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Paderborner Squash Club |
Deutsche Jugendmeisterschaften 2007
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PSC-Aufgebot schlägt sich wacker - Annika Wiese auf dem Podest! 8 Jugendliche vom Paderborner Squash Club hatte Lars Schweinitz für die Deutschen Einzelmeisterschaften in Erlangen nominiert und diese schlugen sich recht ordentlich, auch wenn die Trauben hoch hingen. Der gastgebende Landesverband Bayern zeigte sich als perfekter Gastgeber, was die Organisation der Meisterschaft betraf, erwies sich aber bei der Vergabe der Titel nicht gerade als gastfreundlich und behielt gleich 7 von 8 möglichen Titeln. Am besten aus
Paderborner Sicht schnitten die beiden Mädchen Annika Wiese und Veronika
März ab: In der Meisterrunde traf sie dann auf die zweifache deutsche Meisterin Steffi Rösner aus Wurzburg. Letztes Jahr im U13-Finale noch deutlich 0:3 unterlegen, war die Partie dieses Mal deutlich enger; letztendlich quittierte die Paderbornerin eine knappe 1:3 Niederlage (9:10, 3:9 9:4 4:9). Den Bronzeplatz sicherte sie sich im abschließenden Spiel gegen die Rosenheimerin Laura Kutsch mit einem 3:0. Auch Veronika März wusste bei ihrem Abschied aus der Jugendszene zu überzeugen: Ihre beste Leistung zeigte sie im Viertelfinale gegen Sonja Dobbert (Bremen beim 9:3 9:7 9:3. Im Halbfinale unterlag sie Nationalspielerin Astrid Kern (Taufkirchen) und auch das Spiel um den 3. Platz ging gegen Stephanie Müller (Deisenhofen) verloren. Das Halbfinale im Visier hatte eigentlich Cederic Lenz in der AK U17: Nach einem glatten 3-Satz-Sieg gegen seinen Vereinskameraden Jan-Niklas Saegert hatte er im Viertelfinale nicht seinen besten Tag erwischt und unterlag gegen Lars Duch aus Köln in 3 Sätzen. In der Platzierungsrunde um die Plätze 5-8 gewann er zunächst gegen Tristan Scherlatzik (Freiburg) 3:0 und verlor im abschließenden Spiel gegen Philipp Riedl (Taufkirchen) in 5 Sätzen. In der gleichen Altersklasse spielte Philipp Kern ein gutes Turnier: Dem Auftaktsieg gegen Jörg Schoor (Koblenz) folgte die erwartete Niederlage gegen den späteren DM-Dritten Ken Gibson (Kempten). Dabei bot er dem Bayern vor allem im ersten Satz beim 7:9 2:9 0:9 lange Paroli. In der Platzierungsrunde um die Plätze 9-16 schlug Kern Timo Nolte (Recklinghausen) in 5 Sätzen 9:1 9:5 1:9 1:9 10:8. Eine 5-Satz-Sieg, der sich allerdings später als zu kraftraubend erweisen sollte, denn sowohl gegen Kevin Pupanz (Ulm) als auch Alexander Blach (Erlangen) wäre im Vollbesitz der Kräfte sicherlich mehr möglich gewesen. Trotzdem ist der 12. Platz ein feiner Erfolg für den Paderborner. Der Dritte im Bunde in der U17-Altersklasse, Jan-Niklas Saegert konnte seine guten Leistungen bei den letzten Ranglisten in Waiblingen und Hannover nicht ganz bestätigen. Nach seinem Auftaktsieg gegen Johannes Frömrich (Bremen) unterlag Saegert in den folgenden 4 Spielen und belegte somit den 16. Platz in einem sehr starken Feld. Eine Platzierung, die der 15-jährige nächste Saison sicherlich noch ausbauen kann und mit der er noch an Weihnachten nach 2 schweren Verletzungen sicherlich nicht gerechnet hatte.. Auch in der AK Jungen U15 waren 3 PSC-Jugendliche vertreten und alle sind auch nächste Saison noch für diese Altersklasse startberechtigt. Am besten schnitt Marcel Keßler mit einem 8. Platz ab. Überraschend, denn in den letzten beiden Wochen vor der Meisterschaft konnte er wegen einer schmerzhaften Verletzung im Sprunggelenk überhaupt nicht trainieren. Vorher nicht erwartet sein 4-Satz Sieg gegen den favorisierten Valentin Rapp (Karlsruhe) mit 9:10 9:7 9:8 9:0 im ersten Spiel. Im Viertelfinale gegen den späteren Vizemeister Silvan Kux war Keßler dann allerdings chancenlos. In der Platzierungsrunde um die Plätze 5-8 machten sich dann die mangelnde Kondition immer mehr bemerkbar und Keßler unterlag zunächst gegen Lukas Nietsche (Frankfurt) in 3 Sätzen und Simon Vaclahovsky in 4 Sätzen. Julian Kischel und Jannik Jauer trafen jeweils auf die beiden Ranglistenersten Silvan Kux und Raphael Zach und waren chancenlos. In der Runde um die Plätze 9-16 siegte Kischel zunächst gegen Rapp, verlor dann jeweils knapp gegen Marc Wingendorf (St. Augustin) und Jascha Scherlatzik (Freiburg) und erreichte somit Platz 12. Jauer unterlag in den beiden Folgespielen und feierte im letzten Spiel gegen Niklas Reich mit 3:2 ein Erfolgserlebnis und beendete die Meisterschaft auf Platz 15.
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Hintere Reihe von links: Jannik Jauer, Jan Niklas saegert, Julian Kischel Vordere Reihe von links: Marcel Keßler, Veronika März, Annika Wiese, Cederic Lenz, Philipp Kern |