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Der Paderborner Squash Club hat insgesamt bereits dreimal die höchste
Trophäe des europäischen Verbandes gewonnen und zwar in den Jahren 2003 in
Odense, 2004 in Linz sowie 2005 vor heimischem Publikum im Paderborner
Ahorn-Sportpark. Im letzten Jahr gab es einen ausgezeichneten 3. Platz
beim ECC in Malmö, unvergessen die hauchdünne Niederlage im Halbfinale
gegen den englischen Vertreter.
In diesem Jahr will das Team um Manager Norman Farthing und Andreas
Preising wieder ein Ziel ganz oben anstreben und versuchen einen Platz
unter den ersten Vier zu erspielen. Rekordmeister im Europapokal ist immer
noch St. Cloud aus Paris mit insgesamt fünf Titeln, gefolgt von Paderborn.
Der Europapokal der Landesmeister war noch nie so stark besetzt wie in
diesem Jahr, so dass die Favoritenrolle nicht nur in Richtung Paderborn
geht, sondern genauso gut das französische Team, ein englisches Team sowie
Gastgeber Budapest ganz oben stehen können.
Die Paderborner Mannschaft setzt sich aus insgesamt 6 Teammitgliedern
zusammen vorbehaltlich der Turniere am Wochenende soll auf der
Spitzenposition der englische Weltmeister und die aktuelle Nummer 7 der
Weltrangliste James Willstrop zum Einsatz kommen. James war bereits
maßgeblich an der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Bremen beteiligt
und hat seine Zusage auch für Budapest gegeben. Weiter im Team Tim Garner,
der insbesondere beim Europapokal seine Wichtigkeit für den PSC immer
gezeigt hat. Die deutsche Seite wird vertreten mit Simon Rösner und Stefan
Leifels, beides Nationalspieler in Diensten des PSC, sowie Lars Osthoff,
der der Matchwinner bei der Deutschen in Bremen zweifelsohne gewesen ist.
Der 6. Platz wird vergeben zwischen Lennart Osthoff und Friedrich Scheel,
nicht zum Einsatz kommen wird Marco Beer, der unlängst seine Ausbildung
begonnen hat und Dank der freundlichen Unterstützung seines neuen
Arbeitgebers mit in Budapest dabei sein kann. Als Physiotherapeut steht
Guido Krüger dem Team zur Verfügung, ansonsten wird die Mannschaft von
einer kleinen aber schlagkräftigen Delegation Schlachtenbummler begleitet.
Zu den anderen Mannschaften:
Ein starkes Aufgebot stellt Frankreich mit Rouen Squash Equipe, deren Team
angeführt wird vom finnischen Weltranglistenspieler Olli Tuominen
ebenfalls Daryl Selby, Jan Koukal und Marcus Berrett. Der amtierende
Europapokalsieger Sport Insel Stuttgart muss auf Gregory Gaultier
verzichten, hat aber mit Joey Barrington, Patrick Gässler und Moritz
Dahmen ebenfalls sehr starke Spieler am Start. Einer der Mitfavoriten ist
der Gastgeber Rozsadombi Sport Egyesulet, die fast in einer rein
ausländischen Besetzung möglicherweise antreten können. Der Holländer
Laurens Jan Anjema sowie die Engländer David Evans und Nick Taylor sind
international erfahrene Squashprofis und Andras Torok, die ungarische Nr.
1.
Ebenfalls ganz stark zu beachten der englische Vertreter die Colets Health
& Fitness, langjährige Rivalen des PSC. Mit Alex Gough, Scott Handley,
Mark Cairns und Danny Meddings sowie eventuell Nick Matthew ein insgesamt
sehr starkes Team was ganz vorne landen wird.
Wieder mit dabei der irische Meister Fitzwilliam Dublin, der mit dem PSC
und Odense ja eine Städtefreundschaft pflegt. Mit Derek Ryan und den
Gebrüdern Byrne ist die Mannschaft wieder gut besetzt. Außenseiterchancen
werden auch den Teams aus Österreich namentlich Wiener Neudorf, dem
belgischen Vertreter Impuls Lifestyle und dem dänischen Meister Kopenhagen
Squash Club eingeräumt. Aus Finnland am Start der finnische Meister
Mikkeli Squash Club, wieder dabei der polnische Meister aus Baltic Oasis
Gdynia. Ebenfalls in Paderborn bekannt der italienische Meister aus
Bologna das Borderline Squash Team, das sowohl bei den Damen als auch bei
den Herren am Start ist. Unbekannte Größen sind die Spanier mit dem Squash
Club Tizon, sowie die Slovakia mit dem Team aus Bratislava. Die Schotten
mit der Mannschaft aus Newlands aber auch Schweden mit dem Intersquash
Club haben gute Mannschaften die erst einmal bezwungen werden müssen.
Außenseiterchancen besitzt der Schweizer Meister aus Langnau mit dem
großen Talent Nicolas Müller. Insgesamt viele gute Teams, wo die Tagesform
entscheiden wird, ein hoffentlich gut aufgestelltes PSC-Team und ein
Gastgeber, der ambitioniert genug ist den Standard, den Paderborn beim
Europapokal gesetzt hat („Paderborn überzeugt“) ebenfalls zu erfüllen.
Der Paderborner Squash Club geht mit vorsichtigem Optimismus an den Start
und wird versuchen wieder ein tolles Europapokalergebnis nach Paderborn zu
bringen. Die PSC-Verantwortlichen danken allen Förderern, die erst die
Reise nach Budapest für den Club ermöglicht haben.
Im Damenwettbewerb vertritt Deutschland der Meister Bordesholm und zählt
zu den Favoriten, aber auch die beiden englischen Mannschaften sowie
Österreich und Frankreich haben starke Teams und sind zu beachten.
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Foto: Marc Köppelmann |