Paderborner Squash Club
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29. Deutsche Squash Einzelmeisterschaften
vom 21. bis 25. Januar 2004
Mülheim
 

Pressebericht Paderborner Squash Club

29. Deutsche Squash-Einzelmeisterschaften vom 21. –25. Januar 2004 in Mülheim/Ruhr


Mit 4 Aktiven starten die Herren des Paderborner Squash Club bei den Deutschen Einzelmeisterschaften vom 21. – 25. Januar 2004 in Mülheim. Stefan Leifels, Lars Osthoff, Edgar Schneider und Felix Lobert vertreten die Paderborner Fahnen und wollen versuchen, den im Vorjahr von Lars Harms aus dem PSC-Team errungenen Deutschen Einzelmeistertitel wieder nach Paderborn zu holen.

Lars Harms als Titelverteidiger hat in diesem Jahr nicht gemeldet, da er an einen Weltranglistenturnier in Richmond/USA teilnimmt. Dort hofft er, die ihm durch einige Verletzungen im 3. und 4. Quartal 2003 entgangenen Weltranglistenpunkte zu erspielen, um seinem großen Ziel, Top-40 der Weltrangliste näher zu kommen. Dies eröffnet die Möglichkeit auch den anderen Paderborner Spielern, den Deutschen Meistertitel wieder an die Pader zu holen. Im Großen und Ganzen kommt es wie im Vorjahr zum Duell der Spieler aus Paderborn und Bonn/ Mülheim, aber auch die restlichen Nationalspieler Heiko Schwarzer und Daniel Hoffmann sind zu beachten.

Aber im Einzelnen:
Die Setzliste wird vom 30-jährigen Stefan Leifels aus dem PSC- Bundesligateam angeführt der in seiner Auftaktbegegnung am Donnerstag voraussichtlich auf den Karlsruher Holger Saam trifft und auf den im Achtelfinale mit dem Sieger Martin Maierhofer / Oliver Pettke ein ganz schwerer Gegner wartet. Insbesondere Oliver Pettke, ehemaliger deutscher Einzelmeister, werden in seiner Heimanlage Chancen auf eine vordere Platzierung eingeräumt. Dies wird natürlich Stefan Leifels versuchen zu verhindern um dann über das Viertel- und Halbfinale den Weg in das Endspiel zu finden.
In der oberen Hälfte auf Position gesetzt Felix Lobert, der in seiner Auftaktbegegnung auf den Sieger der Begegnung Tim Weber (Bremen) / Falk Heinrich (Dresden) treffen wird. Bei positiven Ausgang könnte dann Daniel Hoffmann, Nationalspieler und Nr. 5 der Setzliste sein Gegner am Donnerstag sein. Weitere namhafte Spieler in der oberen Hälfte sind der an Nr. 3 gesetzte Bremer Heiko Schwarzer sowie Guido Kirschbaum (Schängel SC Koblenz).

Spannung verspricht auch die untere Hälfte der Setzliste mit den beiden Paderbornern Lars Osthoff und Edgar Schneider. Während Edgar Schneider die Position 3 innehält, wurde Lars Osthoff auf Grund seiner zuletzt guten Ergebnisse und der Deutschen Rangliste auf Position 2 eingestuft. Er sollte in seiner Auftaktbegegnung auf den Bremer Moritz Dahmen treffen, der sich aber vorher mit dem Sieger der Begegnung Matthias Scholl aus Worms bzw. Alexander Hoppe aus Mülheim auseinander zu setzen hat. Im Achtelfinale könnte es dann zum Duell gegen den in Paderborn aktiven Oliver Post bzw. Uwe Peters aus Koblenz kommen. Oliver Post gilt als einer der Geheimfavoriten und hatte zuletzt durchaus gute Ergebnisse gezeigt. Post und Osthoff kennen sich außerdem aus dem Effeff, so dass am Donnerstagabend voraussichtlich ein hartumkämpftes Match zu erwarten ist. In dieser Hälfte auch gemeldet Christian Farthing vom Squashclub Deizisau, Sohn des PSC- Geschäftsführers Norman Farthing. Edgar Schneider hat es zum Auftakt voraussichtlich mit Markus Voit vom 1 SRC Wiesental bzw. dem Sieger aus der Begegnung Matthias Maierhofer gegen Markus Schmitz zu tun. Im Achtelfinale könnte dann der an Nr. 9 gesetzte Dennis Drenjovski bzw. das große Talent Simon Rösner vom SC Lengfeld auf Edgar Schneider warten. Insbesondere gegen Simon Rösner hat Edgar noch eine Rechnung offen, unterlag er doch zuletzt in der Bundesligabegegnung in Lengfeld gegen Simon Rösner. Von der Auslosung wäre ein möglicher Viertelfinalgegner Christian Radeke aus Bayern oder eventuell Andreas Hubbert aus Koblenz bzw. der sehr starke Matthias Heinemann aus Karlsruhe. Insgesamt sicherlich eine spannende Deutsche Einzelmeisterschaft ohne einen eindeutigen Favoriten, die PSC’er hoffen aber am Samstag und Sonntag bei den Halbfinalspielen und Finalspielen noch dabei zu sein. Bei den Damen ist die große Favoritin Sabine Tillmann wieder am Start und sicherlich von Nationalspielerin Kathrin Rohrmüller aus Taufkirchen bei München stark gefordert werden. Sabine Tillmann hat den Titel 16 Mal in Folge errungen, kommt es in diesen Jahr zur Wachablösung? Außenseiterchancen werden Karin Beriere und Simone Korell vom Meister CW Bonn /Mülheim eingeräumt.