann auf den für Paderborn spielenden James Willstrop. In einem ausgeglichenen Finale, welches 77 Minuten dauerte, setzte sich dann James Willstrop mit 11:8, 11:8, 9:11, 7:11 und 11: 3 über Lincou durch und wurde damit Sieger des English Grand Prix in diesem Jahr.
 



 







 



Simon Rösner

 


Lennart Osthoff


Stefan Leifels