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Deutschland mit Simon Rösner gewinnt Europameistertitel
Simon Rösner vom Paderborner Squash Club hat in seiner Karriere bereits
mit 18 Jahren Geschichte geschrieben. Nach seinem Titel bei den
Europameisterschaften unter 19, der Königsklasse in der Jugend, im Einzel
gewann er auch mit der deutschen Nationalmannschaft den Titel durch ein
hochverdientes 2:0 im Endspiel über England. Damit gelang Deutschland die
erste Goldmedaille überhaupt bei Squash Jugend Europameisterschaften, für
England war es nach 21 Jahren an Erfolgen die erste Niederlage. Zuletzt 1984
hatte ein englisches Team nicht den Europa Mannschaftstitel erringen können.
Angeführt vom Paderborner Simon Rösner und Jens Schoor vom Bundesligisten
Worms standen weiterhin in der Mannschaft der Bremer Norman Junge sowie für
die Mädchenposition Pamela Heathway und Sina Wall aus Bayern. In den
Vorrundenspielen gab es für die deutsche Nationalmannschaft durchweg glatte
Siege gegen Belgien, Israel und Wales.
Spanien, im Endklassement 7. dann im Viertelfinale schon ein harter Gegner,
trotzdem beim 0:3 gegen Deutschland chancenlos. Im Halbfinale wartete dann
Geheimfavorit Frankreich auf das deutsche Team, angeführt von Einzel
Europameisterin Camille Serme, konnte jedoch den klaren 3:0 Erfolg des
deutschen Teams nicht verhindern. In der unteren Hälfte setzte sich England
souverän durch den Viertelfinalsieg über Wales und im Halbfinale über die
Niederlande für das Finale durch.
Im wichtigen 1. Spiel siegte dort Jens Schoor gegen den Briten Chris
Tasker-Grindley in drei Sätzen bevor Simon Rösner gegen Vize-Europameister
Joel Hinds zum entscheidenden Spiel auf den Court musste. Nach gewonnenem 1.
Satz mit 9:2 kam Spannung beim 4:9 im 2. Satz auf bevor Simon Rösner
postwendend mit 9:0 und 9:5 die Sätze drei und vier für sich entscheiden
konnte und damit Deutschland uneinholbar in Führung und zum Titelgewinn
brachte. Den 3. Platz errang die Mannschaft der Niederlande gefolgt von
Frankreich, Tschechien und Gastgeber Schweiz.
Insgesamt ein riesengroßer Erfolg für die Deutsche Nationalmannschaft und
insbesondere Simon Rösner, der sein Potential bei diesem Turnier gezeigt
hat. Allein die Liste der früheren Europameister mit Gregory Gaultier, James
Willstrop, Adrian Grant zeigt, wohin der Weg von Simon Rösner mal folgen
könnte. Alle drei vorgenannten sind zur Zeit Top 15 Spieler der
Weltrangliste.
Weiter geht es für Simon Rösner, dann mit seinem Mannschaftskollegen Stefan
Leifels bei den Europameisterschaften der Herren in Wien/Österreich ab dem
26. April, wo Deutschland versuchen wird, wieder eine Platzierung unter den
Top 8 anzustreben.
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