Paderborner Squash Club
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Deutsche Jugendmannschaftsmeisterschaften 2005 in München-Solln


U-17-Jugendmannschaft des PSC Deutscher Vizemeister
Marco Beer, Philipp Kern, Cederic Lenz, Veronika März, Niklas Voß, Johanna Bergschneider
 

Großer Erfolg für die U-17-Jugendmannschaft des Paderborner Squash Club. Bei den Deutschen U17-Veriensjugendmannschaftsmeisterschaften erreichte das Team von Mannschaftskapitän Marco Beer den 2. Platz und unterlag lediglich im Endspiel dem leicht favorisierten Gastgeber SC München-Solln.

Doch der Reihe nach: Betreut von Trainer Stefan Leifels und Jugendwart Robert Alt  trafen Marco Beer, Niklas Voß, Cederic Lenz, Veronika März und Johanna Bergschneider in der Vorrunde auf die Vertretungen des TSV Haunstetten, Karlsruher SC und den Squashfreunden Recklinghausen, um die Teilnahme für das Halbfinale auszuspielen. Im ersten Spiel gegen den zweiten bayerischen Vertreter Haunstetten nominierte Leifels Beer, Voß und März. März brachte ihr Team gleich mit einem 9:0 9:0 9:1 in Führung. Harte Arbeit musste Voß verrichten, der Daniel Weidenbacher in 5 Sätzen mit 9:4 4:9 8:10 9:2 10:8 niederrang. Beer vollendete mit einem 9:3 9:6 9:0 – Sieg gegen Patrick Hannawald und damit war der erfolgreiche Einstieg in das Turnier geschafft.

Noch deutlicher das Ergebnis im Vergleich der beiden Nachwuchsteams der beiden Bundesligisten Paderborn und Karlsruhe. Für Voß kam Lenz in die Mannschaft und alle drei gewannen ihr Spiel jeweils deutlich 3:0. Mit diesem Sieg war der vorzeitige Einzug in das Halbfinale gesichert und Trainer Leifels konnte seinen Stammkräften Beer und März eine Pause gönnen und spielte gegen Recklinghausen in der Aufstellung Niklas Voß, Cederic Lenz und Johanna Bergschneider. Pech für Bergschneider war, dass sie mit  Yvonne Rössing  das in dieser Vorrundengruppe  mit Abstand stärkste Mädchen erwischte und 0:3 unterlag. Machte aber nichts, denn Voß und Lenz gewannen ihre Spiele problemlos und damit war der Gruppensieg gesichert. Was den Vorteil hatte, dass man dem anderen Favoriten München-Solln aus dem Weg ging, der ebenfalls seine Vorrundengruppe gewann. Im Halbfinale am Sonntag warteten die Vertretung der Racket Angels Tuttlingen auf die Paderborner, die in der Aufstellung Beer, Lenz und März antraten. Es sollte eine recht einseitige Partie werden: Veronika März schlug Christiane Haas mit einer tollen Leistung 9:6 10:8 9:0. Cederic Lenz entschied seine Partie gegen Daniel Wiens mit 9:2 9:0 9:1 für sich und sicherten seinem Team damit den vorzeitigen Finaleinzug. Und Marco Beer setzte das Tüpfelchen auf dem „i“ und gewann gegen Stefan Bernas 9:2 9:5 9:3.

Als Enspielgegener qualifizierte sich erwartungsgemäß Vorjahresmeister und Gastgeber SC München-Solln, welcher sein Halbfinale gegen Karlsruhe mit 3:0 für sich entschied.

Beiden Seiten war klar, dass das Spiel an der Position 2 die Entscheidung bringen musste und damit stand für Trainer Stefan Leifels die schwierige Entscheidung an, wen er von seinen beiden gleichstarken Spielern Niklas Voß oder Cederic Lenz aufstellen sollte. Leifels entschied sich für Voß, da dieser die etwas größere Erfahrung hatte und somit lautete die PSC-Aufstellung Marco Beer, Niklas Voß und Veronika März. Als erste musste März gegen die deutsche U-17-Meisterin Sina Wall auf den Court und unterlag nach einer sehr engagierten Leistung erwartungsgemäß 2:9 4:9 0:9. Im Sspiel an der Position 2 musste nun Voß eine Vorentscheidung gegen den deutschen U15-Ranglistenvierten Ken Gibson verhindern und Voß begann wie die Feuerwehr und entschied Satz 1 in einer hochklassigen Partie mit 9:1 für sich. Im 2. Satz geriet er schnell mit 1:6 in Rückstand, startete eine Aufholjagt und unterlag doch knapp 7:9. Die Entscheidung fiel dann im 3. Satz, denn Voß konnte eine 6:2-Führung nicht nutzen und unterlag ebenfalls 7:9. Gegen einen psychologisch gestärkten Gibson ging auch Satz 4 0:9 verloren und damit war München-Solln vorzeitig Deutscher Meister. Marco Beer gewann im letzten Spiel gegen Michael Süß 9:2 9:3 9:0 und verkürzte auf 1:2.

Schade für die Paderborner, die im Spiel zweier gleichstarker Mannschaften etwas unglücklich unterlagen, dem neuen Titelträger aber zur Titelverteidigung herzlich gratulierten.

Insgesamt für die Jugend des Paderborner Squash Club ein toller Erfolg und aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Nächste Saison soll eine neuer Anlauf unternommen werden.

Finale

Halbfinale

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3