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Deutsche
U17-Jugendvereinsmannschaftsmeisterschaft 2007
PSC-Jugend will Titel verteidigen und kämpft gegen das Gesetz der Serie
Mühldorf am Inn ist Schauplatz der 3.
Deutschen U17-Jugend-Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaft im Squash. Die
U17-Meisterschaft ist Nachfolger der alten U19- Meisterschaft.
Titelverteidiger ist die U17-Jugend des Paderborner Squash Club.
2005 in München Vizemeister, 2006 im heimischen Paderborn Meister und was
kommt 2007?
Die PSC-Jugendlichen gehen als leichter Titelfavorit in das Rennen und sind
auch an der Position 1 gesetzt. Allerdings müssen sie gleich gegen 2 Serien
ankämpfen: Bei den beiden Vorgängerveranstaltungen holten zum einem immer
die Gastgeber die Meisterschaft und darüber hinaus sind bisher in der langen
und erfolgreichen Vereinsgeschichte des PSC sowohl die 1. Herrenmannschaft
als auch die 1. Jugendmannschaft nie im gleichen Jahr Deutscher
Vereinsmeister geworden. Eigentlich unglaublich bei der Vielzahl der Titel,
die beide Mannschaften bisher geholt haben. Und da die Herrenmannschaft vor
zwei Wochen in Bremen Deutscher Meister geworden ist, ist dies für die
Jugend eigentlich ein schlechtes Omen. Aber Serien sind bekanntlich dazu da,
um gebrochen zu werden, entsprechend optimistisch treten Lenz &Co die lange
Reise nach Bayern an.
In der Vorrunde am Samstag geht es vor allem darum, sich eine gute
Ausgangsposition für die Finalrunde am Sonntag zu sichern. Gegner sind die
Mannschaften aus Karlsruhe und der aktuelle NRW-Vizemeister Sportpark Hünxe.
Beide sind nicht zu unterschätzen, aber alles andere als der 1. Platz in der
Vorrundengruppe wäre eine negative Überraschung. An den Positionen 2 und 3
gesetzt wurden die Teams von Squash Cracks Südbaden und Gastgeber SC Vitafit
Mühldorf. Beide dürften die beiden ersten Plätze der anderen Vorrundengruppe
unter sich ausspielen. Wer sich hier durchsetzt, gilt als völlig offen.
Südbaden ist mit Tristan Scherlatzik und Colin Pupantz auf den beiden
Jungenpositionen gut besetzt, während die herausragenden Spieler bei
Mühldorf der Deutsche U15-Meister Raphael Zach und auf der Mädchenposition
die bayerische Auswahlspielerin Vanessa Wölfl sind.
Im Unterschied zu dem normalen Mannschaftsspielbetrieb besteht eine
U17-Mannschaft aus zwei Jungen und einem Mädchen statt insgesamt 4
Jugendlichen.
Dies bedeutet, dass der psychologische Druck für die einzelnen Spieler
wesentlich höher ist.
Für den Paderborner Squash Club zum Einsatz kommt an der Position 1 Cederic
Lenz, an der wichtigen Position 2 spielt Philipp Kern. Für beide ist es
übrigens der letzte Einsatz in der U17-Jugend. Auf der Mädchenposition
spielt die erst 13-jährige Annika Wiese, die im Moment wieder in Topform
ist, wie sie erst am letzten Wochenende beim Juniorcupturnier in
Recklinghausen bewies, als sie die U17-DM-Dritte Brenda Schrader (Hünxe)
glatt in 3 Sätzen schlug. Weiterhin mit dabei die Nr. 1 der zweiten
U17-Mannschaft Marcel Kessler, welcher ebenfalls auf einen Einsatz brennt.
Betreut wird das Team von Trainer Beer, welcher selbst vor 2 Jahren in
München Deutscher Vizemeister wurde. Insgesamt also gute Aussichten, dass
die Mannschaft den Pokal auch auf der Rückreise wieder im Gepäck hat.
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