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Paderborner Squash Club |
Autor: Robert Alt
Veranstaltung: Squash-Jugendturnier um den Jung-Mammut-Pokal am 18.1.2003
PSC-Jugend mit drei ersten Plätzen
Eine erfolgreiche erste Standortbestimmung war das Jung-Mammutturnier in Langenhagen für 7 PSC-Jugendliche unter der Leitung von Jugendwart Robert Alt. Auch wenn das Turnier wegen der Erkrankung des eigentlichen Turnierleiters teilweise chaotisch verlief, überwogen doch die positiven Einflüsse. Mit drei ersten, einem dritten, zwei vierten und einem fünften Platz war der Paderborner Squash Club der erfolgreichste Verein.
In der Altersklasse Jungen U11 war Marcel Kessler das Maß aller Dinge. Mit Siegen gegen Jannik Bremer (9:6 9:5), Sascha Sichtmann (9:0 9:0) und Felix Kurz (9:2 9:1) gewann er überlegen seine Altersklasse und dürfte mit den gezeigten Leistungen auch auf Landesverbandsebene weit vorne landen.
In der Altersklasse Jungen U13 waren gleich 3 PSC-Jugendliche aktiv. Hier siegte Cederic Lenz ; nach zwei leichten Auftaktsiegen gewann er das Halbfinale gegen seinen Vereinskameraden Jan-Niklas Saegert und in einem spannenden und hochklassigen Finale schlug er Lukas Scholz mit 9:2 4:9 9:2 9:7. Jan Niklas Saegert unterlag im kleinen Finale Florian Raschka und belegte Platz 4. Philipp Kern hatte hingegen Pech: Im Viertelfinale unterlag er dem späteren Zweitplatzierten Lukas Scholz und gewann mit drei weiteren Siegen die Supertrostrunde und erreichte Platz 5.
In der Altersklasse Jungen U15 gewann Niklas Voß ohne Satzverlust. Nach einem Freilos in der ersten Runde schlug er nach 5-stündiger Wartezeit Mahmut Affriti 9:2 9:1, im Halbfinale Start Foster 9:1 9:4 9:0 und auch im Finale war sein Gegner Max Zimmermann beim 3:0 ohne Chance.
Jede Menge Ärger gab es hingegen in der Altersklasse Mädchen U13, bedingt durch Fehler und kurzfristige Regeländerungen der in diesem Punkt wohl überforderten Turnierleitung. Die Vorrunde verlief noch einigermaßen normal. Carolin Brand und Johanna Bergschneider belegten in ihren Gruppen mit jeweils 3 Siegen und einer Niederlage jeweils Platz 2 und hätten im Halbfinale gegen die jeweiligen Siegerinnen spielen müssen. Durch eine fehlerhafte Spielauswertung spielten sie aber gegen die falschen Gegnerinnen. Nach Protesten seitens des PSC und der anderen Vereine wurde das Halbfinale mit der korrekten Spielansetzung wiederholt. Johanna Bergschneider verlor erwartungsgemäß gegen die hohe Favoritin und spätere Siegerin Julia Leiber aus Schwelm mit 0:3. Carolin Brand hingegen lag in einem äußerst spannenden und hochklassigen Spiel gegen Johanna Schindler knapp mit 9:4 6:9 6:9 zurück, hatte aber noch gute Siegchancen, da ihre Gegnerin mit den Kräften am Ende war, als überraschend der Schiedsrichter das Spiel beendete mit der Begründung, das die Turnierleitung kurzfristig wegen der fortgeschrittenen Zeit und wegen der vielen Spiele für die U13-Konkurrenz nur noch 2 Gewinnsätze spielen wollte. Alle Proteste der Beteiligten konnten an dieser Entscheidung nichts ändern. Im Spiel um Platz 3 gaben Brand (trotz des moralischen Tiefschlages) und Bergschneider alles und Bergschneider gewann ganz knapp über 5 Sätze. Schade, dass dieses Turnier so enden musste.
Jugendwart Robert Alt war mit den gezeigten Leistungen mehr als zufrieden, zeigte sich doch, dass die Jugendlichen die Weihnachtspause gut überstanden haben und unter der Trainingsleitung von Stefan Leifels gute Fortschritte machen.