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Paderborner
Squash Club |
NRW-Meisterschaften 1999 |
| Edgar Schneider NRW-Vizemeister |
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Seine aufsteigende Form demonstrierte nach seiner Bandscheibenoperation wieder einmal Edgar Schneider bei den 22. NRW-Squash-Meisterschaften, die jetzt in Essen durchgeführt wurden. Erst im Endspiel war die aktuelle Nummer eins der deutschen Rangliste und Lokalmatador Oliver Kowalski Endstation für den Bundesligaspieler des Paderborner SC. Bei den Damen dominierten - auch bedingt durch die Abwesenheit der Paderborner Nationalspielerinnen Sabine Baum und Ina Meine - die Vertreterinnen des amtierenden deutschen Meisters Gütersloher SC.
Den härtesten Brocken musste der an Nummer zwei gesetzte Schneider gleich im ersten Spiel mit seinem Vereinskameraden Maik Aldag aus dem Weg räumen. Nach zwei Sätzen war dessen Widerstand gebrochen, und Schneider entschied das vereinsinterne Duell letztendlich deutlich mit 9/4,4/9,9/0,9/1 für sich. Über Thomas Hutmacher (9/3, 9/2, 9/1), Oliver Post (9/10, 9/6, 9/4, 9/0) und Ingo Saam (9/6, 9/1,9/1) erreichte er schließlich das Finale, in dem Schneider, durch eine leichte Zerrung behindert, letztendlich ohne Chance blieb. 9/4,9/2,9/2 lautete das Ergebnis aus der Sicht des neuen Titelträgers Kowalski.
Auch die anderen PSC-er schlugen sich achtbar. So erreichte die große Nachwuchshoffnung Lars Osthoff mit zwei deutlichen Siegen über Marcus Thiel und Frank Kapplinghaus das Viertelfinale, in dem besagter Kowalski doch noch eine Nummer zu groß war. Pech hatte Frank Leidiger: Nach seinem Auftaktsieg gegen Dirk Jaspert zog er sich im Achtelfinalspiel gegen Frank Kapplinghaus im zweiten Satz eine Zerrung zu, die ihn beim 4/9, 8/10, 0/9 im dritten Satz zur Aufgabe zwang. Besagter Kapplinghaus war auch der Auftaktgegner für Felix Lobert, der einen 0:2-Satzrückstand egalisieren konnte und eigentlich schon auf der Siegerstraße war, den entscheidenden fünften Satz dann doch aber mit 6/9 abgab. In der Trostrunde kam dann im Viertelfinale das Aus gegen Alexander Hoppe. Als einzige Dame war diesmal Simone Leifels im Einsatz, Sabine Baum und Ina Meine weilten bei einem Nationalmannschaftslehrgang. Nach dem Auftaktsieg gegen die Herforderin Katharina Witt (3:0) traf sie im Viertelfinale auf die Ex-PSC-erin Silke Bartel, noch vor zwei Jahren die Nummer drei in Deutschland bevor sie sich dann nach Australien verabschiedete. Und dass Silke in Down Under das Squash spielen nicht verlernt hat, stellte sie beim 9/5, 9/4, 9/0 unter Beweis. Im Halbfinale war dann aber Daniela Grezenia gleichzeitig Endstation . Die gewann das Endspiel gegen ihre Vereinskollegin Simone Koreil mit 3:2.