Weltranglistenturnier in Ägypten

 

International im Einsatz waren in den letzten Tagen die Spitzenspieler des Paderborner Squash Club. Bei den PSA-Masters 2001 in ägyptischen Hurghada gingen sowohl Peter Nicol als auch David Palmer an den Start. Im Damen – Wettbewerb, dem WISPA – Grand Prix, ebenfalls ausgetragen in Ägypten waren Leilani Joyce und Rachael Grinham im Einsatz.

Das beste Resultat erzielte dabei der Australier David Palmer, in der neuesten Weltrangliste von Platz 7 auf Rang 4 nach vorne gestoßen, in dem er das Endspiel gegen den Weltranglistenersten Jonathan Power erreichen konnte. Dabei gelang ihm im Viertelfinale sein bislang wertvollster Erfolg, in dem er seinen Paderborner Teamkollegen und Weltranglistenzweiten Peter Nicol in fünf Sätzen bezwingen konnte. Trotz eines deutlichen Rückstandes konnte er im fünften und entscheidenden Satz das Spiel mit 15:13 für sich entscheiden. Auch der ehemalige Junioren – Weltmeister Simon Parke aus England war im Halbfinale mit 12:15, 7:15 und 12:15 unterlegen. Erst Jonathan Power konnte den Siegeszug von David Palmer stoppten und siegte im Endspiel mit 3:0 und verteidigte seine Führung in der Weltrangliste.

Einen Rückschlag hinnehmen musste Peter Nicol, der zwar zum Auftakt über den ehemaligen Weltranglistenspieler der Top Ten Klasse Stefan Casteleyn mit 3:1 siegte und auch über den gesetzten Kanadier Graham Ryding bis in das besagte Viertelfinale kam. Die Niederlage gegen David Palmer kam sicherlich überraschend, wird aber Peter Nicol weiter motivieren wieder an die Spitze der Weltrangliste zurück zukehren.

Zum ersten Mal dabei bei den achten besten Spielerinnen der Welt war Rachael Grinham beim WISPA Grand Prix Turnier, dem Saisonabschluß der Damen. Weltmeisterin Sarah Fitz-Gerald, Carol Owens aus Australien und Suzanne Horner aus England waren ihre Gegnerinnen. Insbesondere in den Begegnungen gegen Carol Owens und Sarah Fitz-Gerald verkaufte sich Rachael Grinham ausgezeichnet und stand mehrfach am Rande von Satzgewinnen. Letztendlich blieb dennoch nur Rang 4 in der Gruppe, gleichbedeutend mit dem Nichterreichen des Halbfinales. Besser machte es Leilani Joyce, die in der anderen Vierergruppe ihre drei Begegnungen jeweils siegreich beenden konnte. Sowohl Linda Charman als auch Tania Bailey, beide aus England sowie Vanessa Atkinson hatten keine reelle Chance.

Im Halbfinale wartete mit der Weltranglistenfünf eine Carol Owens, eine harte Nuß auf Leilani Joyce. In vier hartumkämpften Sätzen in 69 Minuten siegte Joyce mit 8:10, 10:9, 9:5 und 9:2 und zog in das Endspiel ein, welches Weltmeisterin Sarah Fitz-Gerald sicher erreichte. Fitz-Gerald ließ auch im Endspiel Joyce keine Chance und siegte glatt. Dennoch ist Rang 2 eine Bestätigung der guten Leistungen für Leilani Joyce aus dem Intermoves – Bundesligateam.

Bei den Damen und Herren aus Europa geht es jetzt weiter mit den Mannschaftseuropameister-schaften in Eindhoven, für das bundesdeutsche Nationalteam ist auch Stefan Leifels und Neuzugang Simone Korell für den PSC am Start.