Paderborner Squash Club
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Pressebericht von Torsten Soltwedel Kaifu-Lodge

11. Offene Hamburger Einzelmeisterschaften 2005
Stefan Leifels verteidigt Titel gegen Clinton Leeuw
 

Zu den 11. Offenen Hamburger Einzelmeisterschaften hatte der Hamburger Landesverband am 26.11.2005 eingeladen und 117 Spielerinnen und Spielern folgten dieser Einladung in die Hamburger Kaifu-Lodge. Bereits zum achten Mal hintereinander hat dabei der Verein Squash-Land Jenfeld die Open organisiert, dabei war die diesjährige Teilnehmerzahl auch für die Organisatoren genauso erfreulich wie auch überraschend.

In vier Konkurrenzen wurde um die Titel gekämpft, besondere Beachtung fanden dabei beim Publikum die sportlichen Auftritte der zahlreich erschienenen Bundesligaspieler/innen (8).

Während die erste Runde ohne große Überraschungen verlief, lediglich Sascha Pfau (Schängel Koblenz) konnte sich nicht gegen den dänischen Nationalspieler und Vorjahresfinalisten René Jeppsen durchsetzen, war Lars Osthoff (Paderborner SC) der erste große Favorit, für den im Viertelfinale Endstation war. Er unterlag Predi Fritsche (Nordstars Kiel) deutlich in drei Sätzen. Ebenfalls im Viertelfinale gescheitert ist der viermalige Hamburger Meister Edgar Schneider (Black & White Worms), der in hart umkämpften fünf Sätzen wie auch bei den NRW Open in Münster knapp gegen Daniel Zilic (Sport-Insel Stuttgart) verlor. Stefan Leifels (Paderborner SC) und Clinton Leeuw komplettierten das Halbfinale. Hier setzten sich die beiden letztgenannten dann auch deutlich durch, so dass es zum Finale zwischen Stefan und Clinton kam. Hier setzte sich Leifels mit einer überlegenen Leistung 11-8, 11-7 und 11-3 durch und feierte seine erfolgreiche Titelverteidigung. Platz 3 belegte Daniel Zilic.

Bei den Damen war der 1. SC Bordeholm gleich mit drei Spielerinnen vertreten, die regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz kommen. Katharina Witt, Janina Jasper und Eve Rixen standen dann auch erwartungsgemäß im Halbfinale, dies wurde komplettiert von Britta Hederich (DHSRC Hamburg), die viele noch unter ihrem Geburtsnammen Britta Stohn kennen.

In zwei mit äußerster Spannung geführten Halbfinals setzen sich Katharina Witt (gegen Britta Hederich) und Eve Rixen (gegen Janina Jasper) jeweils knapp in fünf Sätzen durch. Das folgende Finale entschied Katharina dann durch eine hervorragende Leistung deutlich für sich (11-9, 11-8, 11-6) und wurde erstmalig Hamburger Meisterin. Platz 3 belegte Britta Hederich.

Insgesamt ist festzuhalten, dass die große Teilnehmerzahl das Organisatorenteam (Karen Haarburger und Torsten Soltwedel) vor keinerlei Probleme stellte und dass allen Beteiligten so attraktive Spiele geboten wurden, dass Veranstalter und Altmeister Conny Hasselbach die Hoffnung verbreitete, die Hamburger Meisterschaft im nächsten Jahr in dem gleichen Rahmen erneut durchführen zu wollen.

Torsten Soltwedel
 

Stefan Leifels

1 Leifels, Stefan 3                  
Meyer, Frank 0                  
    9 Leifels, Stefan 3            
      Ehlers , Michael 1            
2 Jaspert, Dirk 0                  
Ehlers , Michael 3                  
          13 Leifels, Stefan 3      
            Zilic, Daniel 0      
3 Zilic, Daniel 3                  
Funk, Jörg 0                  
    10 Zilic, Daniel 3            
      Schneider, Edgar 2            
4 Schmadtke, Christoph 0                  
Schneider, Edgar 3                  
                15 Leifels, Stefan  3
                  Leeuw, Clinton  0
5 Leeuw, Clinton 3                  
Tonn, Martin 0                  
    11 Leeuw, Clinton 3            
      Jeppsen, René 1            
6 Pfau, Sascha 0                  
Jeppsen, René 3                  
          14 Leeuw, Clinton 3      
            Fritsche, Predi 0      
7 Dorn, Svend 0                  
Fritsche, Predi 3                  
    12 Fritsche, Predi 3            
      Osthoff, Lars 0            
8 Osthoff, Lars 3                  
Schoch, Malte 0             16 Zilic, Daniel 3
                  Fritsche, Predi 0