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Das von der Wertigkeit her wichtigste
Deutsche Ranglistenturnier im Squash bei den Damen und Herren fand am
vergangenen Wochenende im westfälischen Münster statt. Neben wichtigen Punkten
für die Deutsche Rangliste ging es auch um Plätze für die Nationalmannschaft für
die anstehenden Squash Weltmeisterschaften. Der Paderborner Squash Club schickte
mit Simon Rösner, Stefan Leifels, Lars Osthoff, Marco Beer und Felix Lobert eine
starke Abordnung nach Münster, die sich insgesamt prächtig schlug und mit besten
Ergebnissen nach Paderborn zurückkam.
Das beste Ergebnis erzielte dabei Neuzugang Simon Rösner, der 17jährige im Dress
des PSC gewann nämlich das größte Ranglistenturnier im Endspiel sicher mit 11:4,
11:3 und 11:6 über den Stuttgarter Patrick Gässler. In den Vorrundenspielen
besiegte er zunächst Carsten Schoor aus Koblenz in drei Sätzen, dann den
Stuttgarter Manuel Fistonic ebenfalls in drei Sätzen und den spielstarken Tim
Weber aus Koblenz in vier Sätzen. Hart umkämpft dann das Spiel gegen
Nationalmannschaftskameraden Oliver Post aus Mülheim. Nach 2:1 Satzrückstand
drehte Rösner das Spiel und siegte im 5. Satz mit 11:7. Das schwierigste Spiel
dann für ihn im Halbfinale gegen seinen Mannschaftskollegen und Deutschen
Ranglisten Ersten Stefan Leifels. Mit 8:11 und 8:11 gingen die ersten beiden
Sätze an Simon Rösner, Stefan Leifels konnte mit 11:9 verkürzen bevor Simon dann
mit 11:9 den Weg ins Finale sich öffnete. Mit dem anschließenden Sieg über den
Deutschen Ranglisten Zweiten Patrick Gässler erkämpfte sich Simon Rösner die
Fahrkarte zu den Weltmeisterschaften im Dezember nach Pakistan.
Ebenfalls ein gutes Turnier spielte Stefan Leifels. Nach seinem Auftaktsieg über
den Münsteraner Ralf Rüdebusch siegte er in vier Sätzen über den Bremer Moritz
Dahmen und schlug auch den Marburger Andre Haschker glatt in drei Sätzen. Über
die volle Distanz ging es dann gegen den Wiesentaler Johannes Voit, ein Spiel
welches doch Kraft kostete. Im Halbfinale dann die knappe Niederlage gegen
Freund Simon Rösner, im Spiel um Platz 3 dann ein kampfloser Erfolg über Hansi
Seestaller. Platz 3 trotzdem ein gutes Ergebnis für Stefan Leifels.
Ebenfalls ein gutes Turnier spielte Lars Osthoff. Nach seinem Auftaktsieg über
Anders Kroscky schlug er auch Ex-Nationalspieler Heiko Schwarzer aus Bremen in
drei Sätzen sowie Matthias Heinemann aus Marburg in vier Sätzen. Erst Hansi
Seestaller, der amtierende Meister konnte in einem hart umkämpften Spiel Lars
Osthoff beim 1:3 stoppen. In den Platzierungsspielen um die Plätze 5-8 lieferte
sich Lars Osthoff einen heißen Kampf mit Daniel Hoffmann aus Marburg und
unterlag denkbar knapp im 5. Satz.
Felix Lobert hatte es in der 1. Runde mit Ex-Nationalspieler Daniel Hoffmann zu
tun und unterlag mit drei Mal 6:11 Punkten. In den Platzierungsspielen siegte er
u.a. über die spielstarken Christian Wucherer und Tobias Baab aus Wiesental,
unterlag dem langjährigen Bundesliga-Spieler Uwe Peters knapp in drei Sätzen. Im
Platzierungsspiel um Rang 19 siegte Markus Voit in drei Sätzen gegen Felix
Lobert und verwies ihn auf Rang 20.
Einen erfreulichen 4. Platz im B-Feld erspielte sich der 17jährige Marco Beer
aus dem Bundesliga - Perspektivkader des PSC. In den ersten drei Spielen
besiegte er Benjamin Wucherer glatt in drei Sätzen, Christoph Schmadtke aus
Schleswig Holstein in vier Sätzen und Julian Söhnchen ebenfalls glatt in drei
Sätzen. Im Halbfinale des B-Feldes unterlag er dann seinem U19 Mitspieler
Christian Barz in drei Sätzen und im Spiel um Platz 3 Martin Jäger vom
Zweitligisten Hamborn in vier Sätzen. Dennoch ein schöner Erfolg und weitere
Punkte für die DSRV-Rangliste für den Paderborner Marco Beer.
Weiter geht es für die PSC-Spieler am kommenden Wochenende mit den Bundesliga
Begegnungen gegen Bremen und Marburg.
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