Paderborner Squash Club
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21. Deutsche Jugend-Einzel-Meisterschaft in Bremen mit 3 PSC-Jugendlichen

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Simone Leifels zum 8. Mal deutsche Jugendmeisterin

Ihre Ausnahmestellung bestätigte einmal mehr Simone Leifels, die sich in Bremen mit dem 8. Deutschen Meistertitel aus dem Jugendbereich verabschiedete. Die beiden anderen PSC-Teilnehmer Lars Osthof und Sebastian Fleary mußten trotz guter Leistungen bereits in der 2. Runde die Segel streichen. Leifels und Osthoff wurden wegen ihrer guten Leistungen in dieser Saison von Bundestrainer Manfred Herwig für die Jugend-Europa-Meisterschaften in Wien nominiert.

Mädchen U19:
In den Gruppenspielen setzte sich Simone Leifels gegen Claudia Müller aus Langenhagen, gegen die sie nur im 1. Satz Startprobleme hatte, letztendlich sicher mit 3:1 durch. Auch Diana Engelhardt vom Lokalrivalen SRC Matchball mußte die Überlegenheit von Leifels anerkennen; diese Partie konnte Leifels sogar ohne Satzverlust mit 3:0 für sich entscheiden und sich damit auch den Gruppensieg sichern. In der Parallelgruppe setzte sich Kathrin Rohrmüller aus Rosenheim vor Sabrina Stindl durch. Auch das Halbfinale gegen Stindl war für die Paderbornerin kein Problem, die im Eilzugtempo ihre Gegnerin aus dem Court "fegte". Im Finale gegen Kathrin Rohrmüller war dann aber Schwerstarbeit angesagt: beide Spielerinnen boten den zahlreichen Zuschauern ein tolles Endspiel, welches Simone Leifels nach fast einer Stunde Spielzeit mit 4/9 9/4 9/7 9/5 verdient für sich entscheiden konnte. Der 8. Deutsche Meistertitel ist für die sympathische Spielerin die Krönung einer großartigen Jugendkarriere, die diese mit dem Gewinn der Jugendmannschaftsmeisterschaft im April noch toppen kann.

Jungen U19:
Pech hatten dagegen Sebastian Fleary und Lars Osthoff. War die Niederlage von Fleary gegen den Ranglistenzweiten Stefan Simm aus Dachau mit 6/9 4/9 3/9 noch erwartungsgemäß, so spielte sich bei Lars Osthoff, der sich den Titelgewinn als Ziel gesetzt hatte, ein wahres Drama ab: Nach einem Freilos in der 1. Runde wartete in der 2. Runde der nicht gesetzte Marco Deeg aus Tübingen auf ihn und es sollte im nachhinein das vorweggenommene Endspiel werden. Deeg hatte den besseren Start und gewann die beiden ersten Sätze mit 9/2 und 9/7. Mit zunehmender Spieldauer drehte Osthoff immer mehr auf und gewann die Sätze 3 und 4 mit 9/3 und 9/0. Im entscheidenden 5 Satz vergab Osthoff sage und schreibe 4 Spielbälle und verlor denkbar knapp mit 9/10. Marco Deeg aber entpuppte sich als "Marathonmann": alle Spiele entschied er über 5 Sätze für sich, so auch das Endspiel gegen Oliver Post aus Mönchengladbach und grüßt als neuer Deutscher Meister, den vorher keiner auf der Rechnung hatte. Lars Osthoff erhielt als "Trostpflaster" die Nominierung für die Jugendeuropameisterschaft und somit die Bestätigung für eine blendend verlaufene Saison.