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PSC-Jugend mit guten Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften
Mit 9 Teilnehmern stellte der Paderborner Squash Club das größte Aufgebot
bei den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften in Mülheim und auch ein sehr
erfolgreiches: jeweils ein erster, zweiter, dritter sowie weitere Top-8
Platzierungen waren die Ausbeute.
Jungen U19: Aus welchen Holz Simon Rösner geschnitten ist, zeigte er bei
seiner erfolgreichen Titelverteidigung: Im Laufe des Turniers machte sich
bei Rösner eine Magenverstimmung bemerkbar, die einen Einsatz im Endspiel
eigentlich ausschloss: Rösner entschied sich aber anzutreten und besiegte
Tim Weber in einem packenden Endspiel, in dem er bis an seine
Leistungsgrenze gehen musste, in 53 Minuten 9:7 9:2 9:3. Auch Lennart
Osthoff beendete seine Jugendkarriere mit dem Patz auf dem Treppchen. Im
Halbfinale unterlag Osthoff gegen Weber in 3 Sätzen und schlug im Spiel um
Platz 3 Kevin Schwentner aus München 4:9 9:4 9:1 9:7.
Mädchen U19: Veronika März unterlag nach ihrem Auftaktsieg gegen Julia
Beinder (RPF) der Nationalspielerin Nina Broschart (Bremen) in 3 Sätzen und
anschließend auch Mareike Hahn(Bamberg) in 4 hart umkämpften Sätzen. Im
Spiel um Platz 7 schlug März Yvonne Elger (Münster) 9:2 9:3 9:2.
Jungen U17: Unglücklich verlief die Meisterschaft für Philipp Kern: In
seinem Auftaktspiel verpasste Kern durch eine 5-Satzniederlage gegen Daniel
Weidenbacher (Bayern) den Einzug unter die Top-16. Nach seinem Sieg gegen
Lukas Scholz (Schwelm) verspielte Kern eine 2:0-Satzführung und 8:0 Führung
im 3. Satz, unterlag in 5 Sätzen und belegte Platz 18.
Cederic Lenz siegte gegen Tristan Scherlatzik (BW) und unterlag im
Viertelfinale U17-Nationalspieler Carsten Schoor (RPF) in 3 Sätzen. In der
Runde um die Plätze 5-8 schlug Lenz Marco Fanta (Hessen) in 4 Sätzen und
unterlag im Spiel um Platz 5 Christian Barz (RPF) in 3 Sätzen.
Platz 8 belegte Niklas Voß, der nach seinem Auftaktsieg gegen Dominik
Braunfels dem späteren Meister Norman Junge (Bremen) im Viertelfinale in 3
Sätzen unterlag.
Mädchen U15: Wie für Kern verlief auch für Carolin Brand die Meisterschaft
unglücklich. Konnte die bisherige Ranglistendritte das erste Spiel gegen
Franziska Hennes noch 3:0 gewinnen, machte sich im Laufe des Turniers ein
Rückenleiden immer stärker bemerkbar, wodurch sie in ihren Spielen gegen
Nina Schuttkowski (RPF) und Myriam Huber (Bayern) keine reelle Chance hatte
und jeweils in 4 Sätzen unterlag. Dann stellte sich auch noch eine fiebrige
Erkältung ein, wodurch sie ihre Spiele am letzten Tag kampflos abgab und
Platz 6 belegte.
Jungen U13: Eine Top-Leistung zeigte Marcel Keßler: Nach seinem Auftaktsieg
gegen Felix Auer (RPF) verlor Keßler das Viertelfinale gegen den späteren
Vizemeister Sven Borgas (Nürnberg) in 3 hart umkämpften Sätzen 4:9 5:9 7:9
und schlug in den Spielen um die Plätze 5-8 zunächst Niklas Braunfels (RPF)
9:5 9:2 9:4 und anschließend Bastian Basel (Erlangen) 7:9 9:1 9:2 9:6.
Mädchen U13: Ihren bisher größten Erfolg feierte Annika Wiese, deren
Begabung für das Squashspielen bei der Talentiade 2003 entdeckt wurde. Bei
ihrer ersten Deutschen Meisterschaft an Position 2 gesetzt, gewann sie die 4
Spiele ihrer Vorrundengruppe problemlos. Im Halbfinale schlug Wiese Sabrina
Stecker (Taufkirchen) 7:9 9:4 9:4 3:9 9:2 und traf im Endspiel auf
Titelverteidigerin Stefanie Rösner (Würzburg). Wiese wehrte sich zwar
tapfer, aber Rösner wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann 9:3 9:3
9:5 und vervollständigte damit das erfolgreiche Wochenende der Geschwister
Rösner.
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Foto: Sie zeigten in der
AK U13 gute Leistungen. Marcel Keßler ( Platz 5) bei den Jungen und
Annika Wiese (Deutsche Vizemeisterin) bei den Mädchen |