Munich Open – Weltranglistenturnier in München mit erfolgreichen PSC-Startern

Simone Leifels und Felix Lobert mit prima Leistungen

   
Die München Open sind in diesem Jahr das höchstdotierteste Squashturnier in Deutschland. Um die Gesamtsumme von 46.000 $ kämpften am letzten Wochenende die weltbesten Spielerinnen, daneben startete ein Teil der Deutschen Spitzenklasse beim zur Deutschen Rangliste zählenden Turnier ebenfalls. Mit dabei bei den Top Damen der Welt Leilani Joyce und Rachael Grinham, ausländische Spitzenspielerinnen des PSC. Rachael Grinham besiegte u.a. die Südafrikanerin Annelize Naude bevor sie im Viertelfinale der an 1 gesetzten Leilani Joyce nach hartumkämpften Satz dann mit 3:0 unterlag. Leilani Joyce erreichte sicher das Endspiel, wobei sie im Halbfinale die an Nummer 3 gesetzte Engländerin Natalie Grainger glatt mit 3:0 besiegen konnte. In der unteren Turnierhälfte setzte sich sicher die mehrfache Weltmeisterin Sarah Fitz-Gerald jeweils in ihren Spielen mit 3:0 durch und ließ auch im Finale beim glatten 9:1, 9:2 und 9:6 gegen Leilani Joyce nichts anbrennen und zeigte damit ihre derzeit herausragende Position in der Welt nach einer langen Verletzungspause. Leilani Joyce hat jetzt einige Tage Pause um sich dann auf die nächsten Saisonhöhepunkte vorzubereiten. Erfreuliches gibt es aus dem Herrenfeld zu vermelden, wo Felix Lobert vom Paderborner Squash Club um für ihn wertvolle Deutsche Ranglistenpunkte kämpfte. In den ersten Runden gewann er sicher, enger wurde es dann im Achtelfinale gegen den Eislinger Manuel Fistonic, den er knapp mit 3:2 besiegen konnte. Im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale wartete mit Joachim Hellfritzsch ein Bundesligaspieler der Squash-Insel Dachau auf Felix, wobei er sich nach verlorenen ersten Satz glatt durchsetzen konnte. Daniel Hoffmann, an Nummer 1 gesetzt, vom 1. SC Karlsruhe beendete die Hoffnungen von Felix Lobert im Halbfinale mit einem glatten 3:0. Mit den Kräften am Ende unterlag Felix Lobert dann im Spiel um Platz 3 Stefan Simm aus München in drei Sätzen und belegte letztendlich den 4. Platz. Diesen erreichte überraschend auch Simone Leifels im Damen – A Feld. Die Bundesligaspielerin aus Paderborn gelang in ihrer Erstrunden Begegnung gegen Kathrin Rohrmüller von Dasa-SG Ottobrunn eine große Überrasch-ung, in dem sie sich nach 0:2 Rückstand in drei hartumkämpften weiteren Sätzen durchsetzen konnte und nach langer Zeit wieder eine Top Ten Spielerin schlagen konnte. Ihren Aufwärtstrend zeigte sie dann auch der Nummer 1 aus München-Solln, der langjährigen Bundesligaspielerin Carola Weiß, die sie im Viertelfinale in vier Sätzen besiegen konnte. Erst Simone Korell stoppte den Siegeszug von Simone Leifels im Halbfinale mit einem glatten 3:9, 4:9, 7:9. In der anderen Halbfinalbegegnung siegte Sabine Schöne, 14-fache Deutsche Meisterin über Karin Beriere und besiegte auch im Endspiel Simone Korell glatt in drei Sätzen. Die Deutsche Vize-Meisterin Karin Beriere schlug dann im Kampf um Platz 3 eine müder werdende Simone Leifels, die auf ihren 4. Platz aber stolz sein kann. Damit hat Simone Leifels wertvolle Punkte für die Deutsche Rangliste gewinnen können und kann motiviert in die kommenden Bundesliga Begegnungen gehen.

Simone Leifels

 

Felix Lobert