| In glänzender Verfassung präsentierte sich der Paderborner
Weltranglistenerste Peter Nicol beim ersten großen internationalen Turnier in diesem
Jahr. Beim Tournament of Champions in New York, ausgetragen auf einem Glascourt in der
Grand Central Station besiegte er die komplette Weltelite und insbesondere seinen
Erzrivalen Jonathon Power aus Kanada. Bei einem der höchst dotiertesten Turniere in
diesem Jahr gelang ihm der Einstieg nach seiner Verletzungspause zu Beginn des Turniers
mit einem glatten Erfolg über den Ägypter Omar El Borolossi in drei Sätzen. Im
Achtelfinale siegte er in vier Sätzen über seinen schottischen
Nationalmannschaftskameraden John White, der ihm in der Bundesliga die bislang einzige
Niederlage in fünf Jahren im November 2000 beigebracht hatte. Im Viertelfinale setzte er
sich gegen den an Nummer 6 gesetzten Paul Johnson mit 3:1 Sätzen durch und zeigte auch im
Halbfinale gegen den Überraschungshalbfinalisten Paul Price aus Australien keine
Schwäche und siegte in drei Sätzen mit 15:12, 15:13 und 15:9. Das Endspiel erreichte
Jonathon Power, Weltranglistenzweiter aus Kanada u.a. durch Siege über Martin Heath und
im Halbfinale über David Evans aus Wales. Vor über 1500 Zuschauern entwickelte sich im
Endspiel ein wahrer Thriller, sah doch Peter Nicol nach zwei Sätzen mit 15:9 und 15:12
beim Stand von 13:10 wie der sichere Sieger aus. Power konterte und gewann den dritten
Satz mit 15:13 attackierte im Vierten, den er ebenfalls mit 15:13 gewann und es
entwickelte sich auch im fünften Satz eine zunächst ausgeglichene Begegnung. Die bessere
Fitness entschied zum Schluß und Peter siegte zum ersten Mal in New York beim Tournament
of Champions und holte sich den Titel mit einem 15:11 und einem schwer erkämpften 3:2
Erfolg über Vorjahresgewinner Jonathon Power. Damit verteidigte er seinen 1. Platz in der Weltrangliste der Herren und geht auch in den kommenden Tagen als Favorit bei den Flandern Open in Antwerpen an den Start. Spätestens Anfang März wird er wieder zur Bundesligamannschaft stoßen und mithelfen, die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft an die Pader zu holen. |
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