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Die 21.
Auflage des Europapokals der Landesmeister, der Champions Legue im Squash,
wird in diesem Jahr wieder im österreichischen Linz vom 25. bis 27.
September 2008 ausgetragen. Mit dabei der amtierende Deutsche
Mannschaftsmeister und Titelverteidiger Paderborner Squash Club, der
versuchen wird seinen im letzten Jahr im ungarischen Budapest errungenen
Titel zu verteidigen. Insgesamt 16 Herren-Mannschaften und 10
Damen-Mannschaften haben für diesen höchsten Wettbewerb auf europäischer
Ebene gemeldet. Der Paderborner Squash Club ist der einzige Deutsche
Vertreter, der Deutsche Damenmeister Bordesholm hat frühzeitig seinen
Verzicht erklärt und auch der Deutsche Vize-Meister Koblenz ist trotz
Meldung letztendlich nicht am Start. |
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Gespielt wird in vier
Vorrunden-Gruppen, die Sieger qualifizieren sich für das Halbfinale bzw.
die Platzierten für die Ausspielung der weiteren Plätze. Der europäische
Verband hat die Mannschaft des Paderborner Squash Club in der Setzliste
auf Position 1 gesetzt, gefolgt vom Colets Health & Fitness Club aus
England sowie Odense Squash Club bzw. USC Wiener Neudorf. Die beiden
Teammanager Norman Farthing und Andreas Preising haben ein spielstarkes
PSC-Team nominiert und gehen optimistisch in die Veranstaltung. Auf der
Spitzenposition mit dabei der malaysische Weltranglistenzehnte Ong Beng
Hee, zuletzt auch im Team bei den Deutschen Mannschaftsmeister-schaften.
Dahinter dann der Spanier Borja Golan, der unter der Woche noch ein
Weltranglistenturnier in Paris bestreitet und etwas später zur Mannschaft
stoßen wird. Es folgt der amtierende Deutsche Einzelmeister und Nr. 1 der
deutschen Rangliste Simon Rösner, dahinter dann Tim Garner, zuverlässige
Waffe des PSC im Europapokal. Auf der Position 5 nominiert Oliver Post
gefolgt von Lars Osthoff, beides spielstarke Spieler aus dem
Bundesligateam. Nach den Regelungen des europäischen Verbandes sind
maximal sechs Spieler zu melden, von daher tritt Lennart Osthoff die Reise
nur als Ersatzmann an. Nicht dabei Ramy Ashour und Nick Matthew, die beide
nicht für den Europapokal spielberechtigt sind sowie James Willstrop, der
ebenfalls am Weltranglistenturnier in Paris eine im Vorfeld vermeidbare
Überschneidung der Verbände PSA und ESF, an den Start geht. Ebenfalls
nicht dabei aus beruflichen Gründen Stefan Leifels. Dennoch hoffen die
PSC-Verantwortlichen zumindestens die Vorrundenspiele ungeschlagen zu
überstehen und zumindest dann in das Halbfinale einzuziehen. In der
Vorrunde wartet der 1. SSK Bratislava aus der Slowakei, Didacticum
Victoria Squash aus Rotterdam/Holland und der Partnerverein Fitzwilliam
LTC aus Dublin, der irische Meister, auf den PSC.
Insbesondere das irische Team ist nicht zu unterschätzen und in der
Besetzung Derek Ryan, Niall Rooney, Rory Byrne und Dara O’Flynn als
spielstark einzustufen. Beim 4-Städte-Turnier in Dublin vor vierzehn Tagen
unterlag die Mannschaft des PSC dort knapp. Ein unbeschriebenes Blatt ist
der holländische Vertreter angeführt von Rene Mijs und Stephen Cooke.
Außenseiter ist sicherlich das Team aus Bratislava, welches erstmals am
Europapokal der Landesmeister teilnimmt. Spitzenspieler ist Marek Manik
gefolgt von Dusan Lorincik.
Möglicher Gegner im Halbfinale könnte der Sieger des Pools D sein, welches
eine spannende Angelegenheit zwischen dem Team aus Wien und dem Team aus
Stockholm/Schweden sein wird. In dem anderen Halbfinale wird das Team aus
Colets/England bzw. Aberdeen/Schottland sowie auf der anderen Seite der 2.
Partnerverein des PSC der dänische Meister Odense Squash Club bzw. Pueblo
Linz aus Österreich erwartet. Außenseiterchancen werden dem Schweizer Team
aus Wohlen bzw. dem ungarischen Vertreter aus Farao eingeräumt.
Neben Ong Beng Hee und Borja Golan gehen mit Cameron Pilley aus
Australien, Alex Gough aus Wales und Azlan Iskandar aus Malaysia weitere
Topspieler der Welt bei diesem Europapokal an den Start. Eine leichte
Favoritenrolle inne hat das Team aus England in der Besetzung Cameron
Pilley, Alex Gough, Scott Handley, Peter Marshall, Mark Cairns und Danny
Meddings. Aber auch die Dänen mit Rasmus Nielsen, Kim Poulsen, Michael
Hansen und Azlan Iskandar sind mehr als zu beachten.
Möglich wurde der PSC-Trip nach Linz nur durch die tatkräftige
Unterstützung der Deutschen Squash Liga, der Sparkasse Paderborn, der
Stadt Paderborn sowie dem Förderverein Pro Leistungssport. Vorstand und
Team sagen für die Unterstützung herzlichen Dank und wollen frei nach dem
Motto „Paderborn überzeugt“ wieder ein gutes Ergebnis für den Paderborner
Squash Club und die Paderstadt erzielen. In den letzten fünf Jahren war
der PSC einmal Dritter und viermal konnte der Titel errungen werden.
Sicherlich eine einmalige Bilanz auf europäischem Sektor.
Die Paderborner Delegation startet am frühen Mittwochmorgen und wird im
laufe des Sonntages wieder nach Paderborn zurückkehren.
Weiter geht es dann für die PSC Cracks eine Woche später mit dem Start der
Squash Bundesliga und dem Auswärtsspiel in Taufkirchen, bevor am 5.
Oktober im heimischen Ahorn-Sportpark Aufsteiger SRC Hünxe auf das
PSC-Team wartet.
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