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Für die 1. Herren Mannschaft des
Paderborner Squash Club, amtierender Deutscher Mannschaftsmeister 2009 und
Europapokalsieger des Jahres 2008, geht es am Dienstag auf die weite Reise
ins schwedische Göteborg, wo der diesjährige European Club Championship
ausgetragen wird. Der Europapokal der Landesmeister mit 12 Herren- und 9
Damenmannschaften findet vom kommenden Mittwoch bis Samstag in Göteborg im
Landala Squash Center sowie im Shopping Center Nordstan statt. Die Anreise
erfolgt mit freundlicher Unterstützung von Air Berlin über Münster und
Berlin nach Göteborg, wo die beiden Teammanager Norman Farthing und
Andreas Preising auf starke Konkurrenz treffen werden. |
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Beim Paderborner Squash Club leider nicht dabei Ong
Beng Hee, der aufgrund seiner Weltranglisten-platzierung an einem
internationalen Turnier in Ägypten teilnehmen muss und auch Borja Golan,
der sich vor einigen Tagen bei den Columbien Open in Südamerika einen im
nachhinein bestätigten Kreuzbandriss am vorderen Knie zugezogen hat und
für voraussichtlich 6 Monate mindestens ausfällt. Ein herber Rückschlag
für die Spanier, der sich in der Weltrangliste zuletzt bis auf Position 11
vorgekämpft hatte. Daher vertraut Norman Farthing auf den Spielerkader mit
Simon Rösner auf der Spitzenposition, Mister Europapokal Tim Garner,
Stefan Leifels, Lennart Osthoff und Lars Osthoff. Lennart Osthoff konnte
am letzten Wochenende beim Deutschen Ranglistenturnier in Taufkirchen
einen 7. Platz erreichen und unterlag dort nur knapp dem Newcomer Rudi
Rohrmüller in 5 Sätzen. Nicht mit dabei Cederic Lenz, der noch wichtige
Klausuren im Rahmen seines Abiturjahrganges zu schreiben hat und nach
seiner leichten Verletzung noch vorsichtig durch Trainer Wael El Batran
aufgebaut wird.
Die Qualität des Europapokales und die Ausgeglichenheit zeigt sich
insbesondere dadurch, dass Paderborn als Titelverteidiger nur auf Position
5 gesetzt worden ist. Die Setzliste wird angeführt von dem schottischen
Meister Aberdeen SRC gefolgt von den starken Engländern aus Colets sowie
dem deutschen Vize-Meister Black & White Worms. Auf Position 4 eingeordnet
Intersquash Club Stockholm, gefolgt dann von Paderborn, Wien, einem
ungarischen Team und dem letztjährigen Finalisten Odense SC. Die weiteren
Teams in Göteborg sind Fitzwilliam aus Dublin, dem Partnerclub des PSC,
Mikkeli aus Finnland, Vaduz Lichtenstein und der Gastgeber Team Göteborg.
Nach dem provisorischen Spielplan spielt Paderborn im Pool D und trifft
dort auf das Team Göteborg und dem 2. schwedischen Vertreter Meister
Intersquash Club Stockholm.
Eine schwere, aber nicht ganz unlösbare Aufgabe für Paderborn, welches mit
Optimismus für das Halbfinale nach Göteborg geht.
Favorit Aberdeen tritt u.a. an mit dem Engländer Daryl Selby, zuletzt
erfolgreich bei den British Open und dem ehemaligen Junioren Weltmeister
Simon Parke. Die Colets aus England vertrauen einer ausgeglichenen
Mannschaft mit Scott Handley, Jesse Engelbreght, Peter Marshall und Lee
Drew und sind nicht zu unterschätzen. Worms setzt auf die Dienste von
Davide Bianchetti und Markus Berret, dahinter sollen dann Jens Schoor und
Carsten Schoor auf den Positionen 3 und 4 zum Einsatz kommen. Der Gegner
des PSC Stockholm vertraut auf die Spielkunst von Amr Swelim, Ägypter mit
italienischen Pass sowie den Gebrüdern Abdel Aziz, ebenfalls gebürtige
Ägypter. Das Team Göteborg tritt in rein schwedischer Besetzung an.
Bei den Damen ist auf Position 1 gesetzt Titelverteidiger Pontefract,
gefolgt vom Team aus Österreich und dem zweiten englischen Vertreter
Edgebaston Priory. Mannschaften aus Spanien, Schweiz, Dänemark, Schweden
und Ungarn sowie Finnland vervollständigen das Teilnehmerfeld.
Die beiden für den Europapokal nicht spielberechtigten Engländer James
Willstrop und Neuzugang Peter Barker trumpfen derzeit bei den British Open
auf und erreichten das Halbfinale. Peter Barker schlug dabei immerhin den
französischen Topmann Gregory Gaultier in fünf Sätzen. Ebenfalls im
Halbfinale Nick Matthew, der den PSC in Richtung Koblenz verlassen hat.
Bei dem Deutschen Ranglistenturnier in Taufkirchen war zweiter Vertreter
Cederic Lenz, der nach einer hauchdünnen Niederlage gegen den Stuttgarter
Tim Weber im Achtelfinale in den Platzierungsspielen einen guten Eindruck
hinterließ und Rang 13 belegen konnte.
Die Paderborner Delegation freut sich auf einen spannenden Europapokal,
tolle Eindrücke in Schweden ist in diesem Jahr nicht Favorit und wird
trotzdem versuchen einen Platz, möglichst weit vorne anzustreben.
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